Flurnamen bezeichnen kleinräumige Landschaftsteile wie Berge, Täler, Wege, Wälder, Wiesen, Felder, Bäche, Hügel, Moore und Auen und dienen der Orientierung. Sie können auch historische Stätten oder Siedlungen umfassen - etwa 'Burgberg' - und geben häufig Hinweise auf geografische Besonderheiten oder historische Ereignisse in der Region.
In Deutschland sind Flurnamen in den Flurkarten der Katasterämter verzeichnet bzw. als Lagebezeichnungen auf aktuellen Liegenschaftskarten eingetragen.
Der Flurname „Kapellenschlag“ stammt:
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aus der hochmittelalterlichen Rodungsphase
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und der christlichen Kulturlandschaft Frankens
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entstand wahrscheinlich zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert
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bedeutet wörtlich „Die Rodung bei der Kapelle“
Der Flurname „Heumahd“ stammt:
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aus der alten bäuerlichen Flurnutzung
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bedeutet „Heuwiese / Mähwiese zur Futtergewinnung“
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entstand wahrscheinlich zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert
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verweist auf früheres, landwirtschaftlich wertvolles Grünland