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Ortsnamen gibt`s...Antenfressen Multi-Cache

Hidden : 5/7/2025
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Ortsnamen gibt`s...Antenfressen!

 

An den Startkoordinaten findet ihr einen Info-Pfahl. Dort wird beschrieben, wie die Kelten in der Latenezeit die nahegelegenen Hochäcker angelegt und genutzt haben. Ihr könnt diese gerne besuchen.

In der dort abgebildeten Grafik ist der Abstand in Metern zwischen den Hochäckern verzeichnet. Im Text wird dieser Abstand in Schritten angegeben.

Um die Dose zu finden nimm 5 mal die Anzahl der Schritte in Grad und gehe 6,25 mal den Abstand in Metern in diese Richtung.

 

Hier noch die Info auf dem Pfahl:

Vielfältige Hinweise deuten auf eine Besiedlung während der sogenannten Latenezeit hin. Oberhalb von Thalhausen, rechts und links der Straße Richtung Schupfing im Halsbachtal unterhalb von Kronhub und im besonderen in Antenfressen, finden sich sogenannte Hochäcker,
fälschlicherweise als Römeräcker bezeichnet. Diese deutlichen Spuren der Bodenbearbeitung werden vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in die sogenannte Latenezeit zurückdatiert. Bereits damals erkannten die Menschen, dass die Feldfrüchte verschiedene Ansprüche stellten. Auf den weiträumig angelegten Feldern reihten sich die gut ein Meter hohen Hochäcker in einem Abstand von etwa ?? Schritt. Durch diese Erhöhungen entstand auf diesen Feldern ein eigenes Mikroklima,das den unterschiedlichen Ansprüchen der verschiedenen Pflanzen entgegenkam. Auf den Scheitelflächen dieser Hochäcker pflanzten unsere Vorfahren jene Gewächse, die lichtliebend und trotzdem windunempfindlich waren. Die Seitenflächen der Hügel bestellten sie mit jenen Pflanzen, die trockene Standorte und den Windschatten bevorzugten. Die Talsohle zwischen den Hochâckern wurde mit jenen Feldfrüchten bestellt, die feuchte Standorte liebten. Die Hochäcker wurden immer in Hangrichtung angelegt, so dass bei Regenfällen das Wasser schnell ablaufen konnte und keine Staunässe entstand. Die Häufigkeit der Hochäckerfelder und deren Größe deutet auf eine sehr dichte Besiedlung in der damaligen Zeit hin. Das wohl bedeutendste Bodendenkmal aus dieser Zeit dürfte jedoch die spätkeltische Viereckschanze in Biburg sein. Lage Form und Ausführung der etwa 2.500 Jahre alten Anlage weisen auf einen keltischen Kultort hin. Bei den brunnenartigen Vertiefungen im Bereich dieses "heiligen Ortes", die erst in jüngerer Zeit verfüllt wurden, könnte es sich um sogenannte Opferschächte gehandelt haben. In jenen Gruben wurden von den keltischen Priestern die verschiedensten Opfergaben dargebracht. Um die Götter zu besänftigen, war es bei den Kelten durchaus geläufig auch Menschenopfer zu bringen. Sicher könnte eine exakte wissenschaftlich archäologische Untersuchung dieses Ortes einige Geheimnisse zu Tage fördern. Letztendlich könnten wir trotzdem Religion, Götterwelt und Wertevorstellungen unserer keltischen Vorfahren nur schwer verstehen.

Additional Hints (Decrypt)

Nfgtnory

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)