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Der Lufthammer Traditional Cache

Hidden : 6/14/2025
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Lufthämmer wurden von den Warsteiner Achsenschmieden (Kupferhammer, Reckhammer und Eisenhammer) seit Ende des 19. Jahrhunderts zum Freiformschmieden von Achsen eingesetzt. Im Werk Eisenhammer wurden ab 1900 in der Regel 4 Lufthämmer in zwei Schichten betrieben.

Funktion eines Lufthammers:

Der Lufthammer besteht aus einem Bär- und einem Verdichterzylinder. Der Bär des Hammers wird durch Druckluft, die im Verdichterzylinder erzeugt wird, beschleunigt. Der Kolben des Verdichters wird durch einen Kurbeltrieb über eine Kolbenstange auf und ab bewegt. Wird der Verdichterkolben nach unten gezogen, verdichtet er die Luft unter dem Kolben, während über ihm ein Vakuum ensteht. Die verdichtete Luft strömt bei geöffneten Ventilen durch den unteren Kanal in den Bärzylinder und hebt den Bär an. Die Luft über dem Bärkolben wird gleichzeitig in den Verdichterzylinder übergeführt und strömt beim Abwärtsgang des Verdichterkolbens nach. Wird der Verdichterkolben nach oben gedrückt, verdichtet er die Luft über dem Kolben. Die verdichtete Luft strömt nun bei geöffneten Ventilen durch den oberen Kanal in den Bärzylinder und beschleunigt den Bär beim Herabfallen. Dadurch pendelt die Luftsäule zwischen beiden Zylindern ständig hin und her, und der Bärkolben wird auf und ab bewegt.

Mit dem Lufthammer können Einzelschläge und Dauerschläge abgegeben werden. Die Schlagstärke wird durch größeres oder geringeres Öffnen der Ventile reguliert. Die beiden Drehschieber (Ventile) sind durch ein Gestänge miteinander verbunden. Bei Betätigung des Steuerhebels werden also beide Drehschieber bewegt.

Die Lufthämmer der Freiformschmiede des Eisenhammers wurden nicht durch Motoren, sondern von der Transmission der Hammerturbine über Treibriemen angetrieben. Auf der längeren Kurbelwelle saßen direkt die Riemenscheiben. Sämtliche Lagerstellen waren nicht, wie hier dargestellt, mit Kugel-und Rollenlagern, sondern mit Gleitlager ausgerüstet.

Im Bereich des Städtischen Museums Haus Kupferhammer soll einer der letzten Beche1 Lufthämmer des Eisenhammers (Baujahr etwa 1920 oder früher) aufgestellt werden.

 

Quelle: https://www.geo-steinkreis.de/montanweg/Dokumente/EisenhammerTacke.pdf

So viel zur Historie... das Döschen braucht jetzt nur gefunden werden 😉

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)