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#AllesGuteRoute: LWL-Museum Zeche Nachtigall Multi-Cache

Hidden : 9/16/2024
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Hallo und Glückauf,

willkommen auf Zeche Nachtigall, der Wiege des Ruhrbergbaus. Die Geschichte des Bergbaus im Muttental lässt sich tatsächlich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Spätestens 1716 gab es den ersten Stollen der Zeche Nachtigall. Der Name taucht dann erstmals 1743 auf, als der Freiherr von Elverfeldt das Bergwerk kauft. Die Kohle von Nachtigall und von den meisten anderen Zechen wird auf einer sogenannten Niederlage an der Ruhr auf Kähne verladen.  

Unsere Tour führt von Zeche Nachtigall durch das Muttental. Wenn du noch mehr über die alte Bergbaulandschaft erfahren willst, empfehlen wir unsere App Perspektivwechsel.

 

1. Zeche Nachtigall
N 51° 25.748′
E 007° 18.766′

Da die Kohle auf Höhe des Stollens (auf der Stollensohle) abgebaut ist, arbeitet die Zeche Nachtigall Anfang des 19. Jahrhunderts mit anderen Zechen des Ruhrtals zusammen, um 1832 den Tiefbauschacht Neptun abzuteufen. Der Schacht erhielt eine Dampfmaschine, um das Wasser aus der Grube zu pumpen. In den 1830er und 1840er nimmt Zeche Nachtigall eine kleine Kokerei in Betrieb und beginnt die Arbeiten am Schacht Hercules. 1854 wird Nachtigall über eine Brücke an den Bahnhof Witten angebunden, so dass sie seitdem nicht mehr auf die Ruhrschifffahrt angewiesen ist. Zeche Nachtigall wird in den folgenden Jahrzehnten förderstärkste Zeche in Westfalen. Was aber bleibt, sind große Probleme bei der Wasserhaltung. Die hohen Kosten zwingen die Besitzer das Bergwerk schließlich 1892 stillzulegen.

1982 übernimmt das Westfälische Industriemuseum das Gelände. Heute findest du im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall eines der wenigen Besucherbergwerke des Ruhrgebiets, die in einem authentischen Grubenbau führen. Auch Fördermaschinenhalle und die Ringöfen sind zugänglich. Außerdem befindet sich auf dem Gelände der Nachbau eines Ruhraaks, wie er im 18. und 19. Jahrhundert die Kohle auf der Ruhr transportiert hat.

 

Zeche Nachtigall fördert als erste Zeche auch unterhalb der Ruhr. Wie tief unter dem Fluss gruben die Bergleute?
Die richtige Antwort ist A.

 

2. Steinbruch Dünkelberg
N 51° 25.596'
E 007° 18.737'

Nach der Stilllegung der Zeche Nachtigall 1892 übernimmt der Ziegelei Unternehmer Wilhelm Dünkelberg das Gelände. Im Bereich des Schachtes Hercules lässt er zwei Ringöfen errichten, in denen Ziegel gebrannt werden. Dünkelberg nutzt auch Werkstatt und Fördermaschinenhaus der Zeche und lässt sogar für den Eigenbedarf Kohle fördern. Aus dem Steinbruch auf der anderen Seite des Berges fördert die Firma zwischen 1897 und 1963 Tonstein, der als Rohstoff für Ziegel dient. Die Ziegelei Dünkelberg wird 1964 stillgelegt. Danach dient die Anlage lange als Schrottplatz bis sie als Museum wieder eröffnet wird.

Wie viele Millionen Jahre sind die Wittener Schichten alt, die hier aufgeschlossen sind? Die richtige Antwort ist B.

 

3. Zeche Turteltaube
N 51° 25.467'
E 007° 18.991'

Auf Zeche Turteltaube wird seit 1731 Kohle gefördert. In den ersten Jahrzehnten arbeiten hier nur 5 Bergleute. 1824 wird die Zeche an den St. Johannes Erbstollen angeschlossen, über den das Grubenwasser abgeleitet wird. 1853 kommt Turteltaube zur Zeche Vereinigte Louisenglück.

Wie lang ist der Stollen der Zeche Turteltaube.
Die richtige Antwort ist C.

 

4. Bethaus der Bergleute
N 51° 25.409'
E 007° 19.086'

Das Bethaus wird 1830/31 als gemeinsamer Versammlungsort für die Bergleute verschiedener Zechen eingerichtet. Im Untergeschoss befindet sich eine Schmiede, um Gezähe (Werkzeuge) der Bergleute zu reparieren. Nur wenig später wird das Bethaus wieder aufgegeben, da manche Zeche stillegelegt werden und andere eigene Werkstätten aufbauen. Um 1850 wird das Haus als Wohnhaus genutzt.
Seit den 1970er Jahren dient das Bethaus der Geschichtsvermittlung. Zunächst betreibt das Deutsche Bergbaumuseum das Bethaus, danach das LWL-Museumsamt. Heute unterhält die Stadt Witten dort eine Schmiede nach historischem Vorbild.

In welchem Jahr verliert das Bethaus seinen ursprünglichen Zweck? Die letzten beiden Ziffern der Jahreszahl sind D.

 

5. Bergbau-Ausstellung Herberholz
N 51° 25.307′
E 007° 19.101′

Auf dem Gelände der Kleinzeche Laustroer kannst du die Ausstellung des Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier besuchen.
Als Kleinzeche bezeichnet man Anlagen, die nach dem Zweiten Weltkrieg übrig gebliebene Kohle aus alten Grubenbauen fördern, da zu dieser Zeit überall Mangel an Kohle herrscht.

Laustroer fördert die Kohle aus den Bauen der Zeche Frielinghaus. Wann geht Zeche Frielinghaus außer Betrieb?
Die letzten beiden Ziffern der Jahreszahl sind E.

 

6. Zeche Jupiter
N 51° 25.157'
E 007° 19.105'

Zeche Jupiter fördert mit Unterbrechungen zwischen 1787 und 1889. In den 1930er Jahren wird die Zeche wieder in Betrieb genommen. In der Zeit des Nationalsozialismus ist Kohle begehrt, da die Kriegsindustrie die Kohle braucht. Im Mangel der Nachkriegszeit geht der Bergbau weiter.
An dieser Stelle wird Kohle aus dem Stollen direkt in einen LKW verladen. Wie heißt die Anlage, mit der die Kohle ausgeladen wird?

Rundhunt                                  91
Kreiselkipper                             71
Kippleerer                                 63
Dreieckschütter                         32

Die Zahl der richtigen Antwort ist F.

 

7. Stollenzeche Maximus
N 51° 25.076'
E 007° 18.949'

Zeche Maximus fördert zwischen 1731 und 1905. Ursprünglich nutzt die Zeche einen Schacht, 1849 wird hier aber dieser Stollen aufgefahren.

Wie lang ist der Stollen? Die richtige Antwort ist G.

 

8. Flözaufschluss
N 51° 25.096'
E 007° 18.906'

Dieser Stollen ist kein originales Bergwerk. Der Aufschluss des Flözes Geitling 3 wird 1985 von Lehrlingen des Bergwerkszulieferers Deilmann-Haniel gebaut.

Wie mächtig (dick) ist das Flöz Geitling 3 hier? Die richtige Antwort ist H.

Setze jetzt die Ergebnisse deiner Antworten in die Koordinaten des Finals ein:

Final
N 51° 25.(A-C-83) (B-310)'
E 007° ((D-E))x2).(H:5)(G-F)'

 

Um die Dose zu erreichen, musst du etwas klettern. Du brauchst aber keine Ausrüstung dazu.

Viel Spaß beim Finden!

Wenn du den Cache gefunden hast, poste doch ein (spoilerfreies!) Foto mit dem #AllesGuteRoute auf Instagram. Und halte die Augen offen nach unseren anderen Tradis, Multis und Mysteries auf der Route der Industriekultur. Bis bald!

Hello and Glückauf,

Welcome to Nachtigall (Nightingale) Colliery, the cradle of Ruhr mining. The history of mining in the Muttental valley can actually be traced back to the 17th century. The first adit of the Nachtigall colliery existed in 1716 at the latest. The name first appeared in 1743 when Baron von Elverfeldt bought the mine. The coal from Nachtigall and most of the other collieries was loaded onto barges at a so-called ‘Niederlage’ on the Ruhr. 

Our tour leads from Nachtigall colliery through the Muttental valley. If you want to find out even more about the old mining landscape, we recommend our app ‘Perspektivwechsel’.

 

1. Nachtigall Colliery
N 51° 25.748′
E 007° 18.766′

As the coal is mined at the level of the gallery, the Nachtigall colliery co-operates with other collieries in the Ruhr Valley at the beginning of the 19th century to sink the Neptun underground shaft in 1832. The shaft was equipped with a steam engine to pump the water from the mine. In the 1830s and 1840s, Nachtigall colliery puts a small coking plant into operation and begins work on the Hercules shaft. In 1854, Nachtigall is connected to Witten railway station via a bridge, so that it is no longer dependent on Ruhr shipping. Over the following decades, Nachtigall colliery becomes the most productive colliery in Westphalia. What remains, however, are major problems with dewatering. The high costs finally force the owners to close the mine in 1892.

In 1982, the Westphalian Industrial Museum took over the site. Today, the LWL-Museum Zeche Nachtigall is one of the few visitor mines in the Ruhr region to offer a tour to an authentic mine. The winding machine hall and the ring furnaces are also accessible. There is also a replica of a Ruhraak on the site, which is used to transport coal on the Ruhr in the 18th and 19th centuries.

Nachtigall Colliery was the first colliery to mine under the Ruhr. How deep under the river did the miners dig? The correct answer is A.

 

2. Quarry Dünkelberg
N 51° 25.596'

E 007° 18.737'

Following the closure of the Nachtigall colliery in 1892, the brickworks entrepreneur Wilhelm Dünkelberg takes over the site. He has two ring kilns built in the areal of the Hercules shaft, where bricks are fired. Dünkelberg also uses the colliery's workshop and winding engine house and even has coal mined for his own use. Between 1897 and 1963, the company extracts claystone from the quarry on the other side of the mountain, which is used as a raw material for bricks. The Dünkelberg brickworks is shut down in 1964. The plant then serves as a scrap yard for a long time until it is reopened as a museum.

How many million years (Millionen Jahre) old are the Witten strata (Wittener Schichten) that are exposed here? The correct answer is B.

 

3. Turteltaube colliery
N 51° 25.467'
E 007° 18.991'

Coal has been mined at Turteltaube (turtle dove) colliery since 1731. In the first decades, only 5 miners work here. In 1824, the colliery is connected to the St. Johannes Erbstollen, through which the mine water is drained. In 1853, Turteltaube joins the Vereinigte Louisenglück colliery.

How long is the gallery (Stollen) of Turteltaube colliery?  The correct answer is C.

 

4. Miners' prayer house
N 51° 25.409'
E 007° 19.086'

The prayer house is built in 1830/31 as a common meeting place for miners from various collieries. There is a smithy in the basement to repair the miners' tools. Only a short time later, the prayer house is abandoned again as some mines are closed down and others set up their own workshops. Around 1850, the house is used as a residential building.

Since the 1970s, the house of prayer has been used for historical education. Initially, the German Mining Museum operated the prayer house, followed by the LWL Museum Office. Today, the city of Witten maintains a smithy modelled on the historical building.

In which year does the prayer house loose its original purpose? The last two digits of the year are D.

 

5. Herberholz Mining Exhibition
N 51° 25.307′

E 007° 19.101′

On the site of the Laustroer small colliery, you can visit the exhibition organised by the Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier. Small-scale mines (Kleinzechen) are facilities that extract coal left over from old mines after the Second World War, when there is a shortage of coal everywhere at the time.

Laustroer extracts coal from the galleries of the Frielinghaus colliery. When does Frielinghaus colliery go out of operation?
The last two digits of the year are E.

 

6. Jupiter colliery
N 51° 25.157'

E 007° 19.105'

Jupiter colliery mines intermittently between 1787 and 1889. The colliery is put back into operation in the 1930s. During the National Socialist era, coal is in great demand as the war industry needs it. Mining continues in the post-war period of shortage.

At this point, coal is loaded directly from the tunnel into a lorry. What is the name of the equipment used to unload the coal?
Round minecar (Rundhunt)                                91
Roundabout tipper (Kreiselkipper)                      71
Tipping emptier (Kippleerer)                               63

Triangular shaker (Dreieckschütter)                   32

The number of the correct answer is F.

 

7. Gallery mine Maximus
N 51° 25.076'
E 007° 18.949'

Maximus colliery mines between 1731 and 1905. Originally the colliery uses a shaft, but in 1849 this gallery is driven here.

How long is the tunnel? The correct answer is G.

 

8. Seam Outcrop
N 51° 25.096'

E 007° 18.906'

This gallery is not an original mine. The Geitling 3 seam is excavated in 1985 by apprentices from the mining supplier Deilmann-Haniel.

How thick is the Geitling 3 seam here?
The correct answer is H.

Now enter the results of your answers in the coordinates of the final:

Final
N 51° 25.(A-C-83) (B-310)'
E 007° ((D-E))x2).(H:5)(G-F)'

 

To reach the cache you have to climb a little. But you don't need any equipment.
Have fun finding!

 

When you have found the cache, do post a (no spoiler!) photo with #AllesGuteRoute on Instagram. And keep an eye open for our other Traditional, Multi and Mystery Caches on the Industrial Heritage Trail. See you soon!

Additional Hints (Decrypt)

Üore qrz Srafgre / Nobir gur jvaqbj

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)