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#AllesGuteRoute: St. Antony-Hütte Multi-Cache

Hidden : 9/16/2024
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Hallo und Glückauf,

willkommen auf der St. Antony-Hütte, der Wiege der Ruhrindustrie. Im 18. Jahrhundert wird hier das erste Mal im Ruhrgebiet in einem Hochofen Eisen erzeugt. Der Rohstoff dafür ist Raseneisenstein, ein Erz, das überall in den feuchten Niederungen der Emscher vorkommt. Auf dieser Grundlage gründen sich einige Jahre nach St. Antony noch zwei weitere Hütten. Nach Jahrzehnten der Konkurrenz gelingt es 1810 die drei Hütten in der Gewerkschaft Jacobi, Haniel & Huyssen zu vereinigen. Die Firma nennt sich 1873 nach einem ihrer Stammwerke Gutehoffnungshütte, kurz GHH. Die GHH entwickelt sich zu einem Großkonzern und prägt die heutige Stadt Oberhausen mehr als jede andere Industrie. Wir gehen auf eine Tour zu einigen der ehemaligen Standorte der GHH.

 

1. LVR-Industriemuseum St. Antony-Hütte
N 51° 31.159′
E 006° 52.335′

Der Gründer Freiherr Franz Ferdinand von Wenge zu Dieck beginnt 1741 im Bereich von Osterfeld und Bottrop nach Erz zu suchen. Das sogenannte Raseneisenerz entsteht, wenn eisenhaltiges Grundwasser Eisenverbindungen im Boden ablagert. Von Wenge erhält nach langen Verhandlungen mit der Regierung die Erlaubnis eine Hütte anzulegen und Eisen zu erschmelzen. Da der Freiherr, der ein hohes Amt in der Kirche bekleidet, keine Ahnung von Eisenindustrie hat, sucht er kundige Pächter für seine Hütte. Aber auch die haben Schwierigkeiten mit dem lokalen Rohstoff und in den folgenden Jahrzehnten lässt die Qualität der gusseisernen Töpfe und Pfannen von St. Antony zu wünschen übrig.

Nach der Vereinigung der drei Hütten verliert St. Antony zunehmend an Bedeutung. Zeitweise dient die Hütte als Papiermühle, zeitweise als Eisengießerei. Auch der Bau eines Kokshochofens – zu dieser Zeit eine neue Technologie im Ruhrgebiet – verläuft im Sande. 1877 fährt Antony die letzte Schicht.

Die meisten Gebäude werden gut 90 Jahre später abgerissen. Erst Anfang dieses Jahrtausends werden die Grundmauern der Hochöfen und Hüttenanlagen wieder ausgegraben und das Industriemuseum mit dem Industriearchäologischen Park eröffnet.

 

Hier findest du auch den ersten Hinweis auf die gesuchten Koordinaten. In welchem Jahr fließt das erste Mal Eisen aus dem Hochofen der St. Antony Hütte. Die Jahreszahl findest du ganz in der Nähe. Nimm die letzten beiden Ziffern und du erhältst A.

 

2. Siedlung Stemmersberg
N 51°30.792

E 006°52.056

Sind dir auf dem Weg hierher ungewöhnliche Straßennamen wie „Gute Straße“ aufgefallen? Zusammengenommen bilden die Straßen in dieser Gegend den Namen „Gute-Hoffnungs-Hütte-Actien-Verein“. Die Kolonie Stemmersberg ist eine der vielen Siedlungen der GHH. Sie wird zwischen 1900 und 1906 für die Arbeiter ihrer vielen Zechen gebaut.

Das Gebäude vor dir ist das sogenannte Jugendhaus, der Kindergarten und die Schule der Siedlung. Mit Werkswohnungen und Schulen wollen Arbeitgeber wie die GHH ihre Arbeiter an sich binden. Die Schulen vermitteln auch bestimmte Werte. Mädchen lernen vor allem Handarbeit. Sie sollen ja gute Hausfrauen werden.

Das Jugendhaus wird 1912 vom Berliner Stararchitekten Bruno Möhring gebaut. Damit will die GHH jedem zeigen, dass sie keine Kosten und Mühen scheut, um für ihre Arbeiter zu sorgen.

 

In der Fassade findest du einen Hinweis darauf, warum diese Siedlung gebaut wurde. Was kannst du dort sehen?
Drei Figuren – Bergmann, Hüttenmann und Ingenieur                           1

Das Emblem der GHH – auch bekannt als „Rollmops“                           2
Das Symbol der Bergleute Schlägel & Eisen                                          3
Das Wappen der Gemeinde Osterfeld                                                    4

Die richtige Antwort ist B

 

3. Siedlung Eisenheim
N 51°30.224

E 006°51.833

Die Siedlung Eisenheim ist noch um einiges älter als Stemmersberg. Die ersten Häuser werden ab 1846 von der Gutehoffnungshütte gebaut. Eisenheim ist die erste Arbeiterkolonie des Ruhrgebiets. In die ersten Häuser ziehen Meister ein, die die GHH dringend in ihren Stahl- und Walzwerken, die in der heutigen Neuen Mitte stehen, braucht. Es sind Fachleute, die Wissen und Erfahrungen über die Eisen- und Stahlindustrie mitbringen. Eisenheim liegt zu dieser Zeit weit entfernt von der Osterfelder Innenstadt. Zur Kirche oder zum Amt muss man lange zu Fuß gehen. Das ändert sich erst 1900, als endlich die Straßenbahn nach Osterfeld fährt

1911 baut die GHH – ähnlich wie in Stemmersberg - eine sogenannte Kleinkinderschule. Bis ins 20. Jahrhundert hinein wächst Eisenheim. In die jüngeren Häuser ziehen polnische Bergleuten ein. Die „alteingesessenen“ Meister und Walzwerksarbeiter sind anfangs wenig begeistert über ihre neuen Nachbarn.

Mit der Zeit werden die Bewohner*innen der Siedlung eine eingeschworene Gemeinschaft. Die Eisenheimer*innen können in den 1970er Jahren verhindern, dass die Siedlung abgerissen wird. Ausdauernd protestierten sie gegen den Abriss. So wird Eisenheim 1972 als erste Arbeitersiedlung in Deutschland unter Denkmalschutz gestellt.

Im LVR-Industriemuseum Eisenheim im ehemaligen Waschhaus aus dem Jahre 1952 und nebenan in der Museumswohnung erfährst du alles über die Geschichte der Siedlung. Das Museum ist zwischen Ostern und Oktober an Sonntagen geöffnet.

 

Das älteste noch erhaltene Wohnhaus der Siedlung hat einen besonderen Spitznamen. Wie lautet er? Sieh dich nach einem Plan der Siedlung um. Dort du findest bestimmt einen Hinweis.
Verlies                                             11

Bastion                                           33
Kaserne                                          22
Zeughaus                                       44

Mit der richtigen Antwort bekommst du C

 

4. Zeche Osterfeld
N 51°30.210

E 006°52.683

Nun kommen wir zum Arbeitsplatz von vielen Bewohnern von Eisenheim und Stemmersberg. Schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts lässt Jacobi, Haniel & Huyssen in Osterfeld nach Kohle suchen. Erst 1873 wird der erste Schacht abgeteuft. Bis in die 1920er Jahre folgen drei weitere sowie 1895 eine Kokerei.

Im Laufe der Jahre werden die Anlagen mehrfach erneuert. 1989 wird Osterfeld mit der Zeche Lohberg in Dinslaken vereinigt und nur drei Jahre später stillgelegt.

Das Gelände wird in den folgenden Jahren saniert, da besonders die Kokerei viele Schadstoffe hinterlassen hat. 1999 eröffnet dann die Oberhausener Landesgartenschau – kurz OLGA.

Neben dem Fördergerüst von Schacht III sind Torhaus, das Verwaltungsgebäude (Steigerhaus) und die kuppelförmige Kohlenmischhalle erhalten. Die Mischanlage gehört heute zu einem Ausbildungszentrum der Bauindustrie.

 

Schau dir das Torhaus genauer an. Wann wurde es gebaut? Nimm die beiden letzten Ziffern der Jahreszahl, so bekommst du D.

 

5. Gedenkort Zwangsarbeiterlager Zeche Osterfeld
N 51° 30.300′

E 006° 52.644′

Diese Fläche, unmittelbar neben der Zeche Osterfeld, ist im Zweiten Weltkrieg Standort eines Lagers für sowjetische Soldaten, die auf Zeche Osterfeld zur Arbeit gezwungen werden.

Weil in Deutschland etwa 10 Millionen Männer in den Krieg geschickt werden, fehlt es an Arbeitern. Darum verschleppen die Nationalsozialisten etwa 11 Millionen Menschen und zwingen sie zur Arbeit in Landwirtschaft, Industrie und Bergbau. Menschen aus Russland, der Ukraine und anderen Ländern Osteuropas werden besonders unmenschlich behandelt, weil sie in den waren in den Augen der Nazis nichts wert sind. Sie bekommen zu wenig Nahrung und werden mit Gewalt zur Arbeit getrieben. Luftangriffen sind sie schutzlos ausgeliefert.

Darum erinnert eine Gedenkstätte an diese Menschen und ruft zum Frieden in der Welt auf.

 

Nimm dir einen Moment Zeit und sieh dir die Gedenktafeln an. Und dann schau nach, wer diese Gedenkstätte eingerichtet hat.

Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Osterfeld                           10
Das Industriemuseum                                                                               20
Das Stadtarchiv                                                                                         30
Eine Bürgerinitiative                                                                                  40

Die richtige Antwort ist E.

 

6. Gasometer Oberhausen
N 51° 29.595′

E 006° 52.164′

Nun erreichst das Gelände der Hüttenwerke der GHH. Gut zwei Jahrzehnte nach der Gründung von Jacobi, Haniel & Huyssen expandiert das Unternehmen. Auf der Antony-Hütte und den beiden anderen Hochofenwerken produziert das Unternehmen vor allem Maschinenbauteile aus Gusseisen. An der Emscher – die zu dieser Zeit noch etwas anders aussieht – baut es 1835/36 ein erstes Stahl- und Walzwerk. Zwei moderne Hochofenwerke und ein weiteres Stahlwerk folgen bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Die gesamte Fläche der heutigen Neuen Mitte ist ein einziges Werksgelände. Seit den 1970er Jahren werden die Anlagen nach und nach stillgelegt. Der letzte Hochofen fällt 1980. Das letzte Stahlwerk geht 1997 außer Betrieb. Das Gelände wird in ein Gewerbegebiet und die bekannte Shopping Mall, das CentrO umgewandelt.

Der Gasometer ist eines der wenigen Überbleibsel vom alten Hüttenwerk. Er dient als Speicher für Hochofen- und später für Kokereigas. Heute ist der Gasometer eine spektakuläre Ausstellungshalle.
In der Nähe des Gasometers befindet sich außerdem die Beamtensiedlung Grafenbusch, wo leitende Angestellte der GHH in luxuriösen Häusern wohnen.

 

Was glaubst du, wieviel Kubikmeter Gas in den Gasometer passen? Nimm die beiden mittleren Ziffern und du bekommts F.

 

Der Gasometer ist übrigens auch ein Ankerpunkt der Route Industriekultur. Hier findest du übrigens auch einen unserer Mystery Cache: https://www.geocaching.com/geocache/GCAVBAF

7. LVR-Industriemuseum Peter Behrens Bau
N 51° 29.267′

E 006° 52.200′

Auch der Peter Behrens Bau ist ein Ankerpunkt. Hier bist du im Zentrum der Gutehoffnungshütte. In den beiden großen Gebäuden auf der anderen Straßenseite richtet die GHH 1875 ihre Hauptverwaltung ein. Der Behrens Bau wird zwischen 1921 und 1925 als Hauptlagerhaus gebaut. Hier bewahrt die GHH zentral die Ersatzteile und Materialien für alle Standorte im ganzen Stadtgebiet auf. Rationalisierung ist ein Trend der 1920er Jahre. Und zentrale Lagerhaltung ist rational. Darum baut die GHH ihr Lagerhaus nicht nur direkt gegenüber der Hauptverwaltung, sondern beauftragt auch einen absoluten Stararchitekten.

Heute ist der Peter Behrens Bau das zentrale Depot des LVR-Industriemuseums. Hier lagern historische Objekte aus der Industriegeschichte des ganzen Rheinlands. Du kannst das Depot im Rahmen von Führungen besuchen. Die 5. Etage bietet nicht nur eine tolle Aussicht, sondern auch eine spannende Ausstellung über das Werk von Peter Behrens. Im Erdgeschoss zeigt das Industriemuseum regelmäßig Sonderausstellungen.

Wovon hat sich Peter Behrens wohl beim Bau inspirieren lassen?

Vom Fördergerüst einer Zeche                                                  5
Von einem Hochofen                                                                  6
Von einem Dampfschiff mit zwei Schornsteinen                        7
Vom Röhrengewirr eines Chemiewerks                                     8

Die richtige Antwort ist G

 

8. Werksgasthaus
N 51° 29.256′

E 006° 51.974′

Im 1913 gebauten Werksgasthaus gehen die Direktoren und Beamten (die höheren Angestellten) der Gutehoffnungshütte zum Essen. Abends gibt Vorträge und Kulturveranstaltungen. Außerdem werden Gäste des Unternehmens, also Kunden und Geschäftspartner, hier bewirtet und sie können, wie in einem Hotel, hier übernachten. Später feiert man auch die Jubiläen der Arbeiter hier.

 

Wer nutzt das Werksgasthaus heute?

Ein Technologiezentrum                   7
Ein Disko                                          6
Die Sparkasse                                  5
Ein Forschungsinstitut                      4

Die richtige Antwort ist H.

 

Nun bist du fast am Ziel. Setz die Antworten in die Koordinaten des Final ein.

Final 
N 51°29. (A+B)(C-D)‘

E 006° 51.(F:E)(GxH)‘

Viel Spaß beim Finden!

Wenn du den Cache gefunden hast, poste doch ein (spoilerfreies!) Foto mit dem #AllesGuteRoute auf Instagram. Und halte die Augen offen nach unseren anderen Tradis, Multis und Mysteries auf der Route der Industriekultur. Bis bald!

 

 

Hello and Glückauf,

Welcome to the St. Antony Ironworks, the cradle of the Ruhr industry. In the 18th century, iron is produced here in a blast furnace for the first time in the Ruhr region. The raw material for this is bog iron ore, an ore that can be found everywhere in the damp lowlands of the Emscher. A few years after St. Antony, two more smelters are founded on this basis. After decades of competition, in 1810 the three smelters are successfully merged into the Jacobi, Haniel & Huyssen company. In 1873, the company is named Gutehoffnungshütte, or GHH for short, after one of its parent plants. GHH develops into a major corporation and shapes the city of Oberhausen today more than any other industry. We go on a tour of some of GHH's former sites.

 

1. LVR Industrial Museum St Antony Ironworks
N 51° 31.159′
E 006° 52.335′

The founder, Baron Franz Ferdinand von Wenge zu Dieck, begins to search for ore in the Osterfeld and Bottrop area in 1741. The so-called bog iron ore is formed when ferrous groundwater deposits iron compounds in the ground. After lengthy negotiations with the government von Wenge is granted permission to build a smelter and smelt iron. As the baron, who holds a high office in the church, does not know how to operate an iron work, he looks for knowledgeable tenants for his smelter. But even they have difficulties with the local raw material and in the following decades the quality of the cast iron pots and pans from St Antony leave much to be desired.

After the unification of the three smelters, St. Antony becomes increasingly less important. At times the smelter is used as a paper mill, at other times as an iron foundry. The construction of a coke blast furnace - a new technology in the Ruhr region at the time - also comes to nothing. Antony works his last shift in 1877.

Most of the buildings are demolished a good 90 years later. It is not until the beginning of this millennium that the foundations of the blast furnaces and smelting plants are excavated again and the LVR Industrial Museum with the Industrial Archaeological Park is founded.

 

Here you will also find the first clue to the coordinates you are looking for. In which year did iron first flow out of the blast furnace at St Antony Iron works? You will find the year nearby. Take the last two digits and you will get A.

 

2. Stemmersberg worker’s colony
N 51°30'792

E 006°52'056

Did you notice any unusual street names like ‘Gute Straße’ on the way here? Taken together, the streets in this area form the name ‘Gute-Hoffnungs-Hütte-Actien-Verein’. The Stemmersberg colony is one of GHH's many housing estates. It is built between 1900 and 1906 for the workers of its many collieries.

The building in front of you is the colony’s youth centre, the kindergarten and school. Employers like GHH want to retain their workers with company housing and schools. The schools also teach certain values. Girls learn handicraft in particular. They were to become good housewives.

The youth centre is built in 1912 by Berlin star architect Bruno Möhring. GHH wants to show everyone that it spared no expense or effort to care for its workers.

 

In the façade you will find a clue as to why this housing estate was built. What can you see there?

Three figures - miner, smelter and engineer                                     1
The emblem of GHH - also known as the ‘Rollmops’                       2

The symbol of the miners - hammer & iron                                       3
The coat of arms of the municipality of Osterfeld                             4

The correct answer is B

 

3. Eisenheim worker’s colony
N 51°30'224

E 006°51'833

The colony of Eisenheim is even older than Stemmersberg. The first houses are built from 1846 by the Gutehoffnungshütte. Eisenheim is the first worker’s colony in the Ruhr area. The first houses in Eisenheim are occupied by foremen who are urgently needed by GHH in its steel and rolling mills, which are located in today's Neue Mitte district. They are specialists with knowledge and experience of the iron and steel industry. At that time, Eisenheim is a long way from the centre of Osterfeld. It is a long walk to the church or the office. This did not change until 1900, when the tram finally travels to Osterfeld

In 1911, GHH builds a so-called infant school - similar to the one in Stemmersberg. Eisenheim continues to grow into the 20th century. Polish miners move into the younger houses. The ‘old-established’ foremen and rolling mill workers are initially unenthusiastic about their new neighbours.

Over time, the residents of the colony become a close-knit community. In the 1970s, the Eisenheim residents can prevent the estate from being demolished. They protest persistently against the demolition, and in 1972 Eisenheim becomes the first workers' colony in Germany to be listed as a historical monument.

In the LVR Industrial Museum Eisenheim in the former wash house from 1952 and next door in the museum flat, you can find out all about the history of the colony. The museum is open on Sundays between Easter and October.

 

The oldest surviving house in the colony has a special nickname. What is it? Look around for a map of the settlement. You're sure to find a clue there.

Verlies (Dungeon)                                  11
Kaserne (Barracks)                                22

Bastion                                                   33
Zeughaus (Armoury)                              44

The correct answer is C.

 

4. Osterfeld colliery
N 51°30.210

E 006°52.683

Now we come to the workplace of many residents of Eisenheim and Stemmersberg. Jacobi, Haniel & Huyssen search for coal in Osterfeld since the middle of the 19th century. The first shaft is sunk in 1873. Three more follow until the 1920s, as well as a coking plant in 1895.

Over the years, the facilities are modernised several times. In 1989, Osterfeld is merged with the Lohberg colliery in Dinslaken and closed just three years later.

The site is redeveloped in the following years, as the coking plant in particular has left behind many pollutants. In 1999, the Oberhausen State Garden Show - OLGA for short - opens.

In addition to the headframe of Shaft III, the gatehouse, the administration building (Steigerhaus) and the domed coal mixing hall have been preserved. The mixing plant is now part of a training centre for the construction industry.

 

Take a closer look at the gatehouse. When is it built? Take the last two digits of the year and you get D.

 

5. Osterfeld Forced Labour Camp Memorial
N 51° 30.300′

E 006° 52.644′

This area, right next to Osterfeld colliery, is the site of a camp for Soviet soldiers forced to work at Osterfeld colliery during the Second World War.

Because around 10 million men are sent to war in Germany, there is a shortage of labourers. The National Socialists therefore deport around 11 million people and force them to work in agriculture, industry, and mining. People from Russia, Ukraine and other Eastern European countries are treated particularly inhumanely because they are worth nothing in the eyes of the Nazis. They are given too little food, are brought to work by force and they are defenceless against air raids.

That is why a memorial commemorates these people and calls for peace in the world. Take a moment to look at the memorial plaques. And then find out who set up this memorial.

Pupils from Osterfeld Comprehensive School (Gesamtschule)         10
The Industrial Museum (Industriemuseum)                                        20

The city archives (Stadtarchiv)                                                           30
A citizens' initiative (Bürgerinitiative)                                                  40

The correct answer is E.

 

6. Gasometer Oberhausen
N 51° 29.595′

E 006° 52.164′

You now reach the site of the GHH smelting works. A good two decades after Jacobi, Haniel & Huyssen is founded, the company is expanding. At the Antony smelter and the two other blast furnace works, the company mainly produces machine components made of cast iron. They build their first steelworks and rolling mill on the Emscher - which still looks somewhat different at this time - in 1835/36. Two modern blast furnace plants and another steelworks follow by the beginning of the 20th century. The entire area of today's Neue Mitte is a single factory site. The plants are gradually shut down since the 1970s. The last blast furnace falls in 1980 and the last steelworks goes out of operation in 1997. The site is converted into a commercial estate and the well-known shopping mall, CentrO.

The gasometer is one of the few remnants of the old steelworks. It serves as a storage facility for blast furnace gas and later for coke oven gas. Today, the gasometer is a spectacular exhibition hall.

Close to the Gasometer there is also the colony Grafenbusch, where the senior staff of the GHH lives in luxurious dwellings.

How many cubic metres (m3) of gas do you think the gasometer can hold? Take the two digits in the middle to get F.

 

Incidentally, the gasometer is also an anchor point on the Industrial Heritage Route. You can also find one of our mystery caches here: https://www.geocaching.com/geocache/GCAVBAF

 

7. Peter Behrens Bau
N 51° 29.267′

E 006° 52.200′

The Peter Behrens Bau is also an anchor point of the Industrial Heritage Trail. Here you are in the centre of the Gutehoffnungshütte. GHH sets up its headquarters in the two large buildings on the other side of the street in 1875. The Behrens Bau is built between 1921 and 1925 as the main warehouse. This is where GHH centralises the storage of spare parts and materials for all sites throughout the city. Rationalisation is a trend of the 1920s. And centralised warehousing is rational. That is why GHH not only builds its warehouse directly opposite the head office, but also commissions an absolute star architect.

Today the Peter Behrens building is the central depot of the LVR Industrial Museum. Historical objects from the industrial history of the entire Rhineland are stored here. You can visit the depot as part of a guided tour. The 5th floor not only offers a great view, but also an exciting exhibition on the work of Peter Behrens. The industrial museum regularly organises special exhibitions on the ground floor.

 

What was Peter Behrens inspired by when he planned the warehouse?
By the headframe of a mine                                    5
By a blast furnace                                                   6
By a steamship with two smokestacks                   7

By the pipes of a chemical plant                             8

The correct answer is G.

8. Factory Inn
N 51° 29.256′

E 006° 51.974′

The directors and senior employees of the Gutehoffnungshütte go to lunch in the factory inn built in 1913. Lectures and cultural events are organised in the evenings. Guests of the company, i.e. customers and business partners, are also entertained here and stay overnight, just like in a hotel. Later, workers' anniversaries are also celebrated here.

Who uses the factory inn today?

A technology centre (Technologiezentrum)                    7
A discotheque (Disko)                                                    6
The savings bank (Sparkasse)                                       5
A research institute (Forschungszentrum)                     4

The correct answer is H.

 

Now you are almost there. Insert the answers into the coordinates of the final.

Final
N 51°29. (A+B)(C-D)‘
E 006° 51.(F:E)(GxH)‘

 

Have fun finding!

When you have found the cache, do post a (no spoiler!) photo with #AllesGuteRoute on Instagram. And keep an eye open for our other Traditional, Multi and Mystery Caches on the Industrial Heritage Trail. See you soon!

Additional Hints (Decrypt)

Uvre jbuag zna vz Teüara / Urer lbh yvir va gur terra.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)