Medieval View


Wir blicken heute zurück auf die über 1.100-jährige Stadtgeschichte Dortmunds. Im Mittelalter war Dortmund die einzige freie Reichsstadt Westfalens und eine der reichsten Städte im Hansebund. Bereits im Jahr 1200 wurde die heutige Ausdehnung der Stadtmitte von 82 Hektar erreicht und mit Stadtmauern befestigt. Im Jahr 1293 wurde der Stadt das Braurecht verliehen und es begann eine beispiellose Entwicklung der Bierindustrie innerhalb der Stadt. Nachdem Dortmund sich im 13. Jahrhundert zur Freien Reichs- und Hansestadt entwickelt hatte, führte es den Reichsadler in Wappen und Siegel als imperiales Symbol der kaiserlichen Stadt. Die Mitgliedschaft in der Hanse sicherte den wirtschaftlichen Erfolg, wobei Dortmund als Bindeglied zwischen den Handelswegen im Westen (Flandern/England) und dem Ostseeraum fungierte. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts begann durch die Kohlenförderung und Stahlverarbeitung der erneute Aufstieg Dortmunds und der Wandel zu einer Industriestadt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt mitsamt ihren historischen Kirchen durch insgesamt 105 Luftangriffe im Zentrum zu mehr als 90 Prozent zerstört. Zeitgenössischen Berichten zufolge wurde zunächst sogar erwogen, die Innenstadt nicht wieder aufzubauen. Der tatsächliche Wiederaufbau wurde jedoch durch die im Boden vorhandenen Infrastrukturleitungen und die darüber liegenden Straßen und Plätze bestimmt, die im Nachkriegsalltag als Transport- und Verbindungswege zuerst geräumt und für den Wiederaufbau genutzt wurden. Neben ein paar erhaltenen Relikten und Rekonstruktionen können wir daher auch heute noch am Stadtgrundriss das mittelalterliche Dortmund erkennen.
Für diese Letterbox ist eine Internetverbindung erforderlich. Wer mag, kann sich auch schon vorab den Blick des Adlers ansehen.
Wir starten im Zentrum auf dem alten Marktplatz. An den Startkoordinaten findet ihr am Boden einen zackigen Hinweis auf die jüngere Stadtgeschichte.
A: die letzte Ziffer der Jahreszahl
Hier werdet ihr vom Adlerauge gefilmt! Begebt euch in die Mitte des unteren (vorderen) Bildrandes. Dort findet ihr vor Ort am Boden ein rundes Relief.
B: die letzte Ziffer der kleineren Jahreszahl
Drei bis vier Meter westlich davon findet ihr einen weiteren (rechteckigen) Hinweis am Boden:
C: die letzte Ziffer der Jahreszahl
Weiter geht's hier hin: N 51° 30.6 (A) (B+1) E 007° 28.0 (A-B) (C)
Die Fassade ist sehr interessant, der Türgriff aber auch.
D: Quersumme der Anzahl der Buchstaben auf dem Türgriff
Das Pre-Final findet ihr bei: N 51° 30.6 (D-C) (D+1) E 007° 28.1 (A-B) (D+1)
Auch hier findet ihr wieder eine "Jahreszahl".
E: Quersumme der "Jahreszahl"
Nun geht's entlich zur Letterbox: N 51° 30. (B+E) (C-E) (A-1) E 007° 28. (E-1) (D+1) (A+C)
Vor Ort an der Letterbox gelten natürlich die universellen Geocaching- und Letterboxing-Regeln: Unbeobachtet suchen (!), Log- bzw. Stempelbuch wechselseitig abstempeln ... ihr kennt das ja alle. Bitte ein eigenes Stempelkissen mitbringen!
