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Lapillis am Hochstein EarthCache

Hidden : 8/25/2025
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Achtung: Ihr befindet Euch in einem Naturschutzgebiet (Hochstein). Die offiziellen Wege und der Parkplatzbereich müssen zu keiner Zeit verlassen werden, verhaltet Euch umsichtig.

VORSICHT: einige Stellen der Wand sind nicht stabil. Nähert Euch nur niedrigen Teilen ohne Abbruchgefahr, betretet die Höhlen nicht.

 

Dieser Earth-Cache führt Euch zu einem eher unbekannten Vulkanaufschluss in der Ostefiel: Der  Ettringer Wand am Hochstein mit ihren Zufluchthöhlen. Ihr sollt hier hauptsächlich das im Folgenden erläuterte Phänomen der Lapillis untersuchen.

Ihr benötigt etwa 200 ml Wasser und ein Gefäß!

 

Lapillis

Lapilli sind in der Vulkanologie erbsen- bis nussgroße Steinchen. Sie werden bei einem Vulkanausbruch mit Sprengkraft aus dem Krater geschleudert. Die Lapilli sind kleine Steinchen, die von Vulkanen ausgeworfen werden. Die Bomben sind größere Steinchen, die aus geschmolzenem Gestein bestehen. Die vulkanischen Blöcke sind noch größere Steinchen, die eckig sind und schon fest. All diese Steinchen und größere Steinchen werden zusammen als pyroklastische Sedimente oder Tephra bezeichnet, wenn sie noch nicht verfestigt sind. Wenn sie verfestigt sind, nennt man sie pyroklastische Gesteine.

Der Begriff Lapilli bezeichnet also nur eine Korngröße und ist keine genetische Bezeichnung. Lapilli können aus Lavafetzen, Schlacken, alten Schlotfüllungen oder Xenolithen bestehen. Lapilli sind pyroklastische Fall- oder Fließablagerungen. Ein pyroklastisches Gestein, das überwiegend aus Lapilli besteht, wird Lapillistein genannt. Ein Lapilli-Tuff ist ein pyroklastisches Gestein. Er enthält weniger als 25 % Bomben und Blöcke und mehr als 75 % Lapilli und Asche. Diese Ablagerungen müssen zu mehr als 75 % aus Pyroklasten bestehen.

Akkretionäre Lapilli sind kleine Ascheballen, die bei bestimmten Vulkanausbrüchen entstehen. Sie entstehen, wenn sich Aschepartikel um einen "Kern" herum ansammeln. Dieser Kern kann ein fester Teilchen oder ein Wassertropfen sein. Sie entstehen, wenn Regentropfen durch die Eruptionssäule fallen und sich dabei Asche um die Tropfen herum anlagert. Akkretionäre Lapilli kommen in pyroklastischen Ablagerungen vor.

Die Ettringer Wand

Die Ettringer Wand zeigt, wie der Hochstein-Vulkan entstanden ist. Die vielen Lapilis werden hier zu einem Lapilituff verbacken. Sie sind meistens zwischen 1 cm und 10 cm groß. Die Leute wussten, dass man schöne Biotittäfelchen im Tuff sammeln konnte. Die Wände des Schauinsfels sind nicht sehr stabil und die Ettringer Wand liegt in einem Naturschutzgebiet. Darum darf man dort nicht graben.

Im Losersteinbruch wurden in das losere Gestein Höhlen getrieben. Diese dienten wohl vor allem dazu, sich bei Regen zu verstecken.

 

An dieser Stelle sei jedoch ausdrücklich davor gewarnt, diese Höhlen zu betreten!

Der Aufschluss hier hat eine Höhe von ungefähr 5-7 Metern, was viel kleiner ist, als an anderen Stellen, wie beispielsweise an der bis zu 60 Meter hohen Wingertsbergwand. Außerdem ist die Farbe der Ettringer Wand viel dunkler, was auf ein anderes vulkanisches Gestein schließen lässt. Aber welches genau?

Typische Gesteine der Osteifel

  1. Basalt ist ein hartes, dunkles Vulkangestein, das durch rasche Abkühlung von Lava entsteht.
  2. Tuff entsteht, wenn lockere vulkanische Aschen und Lapilli durch Druck und Zeit verfestigt werden. Er ist deutlich weicher und lässt sich leicht bearbeiten.
  3. Bims ist ein sehr poröses, helles Gestein, das durch gasreiche Lava entsteht.
  4. Schiefer ist ein Sedimentgestein, das aus tonigen Ablagerungen unter Druck und Hitze entstanden ist. Er zeichnet sich durch seine Schichtung (Spaltbarkeit in Platten) und meist dunkle, graublaue Farbe aus.

Log-Aufgaben

  1. Beschreibt die hier befindlichen Lapillis hinsichtlich Größe, Farbe und Oberflächenstruktur

  2. Testet mit eurem mitgebrachten Wasser in einem Gefäß, ob die Lapillis schwimmen oder untergehen

  3. Vermutet, um welches der oben genannten Gesteine es sich bei den Lapillis handelt und begründet eure Vermutung

  4. Vergleicht die hier vorgefundenden Lapillis mit einem anderen der oben genannten Gesteine

  5. Fotografiert euch selbst, einen persönlichen Gegenstand oder einen Zettel mit eurem GC-Namen vor einer der Höhlen in der Wand

Schickt mir eure Antworten für 1.-4. per Nachricht oder als Mail an pfadi1991@outlook.de und ladet das Foto mit eurem Log hoch.

Ich melde mich nur, wenn etwas nicht passt, ansosten könnt ihr sofort loggen!

 

Quellen:

  • https://geologyscience.com
  • www.geo-archive.de
  • Deutsche Vulkanologische Gesellschaft (www.vulkane.de)
  • Bild 1: Geologyscience.com
  • Bild 2&3: eigene Aufnahmen
  • Bild 5&6: KI-generiert mit ChatGPT

 

Additional Hints (No hints available.)