Das Kennwort lautete ястреб „Jastreb“ – auf Deutsch: „Habicht“.
Wurde dieses Kennwort übermittelt, wurden alle Radar- und Flugabwehr-Raketenstellungen entlang der deutschen Grenze und der Ostseeküste alarmiert.
Möglich machte dies auch die Radarstation, welche im russischen Sperrgebiet ab 1967 hier auf Klein Zicker installiert wurde.
Heute wachsen hier Strandnelken, Weißdornschlehen und Wildbirnen. Am Steilufer nisten Schwalben. Kaum vorstellbar, dass hier von 1967 bis 1991 eine sowjetische Radaranlage existierte, tiefe Gräben den Berg durchzogen und Wellasbestgebäude standen.

Man baute Mannschaftsunterkünfte, eine große Wagenhalle und andere Gebäude. Bewaffnete Wachposten patrouillierten regelmäßig an ihrer Hecke entlang. Auf dem Berg standen vier Radargeräte, die den Luftraum überwachten. Ein Kennungsgerät hatte sogar eine Reichweite bis England. Diese Anlagen störten die Fernsehprogramme und den Radioempfang der Anwohner.
Mehr Informationen gibt es direkt von Margot, ein Schild unweit der Koordinaten weißt darauf hin.
Der Cache liegt nahe der Grenze zum NSG, zum Bergen müssen keine Wege verlassen werden. Bitte einen Stift mitbringen und die Dose unbedingt wieder wie vorgefunden verstecken. Es handelt sich um die originale Dose des ersten Caches hier.
Quelle: Zeitung , Infotafel und eigene Befragung von Bewohnern