#5 - Litha 21. Juni
Sommersonnenwende
Mit der Sommersonnenwende feiern wir den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres, den Beginn der Jahreszeit Sommer. Nun hat die Sonne ihren Höchststand erreicht. Pflanzen, die im Frühling noch keimten, tragen jetzt Früchte und vermehren sich wieder. Die Sonne mit ihrer immensen Kraft ist die treibende Energie, sie lässt jeden Tag neue Pflanzen aus der Erde sprießen, sie lässt die Früchte an den Sträuchern und Bäumen heranreifen und sie bringt das Korn auf den Feldern zum Reifen. Pflanzen, die rund um die Sommmersonnenwende blühen, haben die meiste Heilkraft in sich – sie werden auch Sonnenpflanzen genannt. Das bekannteste Beispiel ist das Johannikraut.
Alles in der Natur grünt und die schönsten Farben schenkt uns Mutter Erde. Die Natur ist reif und steuert ihrer großen Ernte entgegen. Die Pflanzen strahlen in ihren schönsten Farben.
Die Sommersonnenwende ist ein Lostag. Nicht bleibt so, wie es ist. Symbolisch kann alles Schlechte im Sonnwendfeuer verbrannt werden. Aber auch Wünsche und Hoffnungen für das zweite Halbjahr kann man in die Kraft des Sonnwendfeuers legen.
Traditionell pflückt man zu dieser Zeit die Johanniskräuter. Daraus bindet man einen Kräuterbuschen und hängt diesen zuhause als Schutzsymbol über der Türe, im Herrgottswinkel oder in der Stube auf.
Die Natur und der Wald gehört den Tieren!
Betretet den Wald nicht in den frühen Morgenstunden oder zur Dämmerung.
Nehmt Euren Müll mit und lasst ihn nicht liegen.
Lasst das Auto stehen und geht zu Fuß.