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Deindorfer Höhle EarthCache

Hidden : 3/30/2025
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Deindorfer Höhle

Der Boden der Deindorfer Höhle besteht größtenteils aus Löss und Schlier.

Löß oder Löss als Fachausdruck ist in den Geowissenschaften seit 1824 bekannt und wurde von Karl Cäsar von Leonhard (1779 bis 1862), seines Zeichens Mineraloge aus Deutschland, geprägt. Die Bezeichnung Löß bezieht sich auf die Schweizer Vokabel lösch, die für locker steht. 

Schlier ist eine in der regionalen Geologie von Süddeutschland und Österreich verwendete Bezeichnung für verschiedenfarbige schluffige oder feinsandige Mergel (Kalk-Ton-Sedimente) der zirkumalpinen Tertiär-Becken. 

Entstehung
Die Entstehung der Lössböden begann in den zurückliegenden Eiszeiten, als weite Teile Österreichs und Deutschlands von Gletschern bedeckt waren. Aufgrund der ganzjährig niedrigen Temperaturen konnten im Vorland der Gletscher und in den Flussauen kaum Pflanzen wachsen. Löss entsteht, wenn Schluff und feinster Sand bei fehlender Vegetationsdecke ausgeweht werden und sich nach einem längeren Transport (einige zehn bis mehrere hundert Kilometer) in Bereichen mit dichterer Vegetation wieder ablagern.

Als klastisches Sediment geht Löss aus der mechanischen Zerkleinerung anderer Gesteine hervor. Unterschieden wird beim Alter der Bildung zwischen Löß, der im Pleistozän (vor 2,6 Mio bis 10.000 Jahren) entstand und solchem, der jüngeren Datums ist. Mitunter können die Lösse lokale Einschaltungen von fossilen Böden, sogenannte Paläoböden, führen, die in den wärmeren Perioden des Pleistozäns, den Interglazialen oder Interstadialen, gebildet wurden. Das Ausgangsmaterial des Löss wurde während der Eiszeiten von den riesigen Schotterflächen im Vorfeld der Gletscher in den Flussgebieten der Donau und ihrer Zubringer in Form von Feinsedimenten deponiert.

Manchmal findet man auch Lösskindl, das sind knollenförmige Kalkkonkretionen in Löss, die durch Lösung von Kalk im oberen Teil eines Lössprofils und Ausfällung im unteren Teil entstehen. Namengebend waren entfernt an Puppen erinnernde Kalkkonkretionen. Die einzelnen Schichten der Lösswand geben Hinweise auf die Lebensbedingungen, die in den verschiedenen Phasen der Eiszeit herrschten. Dunkle „Bänder" im Löss sind hier Zeugen menschlicher Besiedlung und werden Kulturschichten genannt.

Eigenschaften
Löss ist ein homogenes, staubähnliches und feinkörniges Lockersediment, das hauptsächlich aus Schluff und in geringeren Anteilen aus Ton und Feinsand besteht. Die durchschnittliche Korngröße beträgt 0,01 bis 0,05 mm, wird deshalb weitergehende der Fraktion Schluff zugeordnet. Der mitteleuropäische Löss setzt sich aus ca. 60 % Quarz, 20 % Silikate und 20 % Kalk zusammen. Der Tongehalt ist bei frischem Löss sehr variabel, 5 bis über 20 Prozent, und kann durch Verwitterung noch ansteigen. Mineralogisch besteht er großteils aus Quarzkörnern mit 8 bis 20 Prozent kalkigen Bruchstücken, Beimengungen von Eisenhydroxiden färben Löss gelblich bis gelblich-rot, andere Minerale wie Feldspäte können in geringen Mengen beigemischt sein. 

Lössböden sind sehr fruchtbar und eignen sich gut für die landwirtschaftliche Produktion. Wichtige Gründe für die hohe Fruchtbarkeit eines Lössbodens sind die gute Durchwurzelbarkeit des lockeren Gesteins und die günstige Mineralzusammensetzung für die Pflanzenernährung.

Verbreitung in Europa

Verbreitung weltweit


Verbreitung
Löss ist ein sehr weit verbreitetes Sediment und kommt – je nach Definition – mit Ausnahme der Antarktis auf allen Kontinenten vor. Etwa 10 Prozent der Landoberfläche der Erde sind mit Löss bedeckt. Hauptverbreitungsgebiete sind dabei die mittleren Breiten. In den Tropen und den hohen Breiten gibt es nur vereinzelt Lössvorkommen. Die mitteleuropäische Lösszone erstreckt sich von Belgien bis in die Westukraine.

In den Lössgebieten Mitteleuropas tritt Löss mit durchschnittlichen Mächtigkeiten zwischen 3 und 10 m auf, er kann aber in günstigen Lagen (Windschatten) mehrere zehn Meter mächtig werden. Vom chinesischen Lössplateau sind Lössmächtigkeiten bis 400 m bekannt. So zieht sich in Europa ein breiter Lössgürtel von Belgien über die Kölner Bucht, den Nordrand des Rheinischen Schiefergebirges, Leipzig bis in den Osten Polens. Weltweit ist der Löss weiterhin in China, Afrika, Nord- und Südamerika zu finden. In Asien gibt es noch heute starke Staubverwehungen, so dass es hier noch zu aktuellen Lössbildungen kommt.

Entstehung von Sedimentgestein

Sedimentgesteine entstehen aus Lockersedimenten. Bei fortschreitender Sedimentation führt eine Erhöhung des Materialdrucks aufgrund einer weiteren Überlagerung mit Sediment dazu, dass die älteren, darunterliegenden Sedimentschichten entwässert und komprimiert werden. Die Sedimente sind schichtförmig. Je nach Ablagerungsraum kann es sich bei einer Schichtfläche um die ehemalige Sedimentoberfläche handeln. Diese kann je nach Ablagerungsraum die Erdoberfläche, der Meeresboden oder der Grund eines Flusses oder Sees gewesen sein.

So entstehen Sedimentschichten durch die Ablagerung von Sedimentgestein. Durch unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten können sich auch unterschiedliche Größen von Sedimenten ablagern. Im Laufe der Zeit bilden sich diese Schichten, wenn sich zunehmend mehr Sedimente aufeinander ablagern und sich dadurch schichten. Die unterschiedlichen Sedimentschichten ermöglichen einen Einblick in die geologische Entwicklung. Auch magmatische und metamorphe Gesteine liefern z. B. nach ihrer Verwitterung und Umlagerung das Material für neue Sedimentschichten.

Textquellen: de.wikipedia.org/wiki/Löss, 

de.Wikipedia.org/wiki/Sedimente_und_Sedimentgesteine, 

planet-wissen.de/natur/umwelt/lebendiger_boden/boden-loess-106.html

Bildquellen: Eigenes Bild,

assets.klett.de/assets/d653d499/104092_s11.pdf

bgr.bund.de/DE/Themen/Boden/Bodenbewusstsein/Boden_des_Jahres/BdJ2021_Loessboden/Kalenderblaetter/9_WeltweitMaechtig.html

erdgeschichte-tegernsee.de/geologie/gesteinsbildung-im-urmeer.html

 

Um den Cache zu Loggen, geht in die Höhle und beantwortet folgende Fragen:

1: Nehmt etwas Löss in euere Finger und verreibt es, beschreibt die Struktur und das Verhalten von Löss.
2: Schaut euch die Höhle genau an, ihr könnt im unteren Bereich gut Schichten erkennen, welche Farben könnt ihr in den Schichten erkennen?
3: Was denkt ihr wie diese Schichten entstanden sind?

4: Verpflichtend ist ein Foto beim Header mit dir persönlich und/oder deinem GPS und/oder einem persönlichen Gegenstand von dir! 

 

Von Groundspeak sind die Earthcache-Regeln seit Juni 2019 geändert worden, der Cacheowner kann ein Foto vor Ort verlangen!

Bitte macht ein Foto von euch oder einem persönlichem Gegenstand und ladet es bei euerem Log hoch.

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