Der Limes
Der Limes zwischen Rhein und Donau ist 550 km lang und war vor rund 1.800 Jahren etwa 150 Jahre lang die Grenze zu Germanien. Überwachungs- und Sperranlagen bildeten zusammen mit den Kastellen eine künstlich geschaffene Grenze zu den Germanen. Die Reste der Grenzanlagen befinden sich heute in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Seit 2005 gehört der Limes zwischen Rhein und Donau zu den Welterbestätten der UNESCO. Der Limes ist jetzt in einem Atemzug mit den Pyramiden von Giseh oder der Akropolis von Athen zu nennen.
Zur Zeit der Römer war eine Villa Rustica das, was heute ein größerer Bauernhof ist. Sie wurde meist von einem ehemaligen Legionär betrieben, der zum Dank für den jahrelangen Dienst Land zugewiesen bekommen hatte. Neben der eigenen Versorgung diente eine Villa Rustica auch zur Versorgung der römischen Armee. Viele Früchte, die für uns heute selbstverständlich sind, wurden von den Römern bei uns eingeführt. Dazu gehören Weintrauben, Aprikosen und Esskastanien, Pfirsiche und Süßkirschen aber auch der Rucolasalat und viele Kräuter.
Das Hofgut Georgenthal war früher ein großer Bauernhof. Es ist nicht überliefert, dass das Hofgut auch eine Villa Rustica war, aber die Lage in Sichtweise des Limes und die großen landwirtschaftlichen Flächen drum herum, die heute ein Golfplatz sind, entsprechen der damaligen Struktur einer Villa Rustica.
Der Rundweg
Der Rundweg führt Euch zunächst durch die Felderlandschaft von Steckenroth mit großartigen Aussichten. Danach geht es in einen lichten Buchen- und Eichenwald. Früher wurde das Vieh, meist Schweine, in die Wälder getrieben, wo sie sich von Bucheckern und Eicheln ernähren konnten. Solche Waldflächen nannte man Hutewälder. Auf der anderen Seite des Waldes erreicht Ihr das Wingsbacher Feld mit schöner Aussicht auf Wingsbach und den Taunuskamm. Über die Eisenstraße geht es dann vorbei am sog. Georgenthaler Fenster zu einem Abschnitt des Limes, an dem ein Stück Palisadenzaun nachgebaut wurde. Nur fünfzehn Minuten entfernt liegt das Hofgut Georgenthal, wo Ihr Euch mit Essen und Trinken versorgen könnt. Bis zum Parkplatz ist es dann nicht mehr weit.
zum Cache:
Es ist ganz einfach, unterwegs müsst Ihr nichts suchen, nur an den insgesamt 7 Wegweisern (auch der erste am Start zählt mit) jeweils die beiden Entfernungen zum Parkplatz „Alte Eisenstraße“ ablesen und notieren. Es gibt dafür ein Lösungsblatt, dass Ihr Euch ausdrucken und mitnehmen könnt, es geht aber auch ohne Ausdruck.
Wichtig ist, dass Ihr immer die "größten" und die "kleinsten" Entfernungen notiert (beim Wegweiser am Start sind diese Entfernungen identisch 😉) und am Ende die jeweils (sieben) größeren sowie die (sieben) kleineren addiert und dabei alle Ziffern der Entfernungen (vor und nach dem Komma) berücksichtigt. Dann müsst Ihr für die nötigen Variablen noch die iterativen Quersummen bilden.
Das klingt immer viel komplizierter als es ist - schaut einfach aufs Lösungsblatt.
N 50 11.[C+1][E][A-1] E 08 8.[B+1][F+1][D-3]