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Otto, der Turm und die singenden Männer Traditional Cache

Hidden : 5/3/2025
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Hinweis vorweg: am besten mit magnetischem ECA angehen. 
 

Otto von Bismarck saß wie jeden Nachmittag auf seiner Lieblingsbank. Neben ihm döste sein Dackel Tyras und schnarchte ganz leise – „schnuuurf schnüüüff“.

Plötzlich kam ein Junge angerannt.

"Herr Bismarck! Herr Bismarck! Kommen Sie schnell! Ihr Turm brummt!“

 

„Brummt?“, fragte Otto. „Wie ein Bär?“

„Nein“, sagte der Junge, „wie… ein Chor mit Schnupfen!“

 

Neugierig stapfte Otto los – Mantel wehend, Tyras hinterhertrippelnd. Als sie beim Bismarckturm ankamen, hörten sie es wirklich:

„Mmmmmm… lalala… bruuuum…“

 

Und da, rund um den Turm, standen fünf kleine, rundliche Männer mit roten Bäckchen, Schnurrbärten und ganz viel guter Laune.

Sie sangen mit voller Kraft – aber jeder anders. Der eine hoch, der andere tief, einer immer ein bisschen zu spät.

 

„Was macht ihr denn da?“, fragte Otto.

„Wir üben für das große Turm-Konzert!“, rief einer fröhlich.

„Der Turm hat uns gesagt, er fühlt sich einsam. Und da dachten wir: Ein Lied macht alles besser!“

 

Otto grinste. „Das ist die beste Idee seit der Erfindung des Frühstücks mit Hering!“

 

Er setzte sich in den Schatten des Turms, Tyras legte sich neben ihn – und die kleinen dicken Männer begannen ein neues Lied, das endlich klang wie ein richtiger Chor.

"Hoch auf dem Turme, da wohnt ein Gesang,

fünf kleine Sänger, die singen so lang.

Sie hüpfen und wackeln, sie trällern im Chor,

der Turm ruft: „Mehr davon, singt mir was vor!“

 

Der Turm vibrierte vor Freude. Und Otto hatte Tränen in den Augen – vor Lachen.

 

Seitdem treffen sich die Barden regelmäßig und singen bis der Turm schwingt.

Ende einer kleinen Geschichte; hier ein paar Fakten zum Oberger Bismarckturm:

 

Ein Wahrzeichen mit Geschichte und Aussicht

Hoch oben auf dem Lahberg – mit 110 Metern die höchste Erhebung im Landkreis Peine – ragt der Bismarckturm Oberg aus der Landschaft. Er wurde 1915 vom Rittergutsbesitzer Hugo Leßmann zum 100. Geburtstag Otto von Bismarcks errichtet – ein Denkmal aus Sandstein im neoromanischen Stil.

11,2 Meter hoch, diente er im Zweiten Weltkrieg als Luftabwehr-Befehlsstand. Jahrzehntelang war er verschlossen, bis der Heimatverein Oberg ihn restaurierte. Seit 1995 ist der Turm wieder begehbar – über 47 Stufen führt der Weg zur Aussichtsplattform.

Aussicht mit Geschichte

Von hier aus reicht der Blick weit über das Peiner Land – bei klarer Sicht sogar bis zum Brocken im Harz. Besonders beeindruckend ist der Blick hinunter auf Oberg:
Ein charmantes Dorf mit Fachwerkhäusern, Kirche und Feldern – eingebettet in sanfte Hügel, stille Waldstücke und weite Wiesen.

Mehr als nur ein Turm

Der Bismarckturm ist heute fester Bestandteil des Oberger Wappens und jedes Jahr Mittelpunkt des beliebten Turmfests. Ein Ort, an dem sich Geschichte, Heimatgefühl und Natur verbinden.

 

Additional Hints (Decrypt)

Onhzfghzcs, zntargvfpu, RPN

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)