#7 - Mabon 23. September
Herbst-Tagundnachtgleiche
Es herrscht Gleichstand – Tag und Nacht sind gleich lang. Die Tage werden anschließend kürzer, die Nächte länger – wir haben wieder einen Wendepunkt im Jahreskreislauf.
Der Herbst zeigt sich schon vereinzelt in einer Verfärbung des Laubes, die Früchte des Gartens wollen geerntet werden, um sie für den Winter zu konservieren und die eigenen Energiespeicher sind aufgefüllt.
Im Herbst haben die Pflanzen ihre Arbeit des Keimens, Wachsens, Reifens und Erntens hinter sich und ziehen ihre Energie in die Wurzeln zurück, sie bereiten sich für den Winter vor.
Die Natur kommt mehr und mehr zur Ruhe. Auch der Mensch wird um ein paar Takte langsamer und vorbei ist die hektische Zeit des Sommers, es wird geerntet. Nun darf alles einen Schritt ruhiger und langsamer angegangen werden.
Stille, Dankbarkeit, die Fülle der Ernte, Ruhe: Wir feiern Erntedank, wir können auf vielen verschiedenen Arten danke sagen. Erntedankfestes wurden und werden gefeiert, um den Göttern und der Natur zu danken.
Die Natur bereitet sich vor. Viele Tiere fressen sich einen Winterspeck an, vergraben die Nüsse und Samen oder fliegen in den warmen Süden. Die Pflanzen samen sich aus, damit sie im nächsten Jahr wieder wachsen und gedeihen können. Die Natur wird grauer - in der Früh liegt ein Nebelschleier über dem Land, der sich tagsüber lichtet – am Nachmittag erstrahlt das bunte Herbstlaub in der Septembersonne. Diese Zeit nennt man Altweibersommer – die Spinnen lassen sich vom Wind durch die Lüfte tragen und ihre Fäden schweben im Wind. Es ist die goldene Jahreszeit.
Die Natur und der Wald gehört den Tieren!
Betretet den Wald nicht in den frühen Morgenstunden oder zur Dämmerung.
Nehmt Euren Müll mit und lasst ihn nicht liegen.
Lasst das Auto stehen und geht zu Fuß.