#6 - Lughnasadh/Lammas 1. August
Schnitterfest
Zurück auf die Kelten fällt das Lichtfest Lugnasadh (gesprochen Luu na sah) – die Hochzeit des Lichts. Lugh war bei den Kelten der Hüter und Herr des Lichtes, der Sonnengott, der Ziehsohn der Erdengöttin. Es ist das Schnitterfest der großen Erdengöttin, Demeter, der Beschützerin über Boden und Früchte. Es ist die Zeit, wo sie das reife Getreide mit ihrer Sichel schneidet und die Zeit des Vorausblickens – denn jetzt muss die Ernte insgesamt allmählich eingefahren werden.
Passenderweise bedanken wir uns dafür, dass die Saat, die wir säten und die keimte, nun auch die ersehnten Früchte bringt, mit einem Fest. Jetzt wird aus dem ersten Korn ein Brot gebacken.
Wir feiern die Schnitterin. Die Göttin trennt sich vom Irdischen, um sich bereit für den Rückzug zu machen. Die Früchte sind reif, allmählich zum Ernten bereit.
Es ist ein zweigeteiltes Fest – wir feiern die Fülle der Ernte, aber auch das Absterben. Dieses Schneiden ist symbolisch auch ein Abschnitt der heißen Zeit. Wir wissen, nun rückt die kalte Jahreszeit wieder näher, die Nächte werden wieder länger und kälter. Wir können die Veränderung spüren.
Die Natur und der Wald gehört den Tieren!
Betretet den Wald nicht in den frühen Morgenstunden oder zur Dämmerung.
Nehmt Euren Müll mit und lasst ihn nicht liegen.
Lasst das Auto stehen und geht zu Fuß.