Dieser zugegeben nicht sonderlich anspruchsvoll versteckte Cache führt zur mittlerweile geschützten Haunstetter Flugplatzheide.
Bei der „Haunstetter Flugplatzheide“ handelt es sich um Reste einer sogenannten Lechheide. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts erstreckte sie sich nahezu über die gesamte Haunstetter Niederterrasse. Aufgrund der wenig ergiebigen Schotterböden war hier – im Gegensatz zum benachbarten Hochfeld – Ackerbau kaum möglich. Die Nutzung konzentrierte sich im Wesentlichen auf Wanderschäferei. In Folge der jahrhundertelangen Beweidung entwickelten sich enorm artenreiche Lebensgemeinschaften.
Ab 1916 begann die intensive Bebauung der Haunstetter Niederterrasse. Zunächst errichteten die Rumplerwerke einen Flugplatz, der nach wechselhafter Geschichte im Jahr 1968 aufgegeben und neu überplant wurde. Mit den 1970er Jahren begann eine neue Bauphase, in der u.a. die Universität und das Univiertel entstanden. Später kamen Gewerbebauten und das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) dazu. Von der ehemaligen rund 200 Hektar großen Heidelandschaft blieb lediglich eine kleine, rund 8 Hektar große Restfläche übrig. Diese wurde nun unter Naturschutz gestellt.
(Quelle: Landschaftspflegeverband Augsburg e.V. / Flyer_Flugplatzheide)