Der Badeteich Hirschstetten, ist ein beliebter Naturbadeteich. Seine Geschichte reicht bis in die 1960er Jahre zurück, als in der Region umfangreiche Schottervorkommen abgebaut wurden. An der Grenze zu Breitenlee begann man, eine Schottergrube auszuheben. Bald erreichte man das Grundwasser, wodurch sich ein Teich bildete. Mitte der 1970er Jahre erreichte dieser Schotterteich seine maximale Ausdehnung zwischen der Spargelfeldstraße, dem Bibernellweg, der Ziegelhofstraße und einem angrenzenden Sportplatz.
Nachdem die Abbauarbeiten eingestellt wurden, war zunächst unklar, wie mit der Wasserfläche weiter verfahren werden sollte. Ursprünglich war geplant, die Grube mit Müll zu füllen, doch dieser Plan wurde verworfen. Stattdessen begann eine Gruppe von Wiener Stadtgärtnern, unterstützt von burgenländischen Saisonarbeitskräften, mit der Gestaltung der Uferböschungen. Sträucher und weiteres Material wurden von städtischen Baumschulen zur Verfügung gestellt.
In den folgenden Jahren entwickelte sich der Badeteich zu einem beliebten Naherholungsgebiet. Besonders im Sommer nutzen viele den Teich zum Baden und Entspannen.