Im Normalfall sind Honigbienen ein sanftmütiges und friedliches Völkchen. Fühlen sie sich jedoch bedroht, verteidigen sie ihren Honig und ihre Brut im Bienenstock, können aggressiv werden und stechen.
So kann es passieren, daß der Imker bei seiner Arbeit am Bienenstock die Bienen stört und diese in Alarmbereitschaft gehen.
Um sie etwas zu beruhigen, kann der Geruch von Nelkenöl zum Einsatz kommen. Ausserdem kann der Imker mit einem Smoker eine Rauchentwicklung hervorrufen. Dadurch wird den Bienen ein Brand simuliert und sie saugen sich mit Honig voll um ihre Vorräte zu sichern. Damit sind sie für eine kurze Weile abgelenkt, so daß der Imker seiner notwendigen Arbeit nachgehen kann.
Auch andere Faktoren tragen zu einem aggressiven Verhalten der Bienen bei und verderben deren Laune z.B. Gewitterluft, Geräusche, Gerüche und Vibrationen.
Ist eine Biene im Alarmzustand, setzt sie Alarmpheromone frei. Diese warnen die anderen Bienen im Stock, so daß auch diese in Alarmbereitschaft gesetzt werden und angriffslustig reagieren.
Eine Biene sticht allerdings nur einmal in ihrem Leben, denn sie stirbt dann.
Der Imker hat die Möglichkeit, sich durch bestimmte Imkerkleidung vor den Stichen zu schützen. Manch Imker meint, einen guten Draht zu den Damen zu haben und verzichtet auf Imkerschutzkleidung. Mal geht es gut, mal weniger😅.
Viel Freude beim suchen der Dose wünschen euch
Sönnchen77 und Gulda73