Das Kulturhaus in Freital
Das Kulturhaus Freital hat eine lange Geschichte, die auf den 1763 gegründeten Gasthof „Zur Rothen Schänke“ zurückgeht, der später zum „Dölliner Hof“ wurde und 1930 ein Kino beherbergte, bevor er 1947 abbrannte; nach dem Wiederaufbau 1951 entwickelte sich das heutige Kulturhaus zu einem vielfältigen Veranstaltungsort mit Theater, Konzerten und mehr, das nach Phasen der Sanierung und Trägerwechsel (Kulturverein, nun Technische Werke Freital GmbH) eine zentrale Rolle in der Stadt spielt.
Ursprünge und frühe Entwicklung
- 1763: Der Gasthof „Zur rothen Schänke“ entsteht an der Stelle des heutigen Kulturhauses.
- 1855/1876: Der Gasthof erhält eine Tanzkonzession und wird auch als Konzertsaal genutzt.
- 1911: Der Gasthof wird abgerissen und durch den „Dölliner Hof“ mit einem großen Saal ersetzt.
- 1930: Das Kino „Zentrum Lichtspiele“ eröffnet im „Dölliner Hof“.
Zerstörung und Wiederaufbau
- 1947: Das Gebäude brennt bis auf die Grundmauern nieder.
- 1951: Die Stadt Freital beschließt den Wiederaufbau der Brandruine zu einem kommunalen Kulturhaus.
Modernisierung und heutige Nutzung
- 2000-2008: Umfangreiche Sanierungen und Modernisierungen finden statt, um Brandschutzmängel zu beheben und die funktionellen Voraussetzungen zu schaffen.
- Seit 2007: Der Kulturverein Freital e. V. übernimmt die Trägerschaft.
- Seit 2025: Die Technische Werke Freital GmbH (TWF) führt den Betrieb fort, um die Zukunft des Hauses zu sichern.
- Heute: Das Kulturhaus bietet ein vielfältiges Programm mit Theater, Konzerten, Kabarett, Lesungen und mehr und dient als Veranstaltungsort für private Feiern, Tagungen und Vereinsveranstaltungen. Es beherbergt auch die städtische Musikschule.