Im Rahmen eines Community Celebration Events in Schwenningen, im August 2025, habe ich, auf Initiative des Veranstalters des Events, mit anderen Geocachern selbstgebastelte Caches bzw. Cachebehälter getauscht. Der schöne Cachewirt, den ich erhalten habe, passt perfekt in den tollen öffentlichen Bücherschrank der katholischen öffentlichen Bibliothek, an den Listing-Koordinaten in Nendingen.
Eigentlich wollte ich den Cache bereits 3 Wochen früher veröffentlichen, aber beim Einholen der Genehmigung bei der KÖB wurde ich darauf hingewiesen, dass der Schrank neu gestrichen werden soll. Also dann etwas später, aber mit dem Wissen, dass sich jemand um den Bücherschrank kümmert und der Cache hoffentlich lange erhalten bleibt, wenn alle Anderen - Muggels und Cacher - auch mitspielen
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Der Schrank vor der Renovierung.
Der Schrank nach dem Streichen
Erstellt mit KI - MS Copilot.
Der Prompt war:
Bitte gib mir Infos über Büchertauschschränke. Wer hat die Idee entwickelt? Wo war der Erste seiner Art?
🧠Ursprung der Idee
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Die Grundidee stammt aus den frühen 1990er-Jahren und ist eng mit dem Konzept des Bookcrossing verwandt – also dem anonymen Weitergeben von Büchern im öffentlichen Raum.
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Der erste dokumentierte öffentliche Büchertauschschrank wurde 1991 in Graz (Österreich) als Kunstprojekt unter dem Titel „Open Public Library“ vom Künstlerduo Clegg & Guttmann realisiert.
🎨 Weiterentwicklung in Deutschland
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In Deutschland entstanden Ende der 1990er Jahre erste Bücherschränke in Darmstadt und Hannover als „kostenlose Freiluft-Bibliotheken“.
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2002 entwarf die Innenarchitekturstudentin Trixy Royeck im Rahmen eines Wettbewerbs der Bürgerstiftung Bonn ein Modell, das als Prototyp für viele spätere Schränke diente.
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Der Kölner Architekt Hans-Jürgen Greve entwickelte daraufhin das wetterfeste Modell BOKX, das aus Stahl und Acrylglas besteht und heute über die urbanlife eG vertrieben wird.
🌍 Verbreitung und Bedeutung
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Öffentliche Bücherschränke sind heute in vielen Städten Europas zu finden – in Deutschland gibt es über 3.800 Standorte.
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Sie fördern den kostenlosen Zugang zu Literatur, stärken das Gemeinschaftsgefühl und sind ein Symbol für nachhaltiges Teilen.
