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Geothermie EarthCache

Hidden : 11/29/2025
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Geothermie
Geothermie ist die Nutzung der Wärmeenergie aus dem Erdinneren

Der Ursprung der Geothermischen Energie liegt im Inneren der Erde. 
Dort ist eine gigantische Menge Energie in Form von Wärme gespeichert. Rund 99 % der Erdmasse sind heißer als 1.000 °C und nur 0,1 % weisen Temperaturen unter 100 °C auf. Diese Wärme ist jedoch nicht gleichmäßig in der Erde verteilt. Sie nimmt vom rund 5.000-7.000 °C heißen Erdkern zur durchschnittlich 15 °C „kühlen“ Erdoberfläche hin ab.

Die Entstehung dieser geothermischen Energie liegt in sehr unterschiedlichen Quellen:

- Ein großer Teil der Wärme stammt aus der Zeit der Erdentstehung vor 4,7 Mrd. Jahren. 30-50 % der vorhandenen Erdwärme werden als 
  Restwärme der damaligen Prozesse angesehen ( Akkretionswärme = Entstehung der Akkretionswärme:

 
  • Zusammenballungsprozess: Die Erde bildete sich durch die Ansammlung von Materie aus einer kosmischen Wolke, die sich unter der Schwerkraft zu einem Planeten verdichtete.
  • Energieumwandlung: Bei diesem Akkretionsprozess wurde die potentielle Energie, die in der Gravitation der Materie gespeichert war, in kinetische Energie und schließlich in Wärme umgewandelt.
  • Meteoriteneinschläge: Auch die Energie aus den zahlreichen Einschlägen von Meteoriten auf der jungen Erde trug maßgeblich zur Aufheizung bei).


- Mit einem Anteil von 50-70 % wird der Hauptteil jedoch auf den Zerfall natürlicher radioaktiver Elemente (z.B.: Uran, Thorium) in den Gesteinen     
  zurückgeführt. Der Zerfall ist ein andauernder Prozess und sorgt für einen stetigen Wärmenachschub. Das Aussmaß der Wärmeentwicklung ist enorm, wie man an den Reaktorunfällen in Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011) sah.

Mit zunehmender Tiefe steigt die Temperatur in der Erdkruste entsprechend dem terrestrischen Wärmestrom aus der Tiefe und dem daraus resultierenden geothermischen Gradienten an. In Mitteleuropa nimmt die Temperatur um etwa 3 °C pro 100 Meter Tiefe zu.

(Quelle: Geothermie.de)

Geothermie und Grubenwasser

Bei Grubenwasser handelt es sich um Regen- und Oberflächenwasser, das durch den Boden, entlang der Gesteinsschichten und Klüfte absinkt und in das Grubengebäude eindringt. Dabei löst es Minerale aus dem Gestein, vor allem Salze (z.B.: Schwefel haltig Mineralien), aber auch Eisen. Bei diesem absinken nimmt es auch die Temperatur der Gesteinsschichten auf.

Das eindringende Wasser sammelt sich an der tiefsten Stelle eines Bergwerks.


Das gehobene Grubenwasser wird gesammelt und über Wärmetauscher energetisch genutzt.

Geothermie ist ein anerkanntes Verfahren zur Energiegewinnung. Der Vorteil von ausgelaufenen Gruben ist, dass keine Bohrungen mehr vorzunehmen sind. Das warme Grubenwasser muß kontinuierlich abgepumpt werden, da es sonst zu Störungen in der lokalen Erdkruste kommen kann. Die Energiegewinnng ist CO2 neutral. Mit ca. 19 Millionen Kubikmeter Grubenwasser pro Jahr, im Saarland, eine fast unerschöpfliche Wärmequelle.

Warme Geysire (ist eigentlich der Eigenname einer heißen Springquelle auf Island. Wurde aber im laufe der Zeit für alle dieser Phänomene übernommen.) wie auf Island kann man in Landsweiler-Reden leider nicht sehen. Aber der dampfende Mosesgang, besonders bei kaltem Wetter, ist schon sehr beeindruckend. 

Um diesen Earth-Cache zu loggen, beantworte bitte diese Fragen:

1. Frage: Schreibe mir, wie warm das Grubenwasser ist, wenn die tiefste Stelle des Bergwerks 1000m unter der Erde liegt??? (Info im Listing)

2. Frage: Wie riecht das Grubenwasser?? und warum?? 

3. Frage: Überprüfe die Temperatur im Mosesgang! Entspricht es er Angabe auf dem Schild am Anfang des Mosesgang?

4. Mache bitte ein Bild mit deinem Nickname, dem Datum und dem Mosesgang

 

Beachtet bitte, das die Steine im Mosesgang glatt bzw. mit Eis überzogen sein können.

Additional Hints (No hints available.)