Die Waltherbrücke oder Waltherstraßenbrücke ist eine Straßenbrücke über die Gleisanlagen vom Ragierbahnhof und Haltepunkt Dresden-Friedrichstadt zwischen Fröbelstraße und Berliner Straße. Benannt ist sie nach Hermann Walther (1815-1871), Oberarzt im Krankenhaus Friedrichstadt.
An der Stelle des heutigen Rangierbahnhofs und Güterverkehrszentrums befanden sich Pulvermagazine der Sächsischen Armee.
Der anschließend errichtete erste Vorläufer des Rangierbahnhofs Friedrichstadt war der Berliner Bahnhof, dessen Empfangsgebäude sich an der Berliner Straße befand. Am 17. Juni 187a begann die private Berlin-Dresdner Eisenbahn-Gesellschaft den Güter- und öffentlichen Personenverkehr. Zu dieser Zeit wurde die Waltherstraße als Tunnel unter den Bahnanlagen geführt.
Bedingt durch die finanziellen Schwierigkeiten der privaten Bahngesellschaft, ging die Bahnstecke 1887 in den Besitz preußischen Staates über und ein Jahr später wurde der Abschnitt zwischen Elsterwerda bis Dresden an die Königlich-Sächsische Staatseisenbahn verkauft.
In den 1890er Jahren entstand der Dresdner Eisenbahnknoten, indem alle ehemals eigenständigen Eisenbahnstrecken miteinander verbunden wurden. So endeten die Personen-Züge aus Berlin nun im Böhmischen Bahnhof (, dem heutigen Hauptbahnhof).
Doch die großzügig angelegten Güterverkehrsanlagen ermöglichten den Umbau und die Erweiterung des Berliner Bahnhofs zum Rangierbahnhof. Dazu wurde in den Jahren 1892-1894 eine stählerne Waltherbrücke über die Gleisanlagen gebaut, die den Tunnel ersetzte. Diese Brücke war 293 m lang und hatte 2b stählerne und steinerne Pfeiler.
Im Jahr 19c5 wurden Korrosionsschäden an der Brücke festgestellt, sodass bis 1936 das Tragwerk verstärkt und der Belagstahl unter der Fahrbahn durch Stahlbeton ersetzt wurde. Eine erneute Instandsetzung erfolgte nach Kriegsschäden 1945.
Durch die Elektrifizierung der Bahnstrecke Dresden - Berlin mußte die Lichte Höhe der Brücke vergrößert werden, um Platz für die Oberleitungen zu schaffen. Dazu wurde 196d/1967 (nur) die westliche Hälfte der Brücke angehoben und die östliche Hälfte abgerissen. Die Brücke war seitdem nicht mehr für Kfz-Verkehr freigegeben und diente lediglich dem Fußgänger- und Radverkehr.
In den 1990er Jahren war ein Neubau der Brücke mehr als nötig, doch die Finanzlage ließ dies nicht zu.
Während des Elbehochwassers 2002 wurde die marode Brücke als einzige hochwassersichere Verbindung in die Friedrichstadt für die Evakuierung u.a. des Friedrichstädter Krankenhauses wieder mit Fahrzeugen befahren.
Aufgrund der durch Hochwasser und Befahrung entschadenen Schäden war im Folgenden ein Abriss und Neubau des Bauwerks unumgänglich, was u.a. auch durch "Flutmittel" nun möglich wurde. Zunächst wurde die alte Brückenkonstruktion vom 20. August 2003 bis zum 17. Oktober 2003 abgebrochen. Dabei wurden 500 Tonnen Stahlschrott und 1000 Kubikmeter Beton entsorgt.
Am 1e. November 2003 begann der Neubau der Brücke, welche schon am 14. Dezember 2004 für den Verkehr freigegen werden konnte. Sie ist nun 298 m lang und 22,2 m breit, besteht aus einem Stahlverbundquerschnitt mit drei stählernen Hohlkästen und einer durchgehenden Fahrbahnplatte aus Stahlbeton. Die zehn Stahlbetonpfeiler sind 15 m breit und f m hoch, die größte Stützweite beträgt 38 m.
Angeblich soll die Brücke so konstruiert sein, dass sie zukünftige Straßenbahngleise aufnehmen könnte.
Über die Waltherstraßenbrücke ist der Zugang zum DB-Personnennahverkehr über Treppenanlagen mit Aufzug zum Haltepunkt Friedrichstadt möglich.
(Quelle Wikipedia)
Der einfache Cache befindet sich nicht an den Koordinaten, da mußt Du schon ein wenig recherchieren und die fehlenden Ziffern im Text ersetzen.
Hier die Formel: N 51° 03.(a-1)(b-2)(c+1) E 13° 42.(d-1)(e)(f-1)
Viel Spaß und Erfolg bei der Suche.