Beim Blick auf die Karte ist auffällig, dass einige unserer Grabfelddörfer zwecks Geocache-Abdeckung absolut unterrepräsentiert sind. Das muss geändert werden!
MÜHLFELD
Von Wikipedia geklaut:
1196 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Im 14. Jahrhundert, als Mühlfeld zum Besitz der Grafen von Henneberg (Amt Maßfeld) gehörte, ist im Ort ein Adelssitz belegt. Mehrere Adelsgeschlechter hatten das Schloss als Lehen inne. Im späten Mittelalter ist von einer Burg in Mühlfeld die Rede, die im Bauernkrieg 1525 zerstört und danach wieder aufgebaut wurde. Vermutlich verfiel der Bau wieder, als Mühlfeld im Dreißigjährigen Krieg vorübergehend zur Wüstung wurde. Der Ort gehörte zur Reichsritterschaft und war in dieser Zeit im Besitz der Familie Wolzogen, die hier im 18. Jahrhundert ein Schloss errichten ließ. 1786 musste die Familie Wolzogen das Schloss aufgrund von Verschuldung an das Geschlecht der Seefriede von Buttenheim verkaufen.
Bis zur Einführung der Reformation im Jahre 1547 durch den Grafen Georg Ernst von Henneberg gehörte Mühlfeld zur Pfarrei Mellrichstadt. Im Jahr 1638 wird Mühlfeld für mehrere Jahre zu einer Pfarrfiliale von Berkach, da durch die Verwüstungen infolge des Dreißigjährigen Krieges keine Finanzmittel für einen eigenen Pfarrer vorhanden waren. Ein bedeutender Pfarrer des Ortes war der aus Mellrichstadt stammende Dichter Andreas Mergilet (1539–1606), der zum Poeta Laureatus gekrönt wurde und von 1590 bis zu seinem Tode in Mühlfeld wirkte. Die Kirche mit einem spätgotischen Chorturm wurde im Jahr 1593 gebaut und ist 1723 erweitert worden. Das Altargemälde zeigt eine Kreuzigungsszene und wurde vermutlich von Johann Christoph Wahnus gestaltet.
1808 kam Mühlfeld zum Großherzogtum Würzburg und 1814 zu Bayern.
Am 1. Mai 1978 wurde Mühlfeld nach Mellrichstadt eingemeindet, nachdem die zweiklassige Volksschule des Ortes bereits 1967 in die Christliche Gemeinschaftsschule Mellrichstadt eingegliedert wurde.