Als wäre er dort vergessen worden, steht zwischen den Bürobauten des Arbeitsamts auf der einen Seite der Grafenberger Allee und des Global Gates auf der anderen Seite der alte Uhrenturm. Der wurde 1904 als Teil des Torwärterhauses der Maschinenfabrik Haniel & Lueg gebaut und steht heute unter Denkmalschutz. Die Maschinenfabrik wurde ab 1874 gebaut und hatte in den aktivsten Zeiten 2000 Mitarbeiter. Hergestellt wurden Bohr- und Pumpgeräte für den Kohleabbau im Ruhrgebiet und Schiffsmotoren. Auch die Teile für das sehenswerte, auch denkmalgeschützte Schiffshebewerk in Henrichenburg wurden hier gefertigt. Mitte der 1980er Jahre wurde die Fabrik abgerissen. Lediglich der Uhremturm überlebte.
Der Lustwart kam 1995 ins Spiel, als die Hermann-Harry-Schmitz-Societät im Uhrenturm das Hermann-Harry-Schmitz-Institut einrichtete. Hermann Harry Schmitz lebte Ende des 19. Jahrhunderts in Düsseldorf. Er veröffentlichte ab 1906 "radikal-surreal gestaltete" Grotesken. Die Societät widmete sich ab 1990 Schmitz' literarischen Erbes und der Förderung grotesker Kultur allgemein. Dazu war unbeding das Amt eines Lustwarts im Verein notwendig. Die Societät bestand bis Ende 2022. Ab 2023 hat die 'Alde Düsseldorfer Bürgergesellschaft' den Pachtvertrag für den Uhrenturm übernommen. In dessen Laterne ist der „Hermann-Harry-Schmitz-Museumsraum“ weiterhin öffentlich zugänglich.
Den Cache findet ihr leicht, wenn ihr die Geburtsdaten von Heinrich Lueg (AB.CD.EFGH) und Hermann Harry Schmitz (IJ.KL.MNOP) kennt. Denn er lieg bei N51 AG.EL(N-M) E006 BD.JJP.
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