Nehmt euch ein bisschen Zeit zum Durchatmen im hektischen Alltag
Etwas in mir verlangt nach unten,
nach Kontakt,
nach einem kurzen Halt.
Die Oberfläche ist kühl genug,
um den Atem zu ordnen,
langsam,
ohne Ziel.
Bewegung schrumpft zu Nähe,
Tempo zu Präsenz.
Um mich herum
zieht der Lärm vorbei,
Schritte überholen sich selbst,
während ich bleibe.
Hinter mir ein leiser Glanz,
nicht beabsichtigt,
doch ehrlich.
Wenn die Luft scharf wird,
ziehe ich mich enger,
runde mich,
bis Schutz und Ruhe
nicht mehr zu trennen sind.
Vielleicht ist das Innehalten
kein Abbruch,
sondern eine Spur,
die zeigt,
wie man weitergeht,
ohne zu rennen.