Nach Asterix und Obelix,

meine 2 te.Leidenschaft an geschriebenen Wörtern :-).
Einer meiner Lieblingscharaktere dort, Schlechte Laune Schlumpf Muffi
Schlechte-Laune-Schlumpf und das verschwundene Lächeln
Im tiefen, grünen Wald, wo die Sonne durch das Blätterdach schien und die Vögel fröhlich zwitscherten, lebten die Schlümpfe friedlich in ihrem kleinen Dorf. Alle waren wie immer fröhlich und beschäftigt – außer einem: Schlechte-Laune-Schlumpf. „Ich mag keinen Sonnenschein“, murrte er und trat gegen einen Stein. „Und ich mag kein fröhliches Vogelgezwitscher. Und überhaupt… ich mag keine Fröhlichkeit!“ Die anderen Schlümpfe waren das gewohnt.
Schlechte-Laune-Schlumpf war eben so – ständig mürrisch, nie zufrieden. Trotzdem mochten ihn alle auf ihre Weise, denn auch schlechte Laune kann ein Teil der Gemeinschaft sein. Doch an diesem Tag fiel Papa Schlumpf etwas auf: Schlechte-Laune-Schlumpf war ungewöhnlich still. Kein Gemecker beim Frühstück, kein Schimpfen beim Sammeln von Beeren. Nur ein leises Seufzen. „Was ist los, mein kleiner Freund?“, fragte Papa Schlumpf sanft. „Ich weiß nicht“, grummelte der Schlumpf. „Irgendwie fühle ich mich heute… leer. Als hätte ich sogar meine schlechte Laune verloren.“ Papa Schlumpf war überrascht. Wenn jemand sein Murren vermisste, dann war es Schlechte-Laune-Schlumpf selbst! Also rief Papa Schlumpf die anderen zusammen. „Wir müssen ihm helfen, seine schlechte Laune wiederzufinden!“ Schlumpfine backte extra schiefe Kekse, damit Schlechte-Laune-Schlumpf etwas zu meckern hatte. Doch er murmelte nur: „Sie sind okay, glaube ich.“ Clumsy Schlumpf stellte extra eine Vase um, damit sie umfiel – doch Schlechte-Laune-Schlumpf seufzte nur:
„Ach, passiert halt.“ Nicht mal Jokey Schlumpfs explodierende Geschenkbox konnte ihn aus der Reserve locken.
Kein Schimpfen, kein „Ich hasse Überraschungen!“ – nur ein trauriges Nicken.
Da hatte Schlaubi eine Idee: „Was, wenn Schlechte-Laune-Schlumpf gar nicht schlechte Laune hat – sondern traurig ist?“
Alle Schlümpfe sahen sich an.
Diese Möglichkeit hatte niemand bedacht.
Papa Schlumpf setzte sich neben ihn. „Es ist okay, traurig zu sein. Auch schlechte Laune kann manchmal nur ein Mantel für etwas Tieferes sein.“
Da liefen Schlechte-Laune-Schlumpf zwei kleine Tränen über die Wange. „Ich… ich weiß nicht, warum ich traurig bin. Ich fühle mich einfach so allein.“ Die Schlümpfe rückten näher, umarmten ihn und versicherten ihm, dass er nicht allein war. „Auch wenn du schlechte Laune hast – oder gar keine – wir sind immer für dich da“, sagte Schlumpfine.
Und für einen winzigen Moment zuckte etwas an seinem Mundwinkel. War das… fast ein Lächeln?
Natürlich sagte Schlechte-Laune-Schlumpf sofort: „Ich mag keine Umarmungen. Und ich hasse Lächeln!“
Doch seine Stimme war nicht mehr ganz so kratzig, und als er aufstand, hatte er ein klein wenig mehr Schwung in den Beinen. Von diesem Tag an blieb er Schlechte-Laune-Schlumpf – aber hin und wieder, wenn niemand hinsah, blieb ein Lächeln auf seinen Lippen.

Gargamels Falle
Nachdem Schlechte-Laune-Schlumpf seine Traurigkeit offenbart hatte und die Schlümpfe ihn liebevoll unterstützt hatten, kehrte langsam wieder Normalität im Dorf ein.
Doch weit entfernt, in einer windschiefen Hütte am Rand des Waldes, spähte jemand durch sein Fernrohr.
„Aha! Die Schlümpfe sind wieder vereint… und einer ist schwach!“, krächzte Gargamel mit seinem üblichen boshaften Grinsen. „Ein trauriger Schlumpf ist ein leicht zu fangender Schlumpf, hehehe!“
Neben ihm miaute Azrael zustimmend. Gargamel hatte einen Plan. Wenn er Schlechte-Laune-Schlumpf isolieren konnte, würde der Rest folgen – aus Mitleid!
Und dann hätte er sie endlich alle. Am nächsten Tag, während Schlechte-Laune-Schlumpf alleine am Fluss saß und Steine ins Wasser warf, hörte er ein leises Rufen: „Hallo? Ist da jemand? Ich brauche Hilfe… ich bin verletzt…“
Normalerweise hätte er einfach weggeschaut – schließlich mochte er keine fremden Stimmen, keine fremden Geräusche, keine Hilfeschreie.
Doch heute war etwas anders.
Vielleicht lag es an dem warmen Gefühl, das seine Freunde ihm gegeben hatten. Vielleicht war er neugierig. Oder vielleicht wollte er einfach mal etwas anderes fühlen als schlechte Laune.
Er folgte dem Ruf – und tappte geradewegs in eine Falle! Mit einem lauten Schnapp! schloss sich ein Käfig über ihm. „Hahaha! Endlich!
Ein Schlumpf ganz für mich allein!“, rief Gargamel triumphierend und sprang aus dem Gebüsch.
„Und dann auch noch der muffelige!
Du wirst mein Ticket zu allen anderen Schlümpfen sein!“ Doch was Gargamel nicht wusste: Schlechte-Laune-Schlumpf hatte in letzter Zeit viel beobachtet. Er war vielleicht mies gelaunt – aber nicht dumm.
Als er merkte, in wessen Falle er getappt war, blieb er ruhig und sagte: „Weißt du was? Ich hasse Käfige.
Ich hasse Entführungen.
Und ich hasse böse Zauberer.“ Gargamel grinste: „Das freut mich sehr, denn ich hasse Schlümpfe!“
Doch in diesem Moment hörte man ein Kichern aus dem Gebüsch.
Dann sprang Jokey Schlumpf hervor – in der Hand eine Geschenkbox. „Überraschung!“, rief er. Bumm! – die Box explodierte direkt vor Gargamels Nase, und eine Wolke aus rosa Rauch hüllte ihn ein. Azrael fauchte und rannte davon. Papa Schlumpf, Schlaubi, Hefty und die anderen stürmten herbei.
„Wir haben dich nicht aus den Augen gelassen, Schlechte-Laune-Schlumpf!“, rief Papa Schlumpf. „Wir wussten, Gargamel würde irgendwann versuchen, uns auszutricksen.“ Mit vereinten Kräften befreiten sie ihren Freund aus dem Käfig. Gargamel, hustend und humpelnd, zog sich fluchend zurück: „Das war noch nicht das letzte Mal, ihr elenden blauen Wichte!“ Wieder im Dorf angekommen, klopfte Papa Schlumpf Schlechte-Laune-Schlumpf auf die Schulter.
„Du hast dich mutig geschlagen. Und du hast jemandem helfen wollen – das zeigt, dass du ein großes Herz hast.“
Schlechte-Laune-Schlumpf brummte: „Ich hasse es, ein Held zu sein.“ Doch in diesem Moment konnte wirklich jeder Schlumpf das kleine, echte Lächeln sehen, das sich auf sein Gesicht schlich – nur ganz kurz, aber echt.
Und Clumsy meinte leise: „Ich glaube… das war das schönste Lächeln im ganzen Dorf.“

Gargamels Spiegel der Gefühle
Nachdem Gargamel bei seinem letzten Versuch, die Schlümpfe zu fangen, wieder einmal gescheitert war, brütete er in seiner düsteren Hütte über alten Zauberbüchern.
„Wenn ich die Schlümpfe nicht mit Gewalt bekomme… dann eben mit Magie. Mit ihren eigenen Gefühlen!“ Er schlug ein staubiges Buch auf, das mit Spinnenweben bedeckt war. „Der Spiegel der Gefühle“, las er laut. „Ein verzauberter Spiegel, der die stärkste Emotion eines Wesens einfängt… und verdoppelt.“ Mit einer widerlichen Mischung aus Krötenschleim, Traurigkeitstränen und einem einzelnen blauen Haar, das er von Azrael nach dem letzten Angriff mitgebracht hatte, erschuf Gargamel ein silbernes Artefakt:
Einen Spiegel, der auf alles reagierte, was jemand tief in sich trug. „Wenn ich diesen Spiegel vor einem Schlumpf aufstelle… wird seine stärkste Emotion übermächtig – bis er völlig die Kontrolle verliert! Und ich wette, euer Lieblingsmuffel hat genug negative Energie, um den ganzen Wald zu überfluten!“
** Am nächsten Tag platzierte Gargamel den Spiegel mitten auf einer Lichtung – mit einer kleinen, harmlos aussehenden Holzkiste davor, getarnt als Pilz.
Als Schlechte-Laune-Schlumpf beim Spazierengehen vorbeikam, wurde er neugierig. „Was ist das schon wieder für ein Quatsch? Ich hasse neugierige Pilze…“ Doch kaum hatte er einen Blick in den Spiegel geworfen, geschah etwas Unheimliches:
Seine Augen weiteten sich, und aus dem Spiegel strömte eine dunkle, neblige Aura.
Alles um ihn herum wurde schwerer, grauer… und in seinem Kopf wiederholten sich alle negativen Gedanken, die er je gehabt hatte – doppelt so laut. Die anderen Schlümpfe spürten die Veränderung sofort.
Die Vögel verstummten.
Die Blumen neigten sich.
Die Farbe im Wald verblasste.
„Etwas stimmt nicht“, sagte Papa Schlumpf besorgt.
Als sie zur Lichtung kamen, fanden sie Schlechte-Laune-Schlumpf – aber er war nicht mehr er selbst. Eine dunkle Wolke umgab ihn, seine Arme verschränkt, sein Blick leer, als würde er in einen endlosen Abgrund schauen.
„Ich mag euch nicht. Ich mag mich nicht. Ich mag nichts mehr!“, rief er, und jedes Wort ließ die Bäume erbeben. „Das ist nicht seine Schuld!“, rief Schlaubi.
„Der Spiegel verstärkt seine Gefühle!“ „Aber wie bricht man so einen Zauber?“, fragte Clumsy. Papa Schlumpf dachte kurz nach. „Mit dem Gegenteil!
Der Zauber wird durch Mitgefühl gebrochen – durch das ehrliche Gefühl, dass man verstanden wird.“
Daraufhin traten alle Schlümpfe vor und begannen, Schlechte-Laune-Schlumpf ihre Wertschätzung zu zeigen:
„Du bist vielleicht grummelig“, sagte Schlumpfine, „aber du bist immer ehrlich. Und du passt auf uns auf, auch wenn du’s nicht sagst.“ „Du hast Gargamel ausgetrickst!“, rief Jokey.
„Du bist mutiger als ich mit all meinen Explosionen!“ „Und du warst für uns da – als du traurig warst.
Das ist mehr als viele schaffen“, fügte Papa Schlumpf hinzu.
Nach und nach begannen Schlechte-Laune-Schlumpfs Schultern sich zu entspannen.
Die dunkle Aura wich.
Der Spiegel begann zu zittern – und zerbrach schließlich in tausend harmlose Scherben.
Ein Sonnenstrahl brach durch die Wolken. Gargamel, der das alles aus der Ferne beobachtet hatte, trat wütend auf seinen Hut.
„Verfluchte Schlümpfe!
Nicht mal ihre miesesten Gefühle kann man benutzen!“
** Zurück im Dorf saß Schlechte-Laune-Schlumpf auf einer Bank und starrte in den Himmel.
„Ich hasse magische Spiegel.
Und ich hasse emotionale Ausbrüche.“ „Und Lächeln?“, fragte Schlumpfine grinsend. „Ich… tolerier sie. Ab und zu. Heimlich.“
Und wieder war da dieses fast unsichtbare, aber sehr echte Lächeln.

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