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KulturGeschichtsPfad Milbertshofen Multi-Cache

Hidden : 2/22/2025
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Die KulturGeschichtsPfade der Landeshauptstadt München sind Rundgänge entlang historisch bedeutsamer Orte und Ereignisse in Münchner Stadtvierteln.

Die offiziellen ausführlichen Broschüren der Landeshauptstadt München findet ihr auf der Website von www.muenchen.de.

Die Streckenlänge beträgt ca. 2 Kilometer und ist kein Rundweg. Zeitaufwand: ca. eine Stunde. Ich denke schon, dass man den Cache mit dem Rollstuhl suchen und finden kann. Sollte es ein*e Rollstuhlfahrer*in ausprobiert haben und anderer Meinung sein, bitte ich um Mitteilung.

Milbertshofen-Am Hart ist der 11. Stadtbezirk Münchens und hat ca. 77.000 Einwohner. Er unterteilt sich in Am Hart, Am Riesenfeld und Milbertshofen. Heute geht’s durch Milbertshofen!

Die Schenkungsurkunde von 1140, in der König Konrad I. von Valley das Land um Milbertshofen dem Kloster Schäftlarn überlässt, ist die älteste erhaltene schriftliche Erwähnung des späteren Milbertshofen. Lange war es ein Schwaighof (= ein auf Viehzucht ausgerichteter landwirtschaftlicher Betrieb). Bis 1800 vier Bauernfamilien aus der Oberpfalz, unter ihnen die Herren Flaucher, die Schwaige für 33.000 Gulden kauften und ein Dorf entstand. 1904 fasste das Dorf schon 4000 Einwohner. Leider war Milbertshofen aufgrund mehrerer sich am Gemeindeeigentum bereichernder Bürgermeister pleite und beantragte mehrfach die Eingemeindung nach München. Erst beim dritten Antrag willigte München ein und seit dem 1. April 1913 gehörte Milbertshofen zur Residenzstadt.

Die Schwaige Milbertshofen mit der alten St. Georgskirche

 

Alte St. Georgskirche

Die kleine Tour beginnt bei den ältesten noch erhaltenen Gebäuden Milbertshofens – bei der alten St. Georgkirche. Die um 1507 errichtete Kirche wurde 1599 von Thomas Zehentmayer mit Fresken geschmückt; diese waren lange übermalt und traten erst Ende der 1920er Jahre bei Renovierungsarbeiten zutage. Heute wird die Kirche ehrenamtlich vom „Förderverein Alte St. Georgskirche" betreut, der in den wärmeren Jahreszeiten jeden ersten Sonntag im Monat Besichtigungen anbietet.

Frage 1: über dem Hauseingang der Hausnummer 9 sieht man ein wunderbares, zum Thema passendes Mosaik. Mit welchem Geschöpf wird ER der Legende nach dargestellt? Aus wie vielen Kacheln besteht seine Speerspitze?

A=Anzahl der Buchstaben Geschöpf + Anzahl Kacheln

 

Neue St. Georgskirche

Neue St. Georgs Kirche

Durch das rasante Bevölkerungswachstum war Anfang des 20. Jahrhunderts eine größere Kirche nötig geworden. 1909 wurde daher die Neue St. Georgskirche auf freiem Feld südlich vom alten Ortskern von Milbertshofen und nördlich der ebenfalls wachsenden Villensiedlung Riesenfeld im Stil des Neubarock errichtet. Seit 2013 ist die Pfarrei St. Georg Sitz des Pfarrverbandes Milbertshofen.

Sehenswert ist hier auch der hübsche Brunnen von Angelika Fazekas.

Frage 2: Hinter dem Brunnen über der Tür der Hausnummer 11 ist ein Relief, was uns doch sehr bekannt vorkommt… Auf was sitzt ER?

B=Anzahl der Buchstaben

 

Curt-Mezger-Platz

Curt Mezger war ein jüdischer Unternehmer, der den Holocaust leider nicht überlebt hat.

Der Platz, der seinen Namen tragen darf, wurde erst 2008 so gestaltet, wie er zu sehen ist. Großer Akteur am Platz ist der Stadtteilverein Milbertshofen, der hier sein Kulturhaus hat. Auf der Tafel kann man entdecken, was man hier alles unternehmen könnte.

Auf der anderen Straßenseite – Schleißheimer Straße 281 – wurde 1941 ein Hochbunker für 514 Schutzsuchende errichtet. Er unterliegt der Zivilschutzbindung. Das bedeutet, dass er im Falle von außergewöhnlichen, unvorhersehbaren Ereignissen der Bevölkerung als Schutzraum zur Verfügung steht.

Ein weiteres Highlight des Platzes ist die evangelische Dankeskirche als Ziegelbau. Sie entstand 1964. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage installiert. Davon berichtet auch ein Schild links vom Eingang.

Freitags ist Markttag! Da gibt es viele leckere Dinge zu kaufen.

Frage 3: Wie viele Stunden ist hier freitags Markt?

C=Anzahl der Stunden

Frage 4: Wann wurde die Photovoltaikanlage auf der Dankeskirche erbaut?

D=Quersumme der Jahreszahl

 

Frohschammerstraße 14

Unter dieser Adresse existierte einst die Karl-Zängl-Vulkanisiermaschinenfabrik. Das sind Maschinen für die Reparatur abgefahrener Autoreifen. Sie bestand von 1926 bis 1970. Den Erben gehört das Areal noch immer. Nach der Schließung entstand hier ein Kulturpark. Die Münchner Volkshochschule veranstaltet Töpfer- und Malkurse, weitere Künstler haben hier ihr Atelier. Außerdem gibt es eine Weinhandlung und ein nettes Restaurant in der ehemaligen Trafostation. Ich habe nachgefragt: Laut Besitzerin des Restaurants, die auch Kunstkurse gibt, darf man hier – tagsüber! – sehr gerne herumgehen. Man kann die Frohschammerstraße 14, 14a und 14b einmal herumlaufen und aus dem Tor wieder hinausgehen. Das Areal ist sehr sehenswert – vor allem im Sommer, wenn auch noch viele Pflanzen blühen. Da so manche/r Cacher*in aber vielleicht spät kommt oder sich nicht traut, hineinzugehen, ist die letzte Frage von der Straße aus zu beantworten.

Frage 5: Unter der Hausnummer 14 (ohne Buchstaben) ist ein blaues SWM-Schild.

E= zieht von der obersten Zahl die anderen beiden Zahlen ab 

 

Final: Den Cache findet ihr bei:

N48 10.A(B-1)(C-1)     E011 34.(D+2)E

 

Viel Spaß beim Cachen und danke für euren ausführlichen Logeintrag :)

Philo85

Additional Hints (Decrypt)

Avzz Cyngm - nore avpug qverxg nz Oehaara!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)