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Eine Runde um die Schule Multi-Cache

Hidden : 12/26/2025
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Das Goethe-Gymnasium Sebnitz. Hier ging ich ich ab der 5.Klasse 7 Jahre zur Schule und konnte am Ende erfolgreich das Abitur in den Händen halten. 👍

Jetzt will ich euch eine kleine Runde um die Schule führen und etwas in der Vergangenheit schwelgen. 

Im Jahre 1907 begann der Entwurf für den Neubau einer neuen Schule. Da die Stadt Sebnitz von der Blumenindustrie profitierte, konnte sie ein Fünftel der Bausumme beisteuern und den Rest als Kredit aufnehmen. Bedenken machte der Höhenunterschied am vorgesehenen Standort. Die Stadt musste einige Anwesen aufkaufen und abreißen, um Platz für das neue Schulgebäude zu schaffen. Die Planungen erfolgten durch den Bürgermeister Otto Steudner, Schuldirektor Julius Anders und den Stadtbaumeister Walter Wolff. Am 29. Mai 1907 war die feierliche Grundsteinlegung. Am 28. Oktober 1908 gab es die Einweihung mit dem Umzug von 1400 Schulkindern in den neuen sogenannten „Schulpalast“.

Die Bevölkerungszahl der Stadt wuchs danach stark an. Folglich beschloss der Stadtrat einen Anbau an der anliegenden Bergstraße zu erbauen. Dieser entstand in den Kriegsjahren 1914/15, im gleichen Stil und in ähnlicher Ausstattung. Er wurde mit dem Hauptgebäude durch einen Brückenübergang verbunden. Als Besonderheit erhielt dieser neue Anbau in der obersten Etage einen Spielsaal, welcher zugleich als Film-Vorführraum diente.

Beide Schulhäuser boten nun genug Platz für 2000 Schüler, nachdem 1945 viele Umsiedlerkinder hinzukamen. Im Laufe der Zeit gab es mehrere Verbesserungen der Schuleinrichtungen. Im Januar 1944 wurde im Haus 2 das Lager der damals sogenannten Kinderlandverschickung (KLV) der Leibnizschule aus Leipzig eingerichtet. Es handelte sich dabei um die Evakuierung der Schüler aus den gebombten Großstädten. Das Haus diente als Internat für die damaligen Klassen 7 bis 10 und als Schule auch für die privat untergebrachten Schüler der Klassen 5 und 6. Mit dem nahen Ende des "Deutschen Reiches" wurde das Lager im Herbst 1944 aufgelöst und die Kinder wieder nach Leipzig zurückgebracht.

Zeit während der DDR:

Nach dem Krieg entwickelte sich eine Einheitsschule, in welcher alle Schüler bis zur 8. Klasse beisammenblieben. 1948 bis 1951 folgten getrennte „Jungenschule“ und „Mädchenschule“ (zum ersten Mal in Sebnitz), folgend wurden ab 1. Januar 1953 die eigenständigen Schulen Sebnitz I (im Hauptgebäude) und Sebnitz II (im Nebengebäude) gegründet und beide nacheinander zur 10. Klasse ausgeweitet. Es entstanden die „Erste Polytechnische Oberschule Sebnitz“ und „Zweite Polytechnische Oberschule Sebnitz“. Die Gebäude bedurften im Laufe der Jahre allmählich einer grundlegenden Renovierung; besonders die Erste Polytechnische Oberschule im Hauptgebäude. Doch es fehlte in der DDR sowohl an Arbeitskräfte-, als auch an Material- und Plankapazität, sodass nur kleinere Reparaturarbeiten durchgeführt wurden.

Zeit nach der Wende:

Nach der Wende wurde der Auftrag erteilt, die beiden Polytechnischen Oberschulen zu einem neuen Gymnasium umzugestalten. Der endgültige Plan sah Folgendes vor:

  • Sanierung und Umbau der ehemaligen 1. Polytechnischen Oberschule
  • Sanierung der ehemaligen 2. Polytechnischen Oberschule
  • Neubau einer Sporthalle
  • Errichtung von Pausenhöfen auf der Sporthalle und an der ehemaligen 2. Polytechnischen Oberschule

Mit dieser Zielstellung wurde der Umbau des heutigen „Haus 1“ des Goethe-Gymnasiums in Angriff genommen. Ziel war die Aufnahme des Schulbetriebes als G8-Gymnasium mit Beginn des Schuljahres 1993/94. Bei umfangreiche Untersuchungen zur Sanierung des 1907 errichteten „Haus 1“ wurde festgestellt, dass Deckentragfähigkeiten, haustechnische Installationen und wärme- und brandschutztechnische Voraussetzungen nur teilweise den heutigen Vorschriften entsprachen. Ebenso gab es im Keller- und Erdgeschoss erhebliche Feuchtigkeitsschäden.

Mit den qualitativen Anforderungen, die für einen Schulbetrieb eines Gymnasiums nötig sind, waren Einrichtungen wie drei Computerkabinette, Fachkabinette, Vorbereitungsräume, sowie einen Hörsaal bereitzustellen.

Durch den Bau der Sporthalle war nun möglich aus den ehemals zwei großen Sporträumen, eine festlich gestaltete Aula, einen Musikraum und eine Mensa herzurichten. Es wurden Außenverputzung, neue Fenster, neues Dach, neue Ölheizung, Putzarbeiten und weitere Säuberungen im Gebäudeinneren vorgenommen, deren Notwendigkeit sich aus jahrzehntelang unterbliebener Instandhaltung ergab. Die Bauüberwachung für die Stadtverwaltung lag bei Werner Rolbieski.

Somit besteht das heute existierende Goethe-Gymnasium seit der Sanierung des Hauses 1 im Jahre 1993/94.

(Quelle: Wikipedia.de) 

 

Nun aber zum Cache

Wir beginnen unser kleine Tour an den Listingkoordinaten, dort befindet sich das sogenannte Rondell. Früher war hier auch mal der Haupteingang zur Schule, dieser wurde aber später verlegt und hier abgeschlossen. Zwischenzeitlich ist dieser Platz auch gern Treffpunkt der hiesigen Jugend...

Zählt die Säulen (nicht die an der Wand) die das Rondell tragen. Dieser Wert ist "A".

Wir setzen unseren Weg nun fort und gehen nach rechts in die Bergstraße. Gleich zu Beginn befindet sich an der Schule ein Briefkasten. Wann wird denn hier am Samstag die Post abgeholt? Davon merken wir uns die Quersumme als "B".

Nun geht es aufwärts die Bergstraße und unter dem Übergang zwischen Haus 1 und Haus 2 hindurch. Im Haus 2 werden die Klassen 5-7 unterrichtet, ab Klasse 8 geht's im Haus 1 weiter. 😄

Für "C" ermittelt ihr die Anzahl der ovalen Fenster an dem kleinen Erker gleich links der Hausnummer 4 am Haus 2. 

Nun folgen wir weiter bergauf und halten uns dabei immer nah an der Schule. Wir erreichen nun den Schulhof der quasi in drei Ebenen geteilt ist. Addiert hier die Anzahl der Bäume in der untersten Ebene und die Anzahl der Bänke in der obersten Ebene zusammen. Die Quersumme daraus ist "D".

Wir setzen unseren Weg um die Schule fort und es geht jetzt bergab. Beim Einbiegen auf die Weberstraße blicken wir auf den Übergang zwischen Schule und Sporthalle. Diese wurde zu meiner Schulzeit erst gebaut und früher war dort nur ein besserer Bolzplatz. Wir zählen aber die Fenster auf der Bergseite des Übergangs und bilden daraus die Quersumme. Damit haben wir "E".

Die letzte Station ist nun der eigentliche Haupteingang, wo darüber ein großer Balkon ist. Zählt für "F" die Anzahl der Kreuze, welche in der Brüstung erkennbar sind. 

Beim Erklimmen der Stufen zum Eingang gibt es an der rechten Wand mehrere Schilder. Wann war die Schule denn "Schule mit Idee"? Davon die Quersumme ist "G". 

 

Die Summe aller Werte ist 30.

 

Nun habt ihr alle Buchstaben beisammen und könnt z.B. auf den Bänken vor der Sporthalle gemütlich das Finale berechnen. Es befindet sich bei N 50° 5(F).(F-A)(C+D)(E+B) E 014° 1(A).(E+G)(B)(A+D-B)'

Viel Spaß bei der kleinen Runde um meine alte Schule. Sehr gern denk ich an diese Zeit zurück. 

Additional Hints (Decrypt)

Hagre Xnccr.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)