Das Wahrzeichen Malschs - die Wallfahrtskapelle „Sieben Schmerzen Mariens“ - befindet sich auf dem 247 m hohen Letzenberg.
Von hier hat man eine schöne Aussicht auf die umliegenden Weinberge, Ortschaften, Rheinebene und Kraichgau.
Der Ausblick vom Letzenberg hatte 1888 auch den Mainzer Bischof Haffner so beeindruckt, dass er den Malschern den Bau einer Kapelle empfahl. Die Bevölkerung setzte einen ungewöhnlichen achteckigen Entwurf im neuromanischen Stil des Malscher Architekten Johann Baptist Schmid durch, der auf der Deutschen Bauausstellung in Dresden im Jahr 1900 die Goldmedaille gewann. 1901 wurde mit dem Bau begonnen, 1902 der Grundstein gelegt und 1903 wurde die Kapelle geweiht.
Weitere Informationen findet man auf Schautafeln vor der Kapelle.
