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Die Basaltsäulen in Essen EarthCache

Hidden : 12/5/2024
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Die Basaltsäulen in Essen

 

 

Hinweise


Ihr befindet Euch hier am Kardinal-Hengsbach-Platz in Essen. Bitte verhaltet Euch dementsprechend und nutzt für die Prüfung auf Mineralien den einzelnen zugänglichen Basalt vor dem Geländer und klettert nicht in die Brunnenanlage.

Hilfsmittel


Als Hilfsmittel zur Beantwortung der Aufgaben kann eine Lupe hilfreich sein.

 

Logbedingungen

 

Um diesen EarthCache nun loggen zu dürfen, müssen die nachfolgenden Aufgaben erfüllt werden. Folgt dem Weg neben der Infotafel bis zum Aufschluss.

Aufgabe 1
Handelt es sich bei Basalt um ein magmatisches (Magmatit), ein Sedimentgestein (Sediment) oder ein metamorphes Gestein (Metamorphit)? Begründe deine Entscheidung kurz.

Aufgabe 2
Schaue dir die Basaltsäulen genauer an. Welche Textur von Basalt findest du hier vor? Woran kannst du dies feststellen? Hier kann die Lupe hilfreich sein.

Aufgabe 3
Wie müssten diese Basaltsäulen folglich entstanden sein und passt deren Oberflächenstruktur dazu?

Aufgabe 4 - Foto
Mache ein Foto von dir selbst oder eines persönlichen Gegenstandes mit der Brunnenanlage im Hintergrund und lade es mit in deinem Log hoch. Hinweis: Nach den neuen Regeln darf ein Foto wieder gefordert werden und ich finde es gehört beim EarthCache einfach dazu.

 

Beschreibung

 

Basalt


Unter Basalt wird ein basisches (SiO2-armes) Ergussgestein verstanden, welches vor allem aus einer Mischung von Calcium-Eisen-Magnesium-Silikaten (Pyroxene) und calcium- und natriumreichem Feldspat (Plagioklas) besteht und oftmals Einsprenglinge in Form von Olivin aufweist. Basalt wird auch als vulkanisches Äquivalent zum Gabbro (Plutonit) gesehen, da beide die gleiche chemische Zusammensetzung besitzen. Der Unterschied liegt jedoch in der Auskristallisierung der beiden Gesteine. Während der Gabbro tief in der Erdkruste aus Magma sehr langsam auskristallisierte, konnte der Basalt durch Austritt der Magma an der Erdoberfläche rasch erstarren und somit bei der Aufschmelzung des Erdmantels entstehen. Beim Austritt des Magma an die Erdoberfläche oder im Ozean beträgt die Temperatur in der Regel zwischen 900 °C und 1200 °C. Dabei ist das Magma oftmals nicht zu 100% flüssig, sondern es befinden sich häufig auch Einschlüsse (Xenocryst) von Mineralen oder ganzen Gesteinen (Xenolith) mit einem höheren Schmelzpunkt darin, die beim Aufstieg mitgerissen wurden.

Die Farbgebung von Basalt ist für gewöhnlich dunkelgrau bis schwarz. Er kann jedoch blau, graublau, dunkelgrau oder schwarz schimmern, was je nach Zusammensetzung der gesteinsbildenden Gemengteile (Minerale) zu Unterschieden führt. Basalt besteht zum größten Teil aus einer feinkörnigen homogenen Grundmasse, welche aus vielen kleinen dunklen Kristallen besteht. Gröbere Einsprenglinge sind eher selten zu finden. Je nach Basaltvarietäten kann dies mal mehr, mal weniger sein. Basalt zeigt in einigen Fällen auch ferromagnetische Eigenschaften, wenn geringe Anteile von Magnetit enthalten sind.

 

Die Textur von Basalt


Die Textur von Basalt – also das Gefüge und die Anordnung seiner Mineralbestandteile – hängt stark von den Abkühlungsbedingungen und dem Gasgehalt der Lava ab. Unterschiedliche Texturen geben Hinweise auf die Entstehungsgeschichte des Gesteins und die Umgebungsbedingungen, unter denen es erstarrt ist. Von feinkörnigem, homogenen Gestein bis hin zu porösen, blasigen oder kristallreichen Varianten zeigt Basalt eine große Vielfalt an Ausprägungen, die in der Geologie wichtige Informationen liefern.

1. Aphanitischer Basalt (feinkörnig)

Eigenschaften

Körnigkeit: Sehr feinkörnig, Kristalle sind mit bloßem Auge nicht sichtbar.

Farbe: Meist dunkelgrau bis schwarz.

Mineralien: Enthält häufig Plagioklas, Pyroxen und manchmal Olivin, aber in sehr kleinen Kristallen.

Besonderheiten

- Sehr homogene und glatte Textur.

- Kommt oft in Lavaflüssen vor, die schnell an der Oberfläche abgekühlt sind.

Entstehung

Schnelle Abkühlung: Diese Textur bildet sich, wenn das Magma schnell an der Oberfläche abkühlt, sodass die Minerale keine Zeit haben, große Kristalle zu bilden. Häufig ist dies bei Lavaflüssen der Fall, die schnell erstarren.

 

2. Vesikulärer Basalt (mit schönen Poren)

Eigenschaften

Körnigkeit: Grobporös bis teilweise glasig, mit vielen Gasblasen (Vesikel).

Farbe: Meist dunkelgrau bis schwarz, mit einem glänzenden Aussehen durch das Glas.

Poren: Die Poren oder Blasen sind deutlich sichtbar und können unterschiedliche Größen haben.

Besonderheiten

Porenbildung: Die Blasen entstehen durch eingeschlossene Gase, die während des Abkühlungsprozesses entweichen und Hohlräume hinterlassen.

- Es gibt auch eine schöne Textur, da die Poren oft gleichmäßig und ästhetisch verteilt sind.

Entstehung

Gasreiches Magma: Diese Textur entsteht, wenn das Lava magmatisch sehr gasreich ist, insbesondere beim raschen Ausstoß von Lava, die beim Abkühlen Gase wie CO₂ oder H₂O freisetzt. Dies führt zur Bildung der typischen Blasenstruktur.

 

3. Amygdaloidaler Basalt (mit grünen Olivin-Einschlüssen)

Eigenschaften

Körnigkeit: Grobkörnig bis mittelgrob, oft mit sichtbaren mineralischen Einschlüssen.

Farbe: Dunkelgrau bis schwarz mit grünen bis olivgrünen Einsprenglingen.

Einschlüsse: Olivin ist häufig und bildet grüne Kristalle oder Einschlüsse.

Poren: In den Vesikeln (Löchern) befinden sich sekundäre Mineralien, wie z.B. Quarz, Calcit oder Olivin.

Besonderheiten

Sekundäre Mineralbildung: Die Poren, die ursprünglich durch Gase entstanden, sind später durch Mineralien wie Olivin oder andere Sekundärminerale gefüllt worden.

- Die grünen Olivin-Einschlüsse machen diese Textur besonders auffällig und verleihen dem Basalt eine schöne Variation in der Farbe.

Entstehung

Gasreiche Lava mit Mineralablagerung: Diese Textur entsteht, wenn Lava Vesikel bildet, die später durch Mineralien (insbesondere Olivin) ersetzt werden, oft durch Prozesse der Zementierung und Mineralbildung aus Lösungen in den Blasen.

 

4. Porphyritischer Basalt (mit rosa/rötlichen Kristallen)

Eigenschaften

Körnigkeit: Grobkörnige Kristalle (Porphyroblasten) in einer feineren Matrix.

Farbe: Dunkelgrau bis schwarz mit rötlichen oder rosafarbenen Kristallen.

Kristalle: Großflächige Kristalle von Plagioklas, Pyroxen oder sogar Olivin, die sich von der feinkörnigen Matrix abheben.

Besonderheiten

Porphyrische Textur: Die auffälligen, größeren Kristalle (z.B. rötliche Plagioklas oder Olivin) sind in einer feineren Matrix eingebettet.

- Die rötlichen oder rosafarbenen Kristalle sind oft Plagioklas oder manchmal auch Pyroxen, die in einer kleinen, dunkleren Grundmasse eingebettet sind.

Entstehung

Langsame Abkühlung mit anschließender schneller Abkühlung: Zunächst kristallisieren größere Mineralien (z.B. Plagioklas) langsam im Magmareservoir, bevor das Magma an die Oberfläche gelangt und schnell abkühlt. Dies führt zu einer feinkörnigen Matrix um die größeren Kristalle, die die typische porphyrische Textur ergibt.

 

Zusammenfassung der Entstehung


Aphanitischer Basalt bildet sich bei schneller Abkühlung an der Oberfläche, was zu einer feinkörnigen Textur führt.

Vesikulärer Basalt entsteht durch gasreiches Magma, bei dem die Gasblasen beim Abkühlen eingeschlossen werden und die typische poröse Struktur erzeugen.

Amygdaloidaler Basalt zeigt die Bildung von sekundären Mineralien in den Vesikeln (Blasen), wie z.B. Olivin.

Porphyritischer Basalt entsteht durch eine langsame Kristallisation von großen Mineralien im tiefen Magmareservoir, gefolgt von einer schnelleren Abkühlung an der Oberfläche.

Jede dieser Texturen spiegelt die spezifischen physikalischen und chemischen Bedingungen während des Abkühlungs- und Kristallisationsprozesses wider.

 

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Dazu folgenden Link in das eigene Profil kopieren:

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Wichtige Informationen zu diesem EarthCache

 

Wie logge ich einen EarthCache korrekt?
Der EarthCache kann geloggt werden, wenn die gestellten Aufgaben dem Owner via E-Mail oder MessageCenter vorab zugesendet wurden. Ggf. sind noch Foto's beizufügen, die dann aber in den Logbedingungen erwähnt sind.

Wie logge ich den EarthCache als Team?
Es kann gerne ein Teammitglied die Antworten für alle übersenden. Wichtig ist jedoch, dass alle Cachernamen in der Nachricht erwähnt werden und alle zeitnah (innerhalb von 1 Monat) loggen. Sonst bitte die Antworten nochmal separat schicken, wenn erst später geloggt wird.

Loggen ohne Beantwortung der Aufgaben
Logs ohne Erhalt von Antworten gelten als nicht gefunden und werden von mir gelöscht.

Rückmeldung von mir
Ich versuche möglichst jedem Cacher eine Rückmeldung zu geben. Bei der hohen Anzahl eigener EarthCaches ist dies aber leider nicht immer (zeitnah) möglich.


Quellen & Nachweise

www.wikipedia.org

www.steine-und-minerale.de

www.mineralienatlas.de

Eigene Fotos und Grafiken

 

 

Additional Hints (No hints available.)