Marmor
Die bekanntesten Marmorsteinbrüche in Salzburg sind am Untersberg und in Adnet. Aber wo liegt der Unterschied zwischen den beiden Marmorarten?

Marmorbruch am Untersberg
Eigentlich ist der Untersberger Marmor ein Kalkstein und bildet nur eine Vorstufe eines echten Marmors. Das Gestein ist in der oberen Kreide (begonnen vor 145 Mill. Jahren, beendet vor 66 Mill. Jahren) als Sedimentgestein (Ablagerungsgestein) entstanden. Die Bezeichnung „Marmor“ setzte sich jedoch aufgrund der hervorragenden Polierfähigkeit des Steines durch. Bereits zur Römerzeit wurde der Untersberger Marmor abgebaut.
Er ist der bekannteste und am längsten genutzte Naturwerkstein Österreichs, zu finden im Salzburger Dom, der Pferdeschwemme, in der Pestsäule in Wien…
Ein feinkörniges, dichtes Kalkkonglomerat aus weißen bis hellgelben Kalkgeröllen und feinen roten Kalkkörnchen (gerundete Fossilbruchstücke) ergibt mitunter den rosafarbenen Grundton. Das Bindemittel besteht aus sehr reinem klaren Kalkspat (Kalzit), der zunächst als Pelz die einzelnen Körnchen umrindet, dann aber in größeren Kristallen die Zwischenräume zwischen den Körnern auffüllt.
Die Natursteinsorten im Untersberg variieren farblich von hell beige (mit roten Tupfen) bis rosa und rötlich, selten gelb. Handelsüblich sind der lichtgelbe Untersberger Hell, der Forellenstein wegen der roten Pünktchen (1-3 mm großen Geröllchen) auch Forellenmarmor genannt, der rötlich geäderte Untersberger Rosa sowie der Untersberger Gelb.
Hohe Dichte und Festigkeit sowie der geringe Gehalt an Tonerde garantieren Wetterbeständigkeit. Durch seine geringe Wasseraufnahme (nur einige Zehntelmillimeter) hat er auch eine hohe Frostsicherheit. Der Stein ist bekannt durch seine feine Textur und die Fähigkeit Licht zu reflektieren, was ihm besondere Lebendigkeit verleiht.
Marmorbrüche Adnet
In der unteren Jura (Lias, ca. 200-175 Mill Jahre) wurde der Meeresboden durch Dehnungsvorgänge stark abgesenkt, wodurch ein unruhiges Bodenrelief mit tiefen Becken und erhöhten Schwellen entstand. Vom Festland und küstennahmen Flachwassergebieten wurden Ton und rotes Eisenoxid eingeschwemmt und im Kalkschlamm angereichert.
Auf den Schwellen konnte sich nur wenig Kalkschlamm ablagern. Durch großräumiges Absinken der Erdkruste "ertranken" die Korallenriffe aufgrund des Anstiegs des Meeresspiegels und nach einer Übergangsphase wurden mehr tiefseetypische rote Kalke schichtartig abgelagert. So entstanden die dünnbankigen, durch tonig-mergelige Zwischenlagen getrennten Rotkalke. Ihre knollig-faserige Struktur ist auf Gleitungen im noch nicht verfestigten Zustand zurückzuführen – Lias-Knollenkalke.
Doch weshalb konnten sich gerade dort die roten Kalke ablagern?
Rote Kalke sind eine besondere Art von Sedimenten, die in den tiefsten Bereichen der Ozeane vorkommen. Sie entstehen hauptsächlich aus eisenhaltigen Mineralien, die aus kalkhaltigen Böden stammen.
Diese Sedimente konnten jedoch nur unterhalb der sogenannten Calcit-Kompensationstiefe (CCD) abgelagert werden. Hinsichtlich der Tiefe der CCD im unteren Jura werden für die Ablagerung der kontinentalen unterostalpinen Jurabrekzien in Österreich Tiefen zwischen 2100 und 2500 m angenommen. Infolge der geringen Temperaturen, des hohen Druckes und der relativ hohen Konzentration an Kohlenstoffdioxid im Tiefenwasser, werden unterhalb der CCD keine Kalkschlämme mehr abgelagert, da die zum Meeresgrund absinkenden Partikel aus Calciumcarbonat aufgelöst werden. Im Laufe des Jura, variierte die CCD je nach Meerestiefe und den jeweiligen geologischen Bedingungen. Sie lag im Allgemeinen tiefer als heute, da die Ozeane wärmer waren und der CO2-Gehalt höher lag. Dies führte dazu, dass Karbonatschlämme in größeren Tiefen noch stabil waren und sich dort ablagern konnten. Heute liegt die Carbonat-Kompensationstiefe im Atlantik bei 4.500 bis 5.000 m, im Pazifik bei 4.000 bis 4.500 m.
Der Adneter Marmor ist ein Korallen-Riffkalk, ein Sediment. Geographisch betrachtet lag der Ort des Geschehens vor etwa 200 Millionen Jahren etwa 600 Kilometer südlich von Adnet und mit der Entstehung der Alpen wurde er bis nach Adnet geschoben. Die gesteinsaufbauenden Korallen, Kalkalgen, Schwämme, Muscheln und Schnecken sind zum Teil sehr gut erhalten und bilden beeindruckende Fossilien.
Die einzelnen Kalkknollen sind mit einem dünnen, schwarzen Manganhäutchen überzogen. Es lagerten sich, durch zeitweises Trockenliegen, Sedimente aus Mangan- und Eisenoxyden ab, diese geben dem Stein sein charakteristisches Aussehen.
Häufig beobachtet man von Klüften ausgehende graue Verfärbungen. Diese entstanden nachträglich durch die teilweise Reduktion von dreiwertigem Eisenoxid zu zweiwertigem. Bei roten Kalken beträgt das Fe2+/Fe3+ - Verhältnis ungefähr 3:2 bei den grauen ungefähr 5:2.
Durch seine unterschiedliche Farbgebung, besonders durch seine Rotfärbung und seine Varietäten war es als Bau- und Denkmalgestein sehr begehrt.
Quellen: www/Steinbrüche - Vermietung/Verpachtung - Geschäftsbereiche - mayrmelnhof.at; https://de.wikipedia.org/wiki/Untersberger_Marmor; https://de.wikipedia.org/wiki/Adneter_Marmor sowie bei Besuchen der Marmormuseum in Adnet und am Untersberg;

So und nun widmen wir uns der Feldarbeit und schauen uns die verschiedenen Marmorarten und deren Unterschiede, die dann zu bestimmen sind, vor Ort an:
1. Dom:
Der erste romanische Dom war eine dreischiffige Basilika mit vorgelagertem Paradies und eigenem Baptisterium. Der romanische Bau wurde 774 vollendet. Abtbischof Virgil weihte den Sakralbau am 25. September 774 ein. In der Nacht von 4. zum 5. April 1167 brannte der Dom ab.
Darauf wurde unter Bischof Konrad III. der noch stattlichere fünfschiffige (bzw. dreischiffige mit seitlichen Kapellenreihen) Konradinische Dom errichtet, die damals größte Basilika nördlich der Alpen. (Das heutige Taufbecken stammt noch aus diesem Bauwerk.) Nach dem Brand des Doms 1598 engagierte Erzbischof Wolf Dietrichs Nachfolger Markus Sittikus Graf von Hohenems als Baumeister dann Santino Solari, der den heutigen Dom erbaute. 1614 fand die Grundsteinlegung des Neubaus statt. Am 25. September 1628 wurde der Dom von Fürsterzbischof Paris von Lodron eingeweiht. Das achttägige Domweihefest war das vermutlich größte historische Fest, das die Stadt Salzburg je feierte.
Am 16. Oktober 1944 stürzte beim ersten Luftangriff auf Salzburg die Domkuppel ein. Von 1945 bis 1959 wurde der Dom saniert und die Kuppel rekonstruiert.
Das zum Domplatz hingewandte barocke Westwerk mit seinem reichen Figurenschmuck und den flankierenden 81 m hohen Türmen ist besonders prachtvoll. Die Fassade ist mit Marmor verkleidet. Die anderen Fassaden des Domes in romanisierendem Stil wirken roh und schmucklos in Konglomeratmauerwerk (Nagelfluh), einem in Salzburg häufigen Baumaterial.
Hier finden jährlich die Sommerfestspiele mit der Aufführung des Jedermann statt. Der gesamte Platz und die Domfassade sind dabei integriert.
Mache hier ein Foto für den Logeintrag und hänge es an.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Salzburger_Dom
2. Ritzerbogen
Der Ritzerbogen ist ein Bogen, der als Passage zwischen Universitätsplatz und Sigmund-Haffner-Gasse dient. Das Ritzerhaus, das er durchbricht, lässt sich urkundlich schon für das Jahr 1249 nachweisen. Das Gebäude ist allerdings deutlich älter und bildete als Teil der Stadtmauer den Abschluss der Altstadt. Schon seit 1492 findet man im Ritzerbogen eine Buchhandlung, die damit die die älteste in Österreich und eine der ältesten im deutschsprachigen Raum ist. Der Bodenbelag ist aus gestocktem (=Aufrauhen mit einem Stockhammer) Marmor. Dieser Marmor wurde in Salzburg selten als Bodenbelag verwendet, meist für "bessere und schönere" Dinge 
Quelle: https://www.visit-salzburg.net/deutsch/sehenswuerdig/ritzerhaus-ritzerbogen.htm
3. Kollegien- oder Universitätskirche
Die Kollegienkirche (Universitätskirche) zählt zu den wichtigsten Barockkirchen Österreichs. Von Johann Bernhard Fischer von Erlach in den Jahren 1696 bis 1707 erbaut weist sie auf eine spannende Geschichte zurück und hat sich in der Mozartstadt einen Ruf als Schauplatz für Kunst und Musik erworben.
Im Laufe der Jahre erlebte die Universitätskirche ein wechselvolles Schicksal.
Während Napoleons Besatzungszeit im Jahre 1800 wurde die Kirche zum Pferdestall umfunktioniert und die französischen Soldaten, die sich ebenfalls darin aufhielten, entzündeten Feuer, um sich zu wärmen, in dem man zum Beispiel die Sitzbänke einfach vor Ort verbrannte. Mitten in der Kirche, auf dem schönen Marmorboden! Die Brandspuren kann man noch heute erkennen. Es gibt mehrere graue, „runde“ Brandflecke: in der Mitte der Kirche, gleich beim Eingang …
Später wurde sie als Lazarett verwendet.
1810 - als Salzburg unter bayrische Herrschaft kam - wurde die Universität geschlossen und die Kirche verlor damit auch ihre ursprüngliche Bestimmung. Während der österreichisch-ungarischen Monarchie diente sie als Akademisches Gymnasium und war zugleich Garnisonskirche.
1922 fand hier erstmals die Uraufführung von Hugo von Hofmannsthals "Großem Welttheater" statt.
Mit der Neugründung der Salzburger Universität 1964 erreichte die Kirche wieder ihre ursprüngliche Bestimmung. Heute dient sie als Schauplatz für Kunstinstallationen und Konzerte.
Quellen: https://www.salzburg.info/de/sehenswertes/kirchen-friedhoefe/kollegienkirche sowie https://www.salzburg.info/de/magazin/stadterlebnis/wunderbar-sonderbar-salzburgs-kuriositaeten_a_327678
4. Rathausplatz 3
Hier steht beim Geschäft MOZARTKUGEL ein Halbrelief aus Marmor, unscheinbar und unauffällig. Die fein gestaltete Steinsäule mit Menschen- und Tierfiguren steht unter Denkmalschutz. Darum gibt es sie auch noch! Geschaffen von Roland von Bohr.
Ganz so idyllisch ist das Werk nicht … in den übereinandergestellten Szenen führt eine Frau einen Schafbock am Strick, ein Mann mit Stab treibt ein Kalb, einer hält ein Schwein zwischen den Beinen und hält ein Messer in der Hand. Die Steinsäule sollte in den 1930-er Jahren das Metzgergewerbe symbolisieren.
Quelle: SN - Salzburger Nachrichten vom 22.05.2025
5. Schloss Mirabell - Prunk- oder Marmorstiege
Das Schloss Mirabell, heute in der Neustadt der Stadt Salzburg gelegen, wurde ursprünglich um 1606 von Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau für die Geliebte oder heimliche Ehefrau des Erzbischofs, Salome Alt, als romantischer Sommerpalast erbaut.
In der Nordecke des Westtraktes befindet sich eine marmorne Prunkstiege, die sich vom Erdgeschoß bis in den zweiten Stock erstreckt. Sie wurde zwischen 1725 und 1727 errichtet. In den seitlichen Wänden sind Nischen eingelassen, in denen mythologisch inspirierte Skulpturen aus Marmor aufgestellt sind. Diese stammen vom österreichischen Bildhauer Georg Raphael Donner. Die Balustrade der Stiege ist reich verschlungen und mit verschiedenen Putten aus Marmor verziert, die in unterschiedlichsten Haltungen zu sehen sind und eine besonders ausdrucksstarke Mimik und Gestik aufweisen. Sie wurden von einem Schüler und Mitarbeiter Donners gestaltet. Über den Türen finden sich antikisierende Büsten. Paare aus der ganzen Welt sind schon über diese Stiege geschritten, um sich im Marmorsaal das Ja-Wort zu geben.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Mirabell

rechts ist der Eingang zur Prunktreppe und zum Marmorsaal / on the right is the entrance to the grand staircase and the Marble Hall
6. Linzergasse 51 – Wolf Dietrich-Straße 1
Hier stand früher das Linzertor (ein Erinnerungsfresko gibt es oben auf der Hausfront der Wolf Dietrich-Straße 1) und im Boden in der Linzergasse sind die Umrisse des Linzertores mit farblich anderen Platten nachgebildet.
Das Haus am Eck der Linzergasse und der Wolf Dietrich-Straße hat unten eine besonders schöne, einzigartige Fassadenverkleidung aus Marmor mit sehenswerten, angeschnittenen Ammoniten!!! Es existiert eine Inschrift der „Marmorwerke Oberalm“ in der diese Mauerverkleidungen geschnitten und poliert worden sind.

Begebe dich zu den einzelnen Stationen und schaue dir dort den Marmor und beantworte die Fragen:
- Dom: Von welchem Steinbruch meinst du kommt der Marmor? Beschreibe die Farbe und Struktur des Marmors. Kannst du Versteinerungen/Einschlüsse erkennen? Mache hier ein Foto für den Logeintrag und hänge es an.
- Ritzerbogen: Von welchem Steinbruch meinst du kommt der Marmor? Welche Farben hat er? Kannst du Versteinerungen erkennen? Welche?
- Kollegien- bzw. Universitätskirche: Von welchem Steinbruch meinst du kommt der Marmor? Beschreibe die Farbe und Struktur des Marmors. Wenn du eine der Brandstellen findest, wie schaut der Marmor hier aus?
- Rathausplatz 3: Von welchem Steinbruch meinst du kommt der Marmor? Beschreibe die Farbe und Struktur des Marmors.
- Schloss Mirabell - Prunkstiege: Von welchem Steinbruch meinst du kommt der Marmor? Beschreibe die Farbe und Struktur des Marmors.
- Linzergasse – Wolf Dietrich-Straße: Von welchem Steinbruch meinst du kommt der Marmor? Beschreibe die Farbe und Struktur des Marmors. Kannst du Versteinerungen oder Einschlüsse erkennen, wenn ja welche?
Foto bei Stage 1 (Header - Dom) ist Ehrensache - lade es mit deinem Log hoch! 
Sende die Antworten auf die Fragen an mich (GC-Account). (Du brauchst nicht auf eine Logfreigabe zu warten, ich melde mich, wenn etwas nicht stimmt). Logs mit Hinweisen zu den gestellten Fragen werden gelöscht.
Wenn du die Linzergasse wieder hinter, Richtung Staatsbrücke gehst, bist du fast schon wieder im Zentrum der Altstadt.

Verlegeplan des Bodens der Kollegien- bzw. Universitätskirche von Fischer von Erlach
Laying plan by Fischer von Erlach of the Collegiate or University Church
Englisch
Marble
The best-known marble quarries in Salzburg are at Untersberg and in Adnet. But what is the difference between the two types of marble?
Marble quarry on Untersberg
The Untersberg marble is actually a limestone and is only a precursor to real marble. The rock was formed in the Upper Cretaceous (started 145 million years ago, ended 66 million years ago) as sedimentary rock (depositary rock). However, the term “marble” prevailed due to the stone's excellent polishability. Untersberg marble was mined as early as Roman times. It is the best-known and longest-used natural stone in Austria, can be found in Salzburg Cathedral, the horse trough, in the Plague Column in Vienna...
A fine-grained, dense limestone conglomerate of white to light yellow limestone pebbles and fine red limestone grains (rounded fossil fragments) sometimes produces the pink basic tone. The binding agent consists of very pure, clear calcite (calcite), which initially forms a fur around the individual grains, but then fills the spaces between the grains in larger crystals.
The natural stone varieties in the Untersberg range in color from light beige (with red dots) to pink and reddish, rarely yellow. Commercially available varieties include the light yellow Untersberg Light, the Forellenstein (Forellen Marble) because of its red dots (1-3 mm pebbles), the reddish-veined Untersberg Pink, and the Untersberg Yellow. High density and strength, as well as the low clay content, guarantee weather resistance. Due to its low water absorption (only a few tenths of a millimeter), it is also highly frost-resistant. The stone is known for its fine texture and ability to reflect light, which gives it a special vibrancy.
Adnet marble quarries
In the Lower Jurassic (Liassic, ca. 200-175 million years ago), the seafloor was significantly submerged by extensional processes, creating a turbulent relief with deep basins and raised sills. Clay and red iron oxide were washed in from the mainland and coastal shallow waters and concentrated in lime mud. Only a small amount of lime mud could be deposited on the sills. Due to large-scale subsidence of the Earth's crust, the coral reefs were "drowned" by the rise in sea level, and after a transitional phase, more red limestones typical of deep-sea habitats were deposited in layers. This resulted in the thin-bedded red limestones separated by clayey-marly interlayers. Their nodular, fibrous structure is due to sliding in the unconsolidated state – Liassic nodular limestones.
But why were the red limestones able to be deposited there?
Red limestones are a special type of sediment found in the deepest areas of the oceans. They are formed primarily from iron-bearing minerals derived from calcareous soils. However, these sediments could only be deposited below the so-called calcite compensation depth (CCD). Regarding the depth of the CCD in the Lower Jurassic, depths of between 2100 and 2500 meters can be assumed for the deposition of the continental Lower East Alpine Jurassic breccias in Austria. As a result of the low temperatures, the high pressure and the relatively high concentration of carbon dioxide in the deep water, no more lime sludge is deposited below the CCD, as the particles of calcium carbonate sinking to the seafloor are dissolved. During the jurassic period, the CCD varied depending on the depth of the sea and the respective geological conditions. It was generally deeper than today, as the oceans were warmer and the concentration of CO2 was higher. This meant that carbonate muds were still stable at greater depths and could be deposited there. Today, the carbonate compensation depth in the Atlantic is 4,500 to 5,000 metres, in the Pacific 4,000 to 4,500 metres.
Adnet Marble is a coral reef limestone sediment. Geographically speaking, the site of this event was about 600 kilometers south of Adnet about 200 million years ago, and with the formation of the Alps, it was pushed all the way to Adnet. The rock-forming corals, calcareous algae, sponges, mussels, and snails are sometimes very well preserved and form impressive fossils.
The individual limestone nodules are covered with a thin, black manganese film. Sediments of manganese and iron oxides were deposited during periods of dryness, giving the stone its characteristic appearance.
Gray discolorations emanating from cracks are often observed. These were subsequently formed by the partial reduction of trivalent iron oxide to divalent iron oxide. In red limestones, the Fe2+/Fe3+ ratio is approximately 3:2, while in gray limestones it is approximately 5:2. Due to its different colors, especially its red color and its varieties, it was very popular as a building and monument stone.
Sources: www/Steinbrecher - Rental/Leasing - Business Areas - mayrmelnhof.at, https://de.wikipedia.org/wiki/Untersberger_Marmor https://de.wikipedia.org/wiki/Adneter_Marmor as well as visits to the marble museum in Adnet and Untersberg;
So now we devote ourselves to field work and look at the different types of marble and their differences, which then have to be determined:
1. Cathedral - Dom:
The first Romanesque cathedral was a three-aisled basilica with a paradise in front and its own baptistery. The Romanesque building was completed in 774. Abbot Bishop Virgil inaugurated the sacred building on September 25, 774. On the night of April 4th to 5th, 1167 the cathedral burned down. Then under Bishop Konrad III. The even more impressive five-aisled (or three-aisled with rows of chapels on the side) Conradinian Cathedral was built, the largest basilica north of the Alps at the time. (Today's baptismal font still comes from this building.) After the cathedral burned down in 1598, Archbishop Wolf Dietrich's successor Markus Sittikus Graf von Hohenems hired Santino Solari as a master builder, who built today's cathedral. The foundation stone of the new building was laid in 1614. On September 25, 1628, the cathedral was inaugurated by Prince-Archbishop Paris von Lodron. The eight-day cathedral consecration festival was probably the largest historical festival that the city of Salzburg has ever celebrated.
On October 16, 1944, the cathedral dome collapsed during the first air raid on Salzburg. From 1945 to 1959 the cathedral was renovated and the dome was reconstructed. The baroque westwork facing the cathedral square with its rich figural decoration and the flanking 81 m high towers is particularly magnificent. The facade is clad in marble. The other facades of the cathedral, in a Romanesque style, appear crude and unadorned in conglomerate masonry (Nagelfluh), a common building material in Salzburg. The summer festival with the performance of Everyman takes place here every year. The entire square and the cathedral facade are integrated.
Take a photo of the log entry here and attach it.
Source: https://de.wikipedia.org/wiki/Salzburger_Dom
2. Ritzerbogen
The Ritzerbogen is an arch that serves as a passage between Universitätsplatz and Sigmund-Haffner-Gasse. The Ritzerhaus, which it passes through, has been documented as early as 1249. However, the building is considerably older and, as part of the city wall, formed the boundary of the old town. A bookstore has been located in the Ritzerbogen since 1492, making it the oldest in Austria and one of the oldest in the German-speaking world. The flooring is made of bushhammered (roughened with a bushhammer) marble. This marble was rarely used as a flooring in Salzburg, mostly for "better and more beautiful" items 
Source: https://www.visit-salzburg.net/deutsch/sehenswuerdig/ritzerhaus-ritzerbogen.htm
3. Collegiate or university church
The Kollegienkirche (University Church) is one of the most important baroque churches in Austria. Built by Johann Bernhard Fischer von Erlach between 1696 and 1707, it has an exciting history and has earned a reputation as a venue for art and music in the city of Mozart. Over the years, the university church experienced an eventful fate. During Napoleon's occupation in 1800, the church was converted into a horse stable and the French soldiers who were also staying there lit fires to warm themselves, for example by simply burning the benches on site. In the middle of the church, on the beautiful marble floor! The burn marks can still be seen today. There are several gray, “round” burn marks: in the middle of the church, right at the entrance… Later it was used as a hospital.
In 1810 - when Salzburg came under Bavarian rule - the university was closed and the church lost its original purpose. During the Austro-Hungarian Empire it served as an academic high school and was also a garrison church. The premiere of Hugo von Hofmannsthal's "Great World Theater" took place here for the first time in 1922. With the re-establishment of the Salzburg University in 1964, the church returned to its original purpose. Today it serves as a venue for art installations and concerts.
Sources: https://www.salzburg.info/de/gehenswertes/kirchen-friedhoefe/kollegienkirche and https://www.salzburg.info/de/magazin/stadterlebnis/wunderbar-sonderbar-salzburgs-kuriositaeten_a_327678
4. Rathausplatz 3
Here at the shop MOZARTKUGEL is a half-relief made of marble, inconspicuous and inconspicuous. The finely designed stone column with human and animal figures is a listed building. That's why they still exist! Created by Roland von Bohr. The work isn't quite that idyllic... in the superimposed scenes a woman leads a ram on a rope, a man with a staff drives a calf, someone holds a pig between his legs and holds a knife in his hand. The stone pillar was intended to symbolize the butchery trade in the 1930s.
Source: SN - Salzburger Nachrichten from 22.05.2025
5. Mirabell Palace – magnificent or marble staircase
Mirabell Palace, now located in the Neustadt of the city of Salzburg, was originally built around 1606 by Archbishop Wolf Dietrich von Raitenau for the archbishop's lover or secret wife, Salome Alt, as a romantic summer palace. In the north corner of the west wing there is a marble staircase that extends from the ground floor to the second floor. It was built between 1725 and 1727. There are niches set into the side walls in which mythologically inspired marble sculptures are placed. These come from the Austrian sculptor Georg Raphael Donner. The balustrade of the staircase is richly intricate and decorated with various marble putti, which can be seen in a wide variety of postures and have particularly expressive facial expressions and gestures. They were designed by one of Donner's students and employees. There are antique busts above the doors. Couples from all over the world have walked these stairs to exchange vows in the Marble Hall.
Source: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Mirabell

Marmorsaal im 1. Stock / Marble Hall on the 1st floor
6. Linzergasse 51 – Wolf Dietrich-Straße 1
The Linzertor used to stand here (there is a memorial fresco at the top of the house front at Wolf Dietrich-Straße 1) and in the ground in Linzergasse the outline of the Linzertor is recreated with stone slabs of a different color. The house on the corner of Linzergasse and Wolf Dietrich-Straße has a particularly beautiful, unique facade cladding made of marble with cut ammonites that are worth seeing!!! There is an inscription from the “Marmorwerke Oberalm” in which these wall claddings were cut and polished.
Go to the individual stations and look at the marble there and answer the questions:
- Cathedral: Which quarry do you think the marble comes from? Describe the color and structure of the marble. Can you recognize fossils/inclusions? Take a photo of the log entry here and attach it.
- Ritzerbogen: Which quarry do you think the marble came from? What color is it? Can you spot any fossils? Which ones?
- College or University Church: Which quarry do you think the marble comes from? Describe the color and structure of the marble. If you find one of the burnt spots, what does the marble look like?
- Rathausplatz 3: Which quarry do you think the marble comes from? Describe the color and structure of the marble.
- Mirabell Palace - Splendid Staircase: Which quarry do you think the marble comes from? Describe the color and structure of the marble.
- Linzergasse – Wolf Dietrich-Straße: Which quarry do you think the marble comes from? Describe the color and structure of the marble. Can you recognize fossils or inclusions, if so which ones?
Photo at Stage 1 (Header - Dom) is a matter of honor - upload it with your log!
Send the answers to the questions to me (GC account). (You don't need to wait for a log release, I'll let you know if something's wrong). Logs containing information about the questions asked will be deleted.
If you go back down Linzergasse towards the Staatsbrücke, you are almost back in the center of the old town.

Die Fotos wurden selbst angefertigt.