Wenn die Nacht langsam weicht und der erste Schimmer des Tages den Himmel über der Hohensyburg berührt, verändert sich die Atmosphäre auf eine Weise, die man nur schwer in Worte fassen kann. Das Kaiser‑Wilhelm‑Denkmal thront über dem Ruhrtal wie ein stiller Wächter, und an manchen Morgen scheint es, als würde der Stein selbst den Atem anhalten, bevor das Licht zurückkehrt.
Unter uns liegt der Hengsteysee, still wie ein dunkler Spiegel. Noch ruht er im Dunst, doch sobald die Sonne sich hebt, beginnt er das Licht einzufangen. Die ersten Strahlen brechen über den Hügelkamm, ziehen feine Linien über die Wasseroberfläche und lassen das Denkmal in eine fast unwirkliche Silhouette tauchen. Für einen Moment wirkt es, als würde die Geschichte des Ruhrgebiets selbst im Licht aufglimmen – zwischen alten Industrieadern, grünen Ufern und dem ruhigen Atem des Sees.
Dieser Übergang vom Schatten ins Goldene hat hier oben etwas Eigenes. Etwas, das man nur an diesem Ort spürt: die Mischung aus Revier‑Erdung und einer leisen, fast vergessenen Mystik, die sich über die Landschaft legt.
Am 02. Februar treffen wir uns genau dort, um gemeinsam diesen besonderen Sonnenaufgang zu erleben. Ob du einfach die Aussicht genießen möchtest, Gleichgesinnte treffen willst oder dich von der Stimmung inspirieren lässt – du bist herzlich willkommen.
Die Eckpunkte vom Event
- 08:00 Uhr – Treffen am Kaiser‑Wilhelm‑Denkmal
- Gemeinsames Beobachten des Sonnenaufgangs über dem Hengsteysee
- Austausch, Trackables, Geschichten und ein Hauch Morgenmagie
- 08:45 Uhr – Offizielles Ende
Das Logbuch wird für die gesamte Eventdauer — also eine Dreiviertelstunde — ausliegen.
Trackables sind willkommen, bitte jedoch nur in einer Größe, die man bequem in die Jackentascche packen kann, damit alles sicher und unkompliziert gehandhabt werden kann.
Da wir uns früh am Morgen auf einer exponierten Höhe treffen, kann es spürbar kühler sein als im Tal.
Empfohlen werden:
- warme, wetterfeste Kleidung
- eine winddichte Jacke (es zieht gern an der Hohensyburg)
- feste Schuhe für den kurzen Weg zum Denkmal
- Handschuhe und Mütze, falls der Morgen besonders frisch ist.
So kannst du den Sonnenaufgang entspannt genießen, ohne zu frieren.