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WAD #03 Hörnekapf - Hauptwall Traditional Cache

Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Kein Bodenversteck!

WAD - Wehranlagen an der jungen Donau. Die oft steil geböschten Höhen des Donauberglandes wurden für vorgeschichtliche, aber auch für mittelalterliche Anlagen genutzt, die ursprünglich ausnahmslos als Wehranlagen gedeutet wurden. Wir wollen einige davon in einer losen Reihe zeigen. Die Bezeichnung WAD ist an die Veröffentlichung Studien zu Wehranlagen zwischen junger Donau und westlichen Bodensee, von Hans-Wilhelm Heine, 1978, angelehnt. Die Reste sind oft unscheinbar und am besten in der vegetationsarmen Jahreszeit zu sehen.

Auf den Geisinger Bergen und dem zugehörigen Unterbaldinger Berg befinden sich vier alte Befestigungen, über die nur wenig bekannt ist.
Eine davon ist die Abschnittsbefestigung Hörnekapf. Sie ist etwas besser im Gelände zu erkennen als die recht ähnliche, nordöstlich gelegene AB Blatthalde (WAD #05 AB Blatthalde und WAD #06 AB Blatthalde).

Sie wirft aber ähnlich viele Rätsel auf.

Auf dem nach Südwesten gerichteten Bergsporn finden wir unweit der Spornspitze einen etwa 115 Meter langen Hauptwall mit vorgelagertem Graben. Eigenartigerweise wurde er aber nicht bis an die steilen Flanken gebaut, was die Eignung als Verteidigungsanlage stark einschränkt. Zusätzliche Holzbefestigungen, wie Palisaden, wären denkbar, aber immer noch eine vermeidbare Schwachstelle.

Es ist zwar denkbar, das der Bereich in unruhigen Zeiten als Refugium genutzt wurde. Gegen diese Erklärung spricht die Lage. Der Bereich war schon aus großer Entfernung zu sehen, was Feinde angelockt hätte. Zudem finden sich auf dem Plateau Stellen, wie Ehrenburg und Schänzle, die wesentlich besser zu verteidigen waren.

Etwa 280 Meter weiter, Richtung Hochfläche, befindet sich ein Vorwall (WAD #04 AB Hörnekapf - Vorwall), der aber offensichtlich für Verteidigungszwecke noch weniger geeignet ist.

Sowohl das Alter, als auch der Zweck der Anlage ist unklar. Der Archäologe Dr. C. Morrissey verweist auf vergleichbare Anlagen, die in die steinzeitliche Michelsberger Kultur, die Bronzezeit oder später datiert werden konnten.

Siedlungsspuren finden sich nicht.

Eine Errichtung im Mittelalter oder später kann mit einiger Sicherheit ausgeschlossen werden. Vielleicht handelt es sich hier um eine Anlage, die als Versammlungsplatz und/oder Kultstätte genutzt wurde.

 

Additional Hints (Decrypt)

Zvavohpur na zäpugvtre Ohpur, jrfgyvpur Jnyyfrvgr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)