In kurzer Hose ohne Wanderausrüstung zu finden. Ihr müsst nicht in die Botanik, Äste umknicken oder Trampelpfaden folgen. Für den spontanen Besuch geeignet. Im Winter wird der Weg nicht geräumt, aber wann hatten wir im letzter Zeit mal echte Winter mit viel Schnee?
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13 Alarmvorrichtungen folgte. Die nächste Sperre waren Laufanlagen für angeleinte Wachhunde, ausgenommen in dichtbesiedelten Gebieten, mit über 1150 Tieren. Beim sonntäglichen Spaziergang über die Wiesen vor Lübars etwa hörten West-Berliner ihr aggressives Bellen schon aus der Ferne. Ein asphaltierter Kolonnenweg für Patrouillenfahrzeuge, eine geharkte Sandfläche, auf der Fußspuren leicht zu verfolgen waren, eine Batterie von Laternen an hohen Masten, dazu 302 Wachtürme mit Scheinwerfern und 20 Bunker komplettierten das Sicherungssystem rund um die Inselstadt. Minen und Selbstschussanlagen, wie sie an der innerdeutschen Grenze zeitweise eingesetzt wurden, gab es nicht.
Ein fast undurchdringbarer Todesstreifen, dennoch haben Flüchtlinge es immer wieder versucht hinüberzugelangen und mussten dies oft genug mit dem Leben bezahlen. Nach offiziellen Angaben verloren an der Grenze zu West-Berlin 136 Menschen ihr Leben, nach der Zählung des Mauermuseums am Checkpoint Charlie waren es sogar 245.
Die Bewachung der Mauer war Aufgabe des Grenzkommandos Mitte, dem Ministerium für Nationale Verteidigung unterstellt, mit Stabssitz in Karlshorst. Zuletzt waren das 12 000 Mann, verteilt auf acht Grenzregimenter und weitere Einheiten. Täglich waren rund 2300 Mann direkt an der Grenze im Einsatz.
Mit dem „vorderen Sperrelement“, wie es bei den Grenztruppen hieß und das vor allem das Bild der Mauer prägte, war die DDR aber keineswegs zu Ende. Zwischen Mauer und Freiheit lag das „Unterbaugebiet“, oft nur wenige Meter schmal, teilweise auch breiter. Daher mussten Graffitimaler immer wieder mit unerwartet aus einer Tür in der Mauer tretenden Grenzern rechnen. Ein Sonderfall war das Lenné-Dreieck nördlich des Potsdamer Platzes, eine lange Zeit nur abgezäuntes Gelände westlich der Mauer, erst verwildert und dann 1988, kurz bevor das Areal per Gebietsaustauch an West-Berlin überging, von dortigen Umweltschützern, Alternativen, Punks, Spontis besetzt. Die West-Polizei konnte dagegen erst vorgehen, als der Austausch wirklich vollzogen war, die Besetzer aber flüchteten über die Mauer nach Osten.
So unüberwindbar die Mauer zuletzt auch nahezu war – perfekt war sie aus Sicht der Ost-Berliner Führung nicht. Zum einen gab es eben doch Fluchtversuche, sogar erfolgreiche, und es war doch ein martialisches, nicht gerade imageförderndes Bauwerk. In der Endphase der DDR gab es daher Überlegungen zur Umrüstung der Grenzanlagen. Ziel sollte es sein, „vorrangig solche physikalischen Wirkprinzipien und technischen Mittel zur Anwendung zu bringen, die bei hoher Sicherheit die Ansatzpunkte zur Hetze gegen die DDR für Gegner verringern“, wie es in einem Vorschlag der für den Bereich „Technik und Bewaffnung“ zuständigen Abteilung der Grenztruppen hieß. Elektronische Überwachungstechniken sollten die rabiaten Methoden ablösen, was angesichts der desolaten Wirtschaft auch ein finanzielles Problem gewesen wäre.
Mit dem 9. November 1989 stellte es sich nicht mehr.
Andreas Conrad (Tagesspiegel 05.11.2009)
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Grasleben: Abenteuer im Lappwald christinaschlegl.d
Christina/ Oktober 3, 2021/ Alltagsgeschichten
Für diesen Samstag haben wir uns eine Wanderrunde im Lappwald vorgenommen. Wir starten an der ehemaligen Bushaltestelle Kurhaus Grasleben. Die Tour geht langsam und gemächlich los, steigert sich dann aber nach und nach in ihren Highlights. Zunächst passieren wir den idyllischen Schafsteich. Wir kommen weiterhin zum Wanderparkplatz Drillingskiefer, lernen den Studententeich kennen, besuchen die Teufelshütte am Fünfeckenstein und chillen schließlich an der Kiesgrube Quarzwerk Weferlingen.
Gemächlicher Start
Wir verlassen unseren Parkplatz an der Helmstedter Straße und biegen vor der Autobrücke links in den Wald. Zunächst geht es durch den Forst, dann ein kurzes Stück durch Mariental-Horst bevor wir linker Hand wieder in den Lappwald einbiegen. Die nächsten fünf Kilometer gehen wir geradeaus bis wir auf den Schafsteich treffen. Hier legen wir eine erste Pause ein. Der Schafsteich ist ein Biotop, das viele Seerosen, Rotaugen und auch Libellen aufweist. Sogar Eisvögel soll es hier geben. Laut Informationstafel wurde der Teich bereits im 18. Jahrhundert angelegt. Der Schafsteich ist nicht nur ein schöner Rastplatz zum Erholen und Verweilen. An dieser Stelle lassen sich auch allerlei Insekten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.
An der Drillingskiefer
Wir umrunden den Schafsteich einmal und genießen die Stille vor Ort. Naja, zumindest solange bis ich ein blaues Kondom von einem Ast baumeln sehe. Scheint hier wohl ein guter Ort für ein Schäferstündchen zu sein?! Vom Teich ist es nicht weit bis zum Wanderparkplatz an der Drillingskiefer. Bei der Kiefer handelt es sich um einen Baum mit drei Stämmen, so etwas wie ein Wahrzeichen für den Lappwald oberhalb von Helmstedt.
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Dieser Cache ist Teil eine Bonusrunde.