Das Kuhstedtermoor und das Giehlermoor laden ein zu einer schönen Fahrradtour ein.
Wir haben uns auf dem Weg gemacht, um eine Rundreise, am besten mit dem Fahrrad, hier mit Cashes interessanter zu machen. Diese Rundreise ist nicht abhängig von der Reihenfolge, man kann sie suchen, wie man möchte.
Kuhstedtermoor wurde im Jahre 1850 als letzte Moorkolonie im Umkreis von Gnarrenburg aus „Große Kuhstedter Moor“, einem Teil der Nachbarortschaft Kuhstedt, gegründet. Damals wurden 28 Anbaustellen von je 53 Morgen (13,25 ha) verkauft, anstatt sie entsprechend dem Meierrecht zu vergeben.
Im Jahre 1855 wurde Kuhstedtermoor als alleinstehende Gemeinde anerkannt.
Die Gemeinde Vollersode gliedert sich in insgesamt neun Ortsteile: Ahrensdorf, Bornreihe, Friedensheim, Giehle, Giehlermoor, Giehlermühlen, Verlüßmoor, Vollersode, Wallhöfen.
Erstmals wurde die Gemeinde 1185 als Valdersha urkundlich erwähnt. Der Name erklärt sich am Wappen, auf dem ein Brunnen zu sehen ist. Sode ist ein anderer Begriff für Brunnen also heißt Vollersode übersetzt Voller Brunnen. Das Glockenbechergrab von Wallhöfen liegt in einem Ortsteil von Vollersode auf den Geesthöhen des Teufelsmoores.
Vollersode bildete im Zuge der Gebietsreform 1974 mit den Gemeinden Hambergen, Axstedt, Holste und Lübberstedt die Samtgemeinde Hambergen.
Die Cashes sind alle einfach versteckt und liegen gut erreichbar am Straßenrand. Natürlich kann man die Rundreise auch zu Fuß als Spaziergang absolvieren. Ich würde hierfür 3 Stunden einschätzten. Mit dem Fahrrad sind es circa 45 Minuten.