Mit der Sonne im Rücken und Vorfreude im Gepäck machte ich mich auf den Weg nach Ludwigsburg zum Gemeinsamen Picknick am Strand.
Alles, was man für eine leckere Auszeit braucht, hatte ich dabei: eine Picknickdecke, etwas Selbstgebackenes, Getränke, meinen Lieblingsbecher – und aus nostalgischen Gründen auch mein allererstes GPS-Gerät.
Präzise war es nicht immer, aber es begleitete mich viele Jahre lang: mein alter Garmin eTrex, der seit einer gefühlten Ewigkeit unbenutzt in der Schublade lag.
Charakteristisch gelb, mit ein paar Kratzern am Gehäuse und einem trüb gewordenen Display, aber noch immer funktionsfähig. Als ich die vertrauten Tasten drückte, war das Gefühl von damals sofort wieder da – wie in meinen Anfängen beim Geocaching.
Ohne konkreten Plan wollte ich einfach ein paar alte Wegpunkte durchstöbern.
Doch plötzlich begann das GPS-Gerät zu spinnen: Die Peilung sprang hin und her, als hätte der Kompass jegliche Orientierung verloren. Dann flackerte das Display – und eine seltsame Meldung erschien.
Ein Fehlercode? Ein gezieltes Störsignal im Greifswalder Bodden? Oder vielleicht ein Hinweis auf etwas... Verstecktes?
