Der Bahnhof Jennersdorf wurde 1872 als Bahnhof des ungarischen Dorfs Gyanafalva eröffnet und ist heute einer von nur noch zwei Bahnhöfen mit regelmäßigem Personenverkehr im Südburgenland. Mehrmals täglich verbinden Züge nach Graz und Szentgotthárd, teilweise sogar weiter nach Budapest oder Ljubljana, das kleine Jennersdorf mit der Welt.
Aber warum hat Jennersdorf eigentlich einen Bahnhof? Es war reiner Zufall, dass die Eisenbahn von Graz ins westungarische Győr durch das Raabtal, und nicht via Fürstenfeld durchs Lafnitztal geführt wurde. Und dann war es Pech, dass Jennersdorf nicht zu einem Eisenbahnknoten wurde: die konkret geplante Linie von Jennersdorf nach Murska Sobota (SLO) wurde nie gebaut, genausowenig die bereits finanzierte Verbindung nach Güssing. Dennoch profitierte die Region: Bauern konnten Waren günstiger, schneller und über größere Entfernungen verkaufen und Betriebe siedelten sich dank der Bahnverbindung an.
Springen wir in die Gegenwart. Während die Bahnhöfe Güssing und Oberwart schon lange keinen Fahrgast mehr gesehen haben wird in die Steirische Ostbahn investiert. Die ÖBB planen die Strecke von Graz bis zur Staatsgrenze bei Mogersdorf möglicherweise noch vor 2050 zu elektrifizieren, sowie den einzigen Tunnel auf der Strecke zu erweitern. Dadurch werden die Züge schneller, und (zumindest zwischen Graz und Gleisdorf) in höherem Takt fahren können. Das freut nicht nur die vielen Pendler:innen, sondern auch alle, die auf ihren Radausflügen ins Raabtal für den Heimweg gerne den Zug wählen.

Dieser kurze Multi-Cache verkürzt die Wartezeit auf den Zug, ist aber auch mit dem Auto erreichbar. Ihr benötigt einen etwa 5 Zentimeter breiten Papierstreifen. GPS braucht ihr zum Finden des Finals, die Stages werdet ihr auch anhand der Namen finden. Die Koordinaten zeigen jeweils auf den Nahbereich der benötigten Informationen.
Wichtig: Das Betreten der Gleise ist verboten! Der Bahnsteig darf nur über den gekennzeichneten Weg betreten werden. Achtet auf den Sicherheitsabstand zur Bahnsteigkante.
Stage 1: Bahnsteig
N 46° 56.104’ E 016° 08.332’
Wenn Scotty mal nicht funktioniert kann man sich auf dieser Tafel über ankommende und abfahrende Züge informieren. Wir suchen die Zugnummer des ersten Zugs, der bei den Verkehrstagen mit einer weißen “7” auf schwarzem Grund gekennzeichnet ist. Die Quersumme davon ist A (Beispiel: Quersumme von 382 = 13).
Stage 2: Bahnhofsgebäude
N 46° 56.109’ E 016° 8.382’
Wann habt ihr denn dieses Teil rechts vom Eingang das letzte Mal verwendet? Verwendet es jetzt, und nehmt die Quersumme der Zahl, die über “Jennersdorf” steht als B.
Stage 3: Vorplatz
N 46° 56.123’ E 016° 8.363’
Hier findet ihr ein Denkmal, das daran erinnert, dass der letzte österreichische Kaiser, Karl I, auf seinem Weg ins Schweizer Exil in Jennersdorf Halt machte. Nach einem Szegedinergulasch vom Gasthaus Raffel ging seine Reise Richtung Westen weiter. Die Quersumme des Jahres, in dem das Denkmal errichtet wurde, ist C.
Außerdem seht ihr hier eine Tafel, die das Ende des R11 markiert. Wie viele Kilometer sind es von hier nach Feldbach? Die iterierte Quersumme der vollen Kilometer (Zahl nach dem Komma verwerfen) ist D (Beispiel: 98,7 km = 8).
Final
Um den Final zu finden sind nur noch ein paar kleine Berechnungen notwendig.
S = B + D
T = C - D
U = A + B + C
V = C + D
Du findest den Final bei:
N 46° 56.ST
E 016° 08.UV
Die Dose, die in Bodennähe versteckt ist, bietet Platz für kleine, flache Tauschgegenstände.
Historische Quelle: Stadtgemeinde Jennersdorf (Hrsg.): Jennersdorf - Portrait einer Grenzstadt, Gesamtgestaltung: Dir. Mag. Friedrich Karl, Graz: Leykam AG, [1977?]
Änderungen
2025-10-26: Berechnung von STUV angepasst, neues Versteck
2025-12-16: Neue Frage für A, Lösung unverändert