Begonnen hat die Geschichte der Vollrather Höhe im Jahr 1955, als Rheinbraun damit begann, Abraum aus dem Braunkohletagebau aufzuschütten. Bis 1968 wuchs die Halde an – und wurde schließlich zu einem der markantesten Punkte im Stadtgebiet. Seit 1973 ist sie für die Öffentlichkeit zugänglich. Namensgebend für die Abraumhalde war das Gut Vollrath, das bis 1953 an genau dieser Stelle stand. Ein Gedenkstein erinnert heute an das einstige Anwesen. Auch das Wegekreuz, das früher in der Nähe des Flothgrabens zwischen Allrath und Barrenstein aufgestellt war, wurde im Zuge der Geländeumgestaltung verlegt. Das Plateau auf 165 Metern Höhe wird bis heute landwirtschaftlich genutzt. Landwirte bewirtschaften dort ihre lösshaltigen Äcker und erreichen sie über mehrere Trassen, die rund um die Höhe verlaufen.
Pilger stellten im Juni 2024 das Gipfelkreuz auf. Mitsamt Hinweisschild, das den Weg zum versteckten Kleinod wies.
Text aus der Ngz Grevenbroich
Um an das Gipfelkreuz zu kommen muss noch eine kleine Anhöhe, auf 184 Meter, erklommen werden, ein Verhältnismäßig guter Schotter/Kiesweg führt hoch. Beachtet bitte die in der Nähe befindlichen Hinweisschilder auf den Militärischen Sicherheitsbereich!