A C H T U N G - - - L E B E N S G E F A H R - - - Nicht auf dem Geröll klettern und suchen. Die Steine können schnell ins Rutschen kommen.
Hier an der Steilküste findet man viele Hühnergötter und manchmal oder selten einen Donnerkeil.
Woher kommt eigentlich der Hühnergott?
Als Hühnergott wird volkstümlich ein Stein mit einem natürlich entstandenen Loch bezeichnet.
Steine dieser Art sind oft Feuersteinknollen mit herausgewitterten Kreideeinlagerungen. Der „echte“ Hühnergott hat ein Loch von etwa 5 bis 8 mm Durchmesser, manchmal Überbleibsel eines einst eingelagerten fossilen Seelilienstängels.
Die Bezeichnung Hühnergott und die Vorstellung, mit als Amulett gedeuteten entsprechenden Gegenständen das Hausgeflügel gegen böse Geister schützen zu können, stammen aus einem sehr alten slawischen Volksglauben.
Lochsteine als schützende Amulette haben in der Vergangenheit in ganz Europa und darüber hinaus eine Rolle gespielt. Belegt ist das zum Beispiel für den germanischen, etwa den angelsächsischen und alemannischen, wie auch den französischen Volksglauben. So wurden sie beispielsweise in der Schweiz und in Frankreich in Kuh- und Pferdeställen aufgehängt, um das Vieh vor Unglück zu bewahren. Auch in Deutschland waren solche Vorstellungen verbreitet. Zwar wurden die Lochsteine „Trutensteine“, „Schratensteine“ oder ähnlich genannt, es wurde aber genau wie beim Hühnergott an die Abwehr von Hexen und Geistern, eben der „Truten“ (alternative Schreibweisen: Druden, Truden) oder der „Schrate“ und deren bösem Zauber gedacht.
Quelle: Wikipedia
Ein anderer Glaube besagt, dass man damals einen Lochstein den Hühnern ins Nest gelegt hat, damit die Hühner mehr Eier legen.
Zum Ort:
Hier lässt es sich wunderbar aushalten.
Es ist ein beliebter Platz für Badende und Steinesucher. Oberhalb ist eine kleine Hütte in der man eine gute Pause einlegen kann, wenn man unterwegs ist.
Aus gegebenen Anlass: Bitte unbedingt die Dose wieder dort verstecken, wo sie gefunden worden ist!!!