
Kuhtrittmuscheln

Kuhtrittmuscheln (Megalodonten) sind meist große Muscheln (Bivalvia), die zur Ordnung Hippuritoida innerhalb der Superordnung Heterodonta gerechnet werden. Die bekanntesten Vertreter dieser Gruppe sind die sogenannten Kuhtrittmuscheln aus der Trias, die heute als Fossilien zum Beispiel im Dachsteinkalk und ähnlichen Gesteinen der Nördlichen Kalkalpen zu finden sind. Die ältesten Vertreter der Gruppe erschienen im Ordovizium. Die Überfamilie starb in der Oberkreide aus.
Megalodonten sind große Muscheln, die vom Ordovizium bis zur Oberkreide, also etwa vor 471 Millionen Jahren bis 65 Millionen Jahren gelebt haben. Ausgestorben sind sie zeitgleich mit den Dinosauriern. Die bekanntesten Vetreter der Megalodonten sind die sogenannten "Kuhtrittmuscheln" aus der Trias, die als Fossilien beispielsweise im Dachsteinkalk und ähnlichen Gesteinen der Nördlichen Kalkalpen zu finden sind. Typisch für Megalodonten ist ihre relativ dicke bis sehr dicke Schale. Als altertümliche Gruppe der Muscheln besteht ihr Schloss (der Teil, der die beiden Schalen verbindet) aus einer breiten Schlossplatte mit wenigen großen Zähnen.
Die Megalodonten besiedelten flache, warme Meere, oft am Rande von Riffen oder in Bereichen der Lagune hinter dem Riff. Sie lebten vermutlich halb eingegraben im Sediment, daher sind ihre Schalen in Lebensstellung im Gestein erhalten. Es wird angenommen, dass Megalodonten ähnlich den rezenten Riesenmuscheln im Indischen Ozean im Symbiose mit Algen lebten, also in ihren Kiemen Grünalgen beherbergten, welche die Muscheln mit Nährstoffen versorgten.
Die Megalodonten der Obertrias werden auf Grund ihrer Form als "Kuhtrittmuscheln" bezeichnet. Sie kommen fast immer in reinem Kalkgestein vor, das zu ihren Lebzeiten schlammig war. Man kann sie nicht durch Klopfen aus dem Gestein lösen, ohne sie zu zerstören.
Merkmale

Die Gehäuse sind in der Regel gleichklappig mit stark entwickeltem und eingedrehtem Wirbel. Besonders auffällig ist bei einigen Arten die Tatsache, dass die „Wirbel“ der Muschel, also ihre älteren Schalenteile, nicht nebeneinander zusammengerollt sind, sondern sich korkenzieherartig winden und daher von der Mittelebene wegzeigen wie Bockhörner. Das ist allerdings nur in Präparaten sichtbar, denn an der Gesteinsoberfläche sind die Muscheln in zufälligen Querschnitten erhalten, jedenfalls wo die Oberfläche nicht schichtparallel ist. Der Schlossrand ist zu einer breiten Schlossplatte umgebildet, die nur wenige große Zähne enthält. Typisch für Megalodonten ist auch eine relativ dicke bis sehr dicke Schale. Das Ligament befindet sich extern. Die Schließmuskeln sind meist ungleichförmig. Die Megalodonten besiedelten flache, warme Meere, oft am Rande von Riffen oder in den Hinterriffbereichen. Sie lebten wohl halb eingegraben im Sediment. Daher sind die Muscheln sehr häufig in Lebensstellung im Gestein eingebettet. Es wird vermutet, dass die Megalodonten ähnlich wie die heutigen Riesenmuscheln des Indischen Ozeans in Symbiose mit Algen lebten, also an ihren Kiemen Grünalgen beherbergten, die die Muschel mit Nährstoffen versorgten.
Erhaltung und Schutz
Die Megalodonten kommen fast immer in reinem Kalkgestein vor, das zu ihren Lebzeiten schlammig bis feinsandig war und später zu Stein wurde. Man kann sie nicht durch Klopfen aus dem Gestein lösen, ohne sie zu zerstören. Aus Naturschutzgründen darf man im Hochgebirge nicht die gewachsenen Felsen beschädigen. Besser ist daher die Fossilsuche in Steinbrüchen, etwa am Ofenauer Berg bei Golling.
Gletscherschliffe
Freiliegende Gletscherschliffe sind in jung vergletscherten Räumen weltweit sehr häufig zu finden. Durch das Gleiten des sich bewegenden Eises wird der Untergrund erodiert, obwohl das Eis viel weicher als das Gestein ist. Die schleifende bzw. glättende Wirkung entfaltet sich im Anstehenden durch das mitgeführte Schuttmaterial (Moräne). Dabei werden die typischen Gletscherschrammen (Kritzung) erzeugt. Durch das gegenseitige Aufmahlen von Steinen der Grundmoräne und des Felses entsteht Gletschermehl, welches als Schwebfracht mit den Schmelzwässern abtransportiert wird. Die Gletscherseen erhalten ihre charakteristische grünlich-weiße Färbung durch die sog. Gletschermilch. Die Detersion wirkt vorwiegend auf der der Eisbewegung zugewandten Luv-Seite an Erhebungen des Untergrundes.
Um den Cache zu Loggen, beantworte bitte folgende Fragen. An den Headerkoordinaten seht ihr einen Gletscherschliff, an dem man gut Kugtrittmuscheln sehen kann.
1: Schaut euch die Kuhtrittmuscheln mal genauer an, und beschreibt sie mir in Größe, Form, Farbe und Aussehen. Wie viele könnt ihr entdecken?
2: Handelt es sich hier um Körperfossilien oder Spurenfossilien? Begründe deine Antwort!
3: In welchem Erdzeitalter und vor wie vielen Millionen Jahren lebten die Kuhtrittmuscheln?
4: Schaut euch auch den Gletscherschliff an, beschreibt die Oberfläche, könnt ihr Spuren sehen? In welche Richtung verlief der Gletscher?
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