Die Wörschacher Schwefelquellen sind mehrere Heilquellen in der Ennstaler Gemeinde Wörschach und zählen zu den kalten Schwefelquellen.
Sie wurden bis 1993 im Kurhaus Bad Wolkenstein genutzt. Diese Schwefelquellen befinden sich in Wörschach östlich der Wörschachklamm an einem steilen Hang südlich des Gameringsteines. Die Quellen entspringen mit einer Temperatur von rund 15 Grad Celsius und haben eine Tagesausschüttung von 15 000 bis 20 000 Liter. Das Wasser wird heute noch in diesem Quellgebiet in einem Sammelbassin gefasst. Der typische Geruch des Schwefelwassers ist aufgrund der Bildung des Schwefelwasserstoffgases zurückzuführen.
Bereits im 15. und 16. Jahrhundert fanden die Bergnkappenn aus Öblarn bei diesen Wassern Heilung. Durch frühe wissenschaftliche Untersuchungen wurde dem Schwefelwasser eine heilende oder lindernde Wirkung bei chronischen Gicht- und Rheumaerkrankungen nachgewiesen. 1839 baute Joseph Rossmann nordwestlich der heutigen Burgruine Wolkenstein die Schwefelbadeanstalt Wolkenstein, welche bis 1977 nach mehrmaligen Besitzerwechsel und baulichen Modernisierungen in Betrieb war.
Heute erinnert noch der Bahnhof Wörschach-Schwefelbad an den einstigen Kurbetrieb.
(Quelle: Ennstal Wiki)
Es ist eine kurze Wanderung zu der Schwefelquelle von ca. 3km und 155hm. Am besten parkt man beim Parkplatz Wörschachklamm.
Hier ein Link zur Wanderung Wanderung zur Schwefelquelle Wörschach
Die Burgruine Wolkenstein liegt fast am Weg und ist sehr sehenswert, ein Abstecher lohnt sich.