Hey,
Ihr könnte ganz in der Nähe beim Friedhof parken, dann sind es nur noch wenige Meter bis zum Eingang des Naturlehr- und Erlebnispfades mit dem Namen Hirschhohl.
Wer den gesamten Pfad machen möchte, begibt sich auf einen etwa 4 Kilometer langen Rundweg.
Âuf dem Rundweg könnt Ihr mehr über die Bewohner der fazinierenden Hohlwege, die vielfältige Landschaft drumherum und deren Entstehung erfahren und absolviert dabei einige Höhenmeter.
Näheres erfahrt Ihr auf dem Hinweisschild über die Hohlen unmd wer schon die Runde "Zum Lieblingsfleckchen 1 - 6" gemacht hat, der weiß auch schon etwas über die Franzosen Hohle hier in Zeutern.
Noch ein wenig Wissenswertes:
Entstehung der Hohlwege
Hohlwege sind die eindrucksvollsten Elemente des Formenschatzes einer Lößlandschaft. Der Kraichgau zählt zu den Landschaften Deutschlands, wo man die meisten Hohlwege in typischer Ausbildung antreffen kann. Dies sind auf unbefestigten Wegen hangaufwärtsziehende "Verkehrsschluchten", deren Entstehung durch Menschen verursacht ist. Sie sind durch allmähliche Erosion dort entstanden, wo mit leichten Gefälle die mehr oder minder mächtige Lößdecke durchschnitten wurde. Dies geschah in erster Linie durch Wagenräder, welche den Löß fein zermahlten. In diese Spurrillen floß das Niederschlagswasser oberflächlich ab und schwemmte das Lößmaterial talwärts.
Mit zunehmender Vertiefung und fortschreitender Erosion brachen besonders im Winter und Frühjahr von den Seitenwänden Lößplatten ab.
Auswaschungen und Abschwemmungen ließen den Prozess der Vertiefung weiter fortschreiten.
Bei der Erstellung des Caches waren deutlich solche Auswaschungen zu sehen - beeindruckend.
Achtung - die Gemeindeverwaltung hat Warnschilder aufgestellt mit
Achtung Einsturzgefahr! Grabungen an der Böschung verboten!
Somit geht Ihr die Hohle auf eigene Gefahr und es gilt wie in einem Naturschutzgebiet, dass man auf dem Weg bleibt um die Natur zu schützen und zu erhalten.