1. Architektur und Entwicklung
Diese Feuerwachtürme wurden in der DDR standardisiert entworfen – speziell der Typ Hoyerswerda, konstruiert von Baumeister Karl Marusch aus Hoyerswerda. Die Türme bestehen aus einem Stahlfachwerk mit Asbestplatten-Fassade und einer Kanzel mit 360°-Peileinrichtung zur Brandortbestimmung.
Zwischen 1969 und 1989 wurden über 300 dieser Türme gebaut. Sie waren so konzipiert, dass sie präzise lokalisiert werden konnten und sich relativ einfach – ohne Kran und in kleinen Teams – montieren ließen.
2. Einsatz in Waldbrandüberwachung
Die Hauptfunktion war die Früherkennung von Waldbränden. Beobachtungsplattformen reichten über die Baumkronen hinaus und ermöglichten eine weite Rundumsicht.
3. Militärische und Stasi-Nutzung
Laut unabhängigen Quellen dienten die Türme offiziell der Waldbrandfrüherkennung, möglich war aber auch eine militärische Nutzung zur Tieffliegerbeobachtung (z. B. zur Radarunterstützung oder Luftabwehr).
Zudem nutzte die Stasi vereinzelt Feuerwachtürme als Beobachtungsposten, etwa an verkehrsreichen Stellen. Der Zugriff war jedoch streng reglementiert – Agenten mussten Schlüssel bei Behörden abholen und der Zugang war nur mit Begleitung erlaubt.
4. Rückzug und heutiger Zustand
Nach der Wiedervereinigung wurden viele Türme wegen moderner Überwachungstechnik demontiert. Etwa die Hälfte der ursprünglich über 300 Bauwerke existiert heute noch, zum Teil umgenutzt als Mobilfunk- oder Antennentürme.

Aber nun zum Cache, diese 3 Worte könnten euch bei der Suche nach den Finalkoordinaten helfen:
gerechter.gebäck.kater
Die Dose befindet sich nicht im umzäunten Gelände am Turm, sondern außerhalb.