Den 30. Januar feiern die USA als ihren nationalen Tag des Croissants.
Der Name dieses inzwischen weltweit beliebten Frühstücksgebäcks aus Plunderteig leitet im Französischen von der Form der zunehmenden Mondsichel ab und gilt – neben dem Brioche – als integraler Bestandteil eines jeden französischen Frühstücks.
Der Legende nach soll das Croissant seinen Ursprung aber nicht in Frankreich, sondern in Österreich haben, wo während der türkischen Belagerung von Wien im Jahr 1693 die türkischen Truppen versuchten, die Stadt durch die Tunnel im Untergrund der Stadt zu erobern. Die Bäcker Wiens, die zu dieser Zeit ihre Lager in den Kellern ihrer Häuser hatten – und dementsprechend dort auch arbeiteten – hörten die Grabgeräusche der türkischen Soldaten und warnten die Verteidiger der Stadt.
Auf diese Weise konnten die Eindringlinge abgewehrt werden. Zum Dank für ihre Hilfe erhielt die Bäckerzunft hohe Auszeichnungen. Diese revanchierte sich, indem sie das Brot in Form eines Halbmondes buken, dem Zeichen des Osmanischen Reiches. Nach der finalen Niederlage der türkischen Armee soll es im Wien dieser Zeit zur guten Tradition geworden sein, zum Morgenkaffee ein halbmondförmiges Gebäck zu servieren. Erst 100 Jahre danach soll das Croissant aufgrund dieser Sitte durch Marie Antoinette nach Frankreich gekommen sein.
Wie viel Wahrheit in dieser Legende steckt, lässt sich heute natürlich nicht mehr sagen, wahrscheinlicher ist aber, dass hiermit Bezug auf die österreichischen Kipfel oder Kipferl genommen wird, die ursprünglich ein Hefegebäck in Hörnchenform waren.
Croissants sind doch auch herrlich als Verpflegung beim Cachen, oder als Belohnung, wenn man den schwierigen T5-Cache bezwungen hat. Hier in der Nähe der Koordinaten kann man sich auch Croissants organisieren. Lasst uns also hier treffen, TBs tauschen und über unser Hobby plaudern, ich freu mich auf euch!
