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Felsenstruktur
Die an den Koordinaten vorhandenen Gesteine wurden im Untergrund gebildet und spiegeln das Thema des Denkmals wider, das sich mit der Mythologie von Orpheus und Hades befasst. Daher haben sie unterschiedliche Texturen, abhängig von dem Ort und der Tiefe, in der sie entstanden sind. Die Gesteinstexturen können aus geologischer Sicht anhand von vier Parametern definiert werden:
A) Nach der Größe der konstituierenden Kristalle:
- Sehr grobkörnig, größer als 30 mm;
- Grobkörnig, zwischen 5 und 30 mm;
- Mittelkörnig, zwischen 2 und 5 mm;
- Feinkörnig, kleiner als 2 mm;
B) Nach der Beobachtung mit bloßem Auge:
Wenn es möglich ist, die Kristalle mit bloßem Auge zu beobachten, handelt es sich um eine phaneritische Textur. Wenn die Kristalle nur mit einem Mikroskop (z.B. einem optischen Mikroskop) sichtbar sind, handelt es sich um eine aphanitische Textur.
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Phaneritische |
Aphanitische |
C) Nach der Größe der Kristalle zueinander:
Es kann äquigranular sein, wenn die Kristalle ähnliche Größen haben, oder unequigranular, wenn die Kristalle unterschiedliche Größen haben. Normalerweise gibt es in der zweiten Situation größere Kristalle, die von kleineren Kristallen umgeben sind.
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Äquigranular |
Unequigranular |
D) Berührungsempfindung:
- Glatt – Sie können glatt sein.
- Rau – Sie können rau sein.
Kristallisation
Die Kristallisation von Gesteinen tritt auf, wenn Magma abkühlt und erstarrt, wobei Kristalle entstehen, während die Temperatur sinkt. Die Abkühlrate des Magmas beeinflusst direkt die Größe und Form der gebildeten Kristalle.
II) Abkühlrate und Kristallgröße
Gesteine, die sich langsam in der Tiefe kristallisieren, ermöglichen das Wachstum größerer Kristalle, was zu phaneritischen Texturen führt. Andererseits bilden Gesteine, die schnell an der Oberfläche abkühlen, wie vulkanische Gesteine, mikroskopische Kristalle, die aphanitische Texturen aufweisen.
II) Abkühlrate und Kristallform
Wenn Kristalle genügend Zeit haben, sich im Magma frei zu entwickeln, neigen sie dazu, gut geformte Formen zu bilden, die Minerale als idiomorph (oder idioblastisch) kennzeichnen. In Umgebungen, in denen das Magma bereits teilweise kristallisiert ist oder das Gestein schnell erstarrt, wachsen die Kristalle unregelmäßig und werden als xenomorph (oder xenoblastisch) bezeichnet.
Der Kristallisationsprozess folgt einem vorhersehbaren Muster, das in der Bowen-Reaktionsreihe beschrieben wird, die zeigt, in welcher Reihenfolge Minerale kristallisieren, während die Temperatur sinkt. Minerale wie Olivin und Pyroxen kristallisieren zuerst (bei höheren Temperaturen), während Feldspat und Quarz zuletzt kristallisieren (bei niedrigeren Temperaturen). Dieser Prozess beeinflusst sowohl die mineralogische Zusammensetzung als auch die Texturen, die im Gestein beobachtet werden.
Rekristallisation
Marmor ist ein metamorphes Gestein, das aus Kalkstein entsteht, wenn er hohen Temperaturen und Drücken ausgesetzt wird. Dieser Prozess beinhaltet nicht das Schmelzen wie bei der Kristallisation, sondern die Rekristallisation der Mineralien, die im Kalkstein vorhanden sind, wobei die ursprünglichen Kristalle in größere, gut definierte Kalkspatkristalle umgewandelt werden.
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Marmor |
Kristalle |
Die Rekristallisation im Marmor tritt auf, wenn Kalkstein intensiven metamorphischen Bedingungen ausgesetzt wird, wobei die Mineralien umorganisiert werden und das Gestein dichter und kompakter wird. Je nach Intensität des Prozesses kann die Textur des Marmors variieren, wobei sie entweder granular (mit mit bloßem Auge sichtbaren Kristallen) oder foliert (wenn die Kristalle parallel ausgerichtet sind) sein kann. Im letzteren Fall kann man die Ausrichtung der Minerale in Bändern oder Schichten erkennen. Die Schicht ist immer senkrecht zur auf das Gestein ausgeübten Kraft während seiner Entstehung.
