Die Schönauer Traverse ist ein naturnaher Wanderweg im Nationalpark Donau-Auen, der durch einen besonders dynamischen Auwaldbereich führt. Hier sind fünf prägnante Merkmale:
🌿 Fünf Punkte zur Schönauer Traverse
1. Lage und Zugang
Die Traverse beginnt am Ortsrand von Schönau an der Donau beim „Radler Treff“. Nach Überquerung des Rückstaudamms gelangt man durch eine S-Kurve zum Eingang des Nationalparks, markiert durch zwei Holzpiloten.
2. Dynamischer Auwald
Der Schönauer Auwaldstreifen zählt zu den dynamischsten Bereichen des Nationalparks. Durch Renaturierungsmaßnahmen wie Brücken statt Steindämme und abgesenkte Treppelwege kann Donauwasser bei Hochwasser wieder in die Au strömen und neue Inseln bilden.
3. Vielfältige Flora und Fauna
Entlang des Weges wachsen Silberweiden, Brennnesseln und Springkraut. Biber hinterlassen Spuren an den Weiden, Eisvögel brüten in Uferabbrüchen, und im Winter sind Kormorane und Seeadler zu beobachten.
4. Hydrologische Besonderheiten
Der Schönauer Arm zeigt eindrucksvolle Wasserbewegungen. Bei Hochwasser drückt die Donau durch den „Schönauer Schlitz“ stromaufwärts in die Lobaugewässer zurück – ein seltenes Phänomen, das man von der Brücke aus beobachten kann.
5. Naturerlebnis und Schutz
Die Route ist etwa 2 km lang und dauert rund eine Stunde. Sie ist ganzjährig begehbar, jedoch bei oder nach Hochwasser gesperrt. Besucher erleben hautnah die Kraft der Natur und die Bedeutung ökologischer Schutzmaßnahmen.
Der Cache ist unter Berücksichtigung der Regeln für das Anbringen von Caches im Nationalpark verlegt worden.
Beachte bitte auch beim Suchen diese Regeln.
Link zu den Regeln:https://www.donauauen.at/assets/diverse_pdfs/nationalpark-donau-auen-geocaching-regeln_2022.docx.pdf