Roswitha auf der Erbse
Zu Füßen des Roswitha-Denkmals habe ich eine kleine, silberne Nano-Erbse aus dem sagenhaften Schatz von Blankenstein (s.u.) versteckt.
Sichten wird man die silberne Erbse sicher recht schnell, aber wie kommt man dran? Da müsst ihr schon ein wenig ECA aufbieten oder erfinderisch sein. Bitte hängt den Nano auf die gleiche Höhe wieder so zurück, dass er vom Bürgersteig aus nicht sofort sichtbar ist.
Zum Hintergrund des Roswitha-Denkmals
(Quelle: Westfälische Hanse)
Der Schatz von Blankenstein
Ein junger Wanderbursche bat an einem kalten Winterabend um Einlass in die warme Stube eines alten Bauern in Blankenstein, der ihn aber abwies. In einem Heuschober fand der junge Mann einen wetterfesten Unterschlupf. Er erwachte um Mitternacht und beobachtete, wie der hartherzige Hofherr eine eiserne Kiste unter einem Baum vergrub und den Schatz darin beschwor. Er rief den Teufel an und sprach: „Bewahre ihn, sein Pfand sei ein schwarzer Ziegenbock.“ Da fuhr ein Blitzstrahl nieder und ein schwerer Donnerschlag erdröhnte.
Jahre später kehrte der Junge zurück. Die Bauerntochter Roswitha berichtet, dass der Bauer gestorben und es schlecht um den Hof bestellt sei. Ein Fluch lastete darauf. Der Wanderbursche wusste, wie er zu bannen war: Ein schwarzer Ziegenbock müsse dafür dem Teufel geopfert werden. Gemeinsam mit Roswitha hebt er den verwunschenen Schatz aus Gold und Silber. „So lass uns Reichtum, Freude und Leid im Leben miteinander ehrlich teilen und auch der Armen gedenken“, sagte der Wanderbursche, „Roswitha, werde mein Weib!“ Schweigend sank sie ihm in die Arme, und beide wurden ein glückliches Paar.
Das Roswitha-Denkmal
1927 wurde mit einer Figurengruppe um Roswitha und dem schwarzen Ziegenbock das Roswitha-Denkmal des Künstlers Gustav Müller an der gleichnamigen Straße in Blankenstein errichtet. Doch ein paar Geheimnisse bleiben: Denn ob, wo und wann sich die Sage zugetragen haben könnte, ist unbekannt.
