Ein Fuchsbau ist der Bau oder die Höhle eines Fuchses. Er dient dem Fuchs als Rückzugsort, besonders bei schlechtem Wetter, zur Jungenaufzucht und während der Ranzzeit. Oftmals werden Fuchsbauten vom Fuchs selbst gegraben, aber er übernimmt auch gerne bestehende Baue von anderen Tieren wie Dachsen oder Kaninchen. Ein Fuchsbau kann aus mehreren Gängen und einem oder mehreren Kesseln bestehen, wobei ein Gang als Ein- und Ausgang dient und andere als Fluchtwege fungieren.
Merkmale eines Fuchsbaues:
Gänge: Mehrere Röhren, die ins Erdreich führen und als Ein- und Ausgänge oder Fluchtwege dienen.
Kessel: Hauptkessel (Wohnzimmer) und Nebenkessel (Ruheorte) im Inneren des Baues.
Ausstattung: Fuchsbauten sind in der Regel nicht ausgepolstert.
Standort: Fuchsbauten befinden sich oft an geschützten Stellen wie Böschungen, Waldrändern oder unter Baumwurzeln.
Bewohner: Füchse nutzen ihre Baue vor allem zur Tagesruhe im Winter und zur Jungenaufzucht im Frühjahr, können aber auch andere Tiere wie Dachse oder Kaninchen beherbergen.