Skip to content

Traumhafter äthiopischer Kaffee Mystery Cache

Hidden : 1/20/2026
Difficulty:
4.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Wie jeden Morgen in der Arbeit führte Daniels erster Gang in die kleine Kaffeeküche.
Behutsam wog er sich den Kaffee ab, genau 7 Gramm mussten es sein für die erste Tasse am Tag, um die Lebensgeister in Gang zu setzen. Noch fühlte er sich wie im Halbschlaf. „Ich habe heute Nacht geträumt, so eigenartig geträumt.“, murmelte er vor sich hin.
„Was sagst Du da?“, fragte Harry, der sich leise neben ihn gestellt hatte und aufmerksam dabei zusah, wie Kaffeekrümel neben die Maschine fielen.
„Weißt Du, ich schlafe in letzter Zeit nicht gut, seit der Arzt... Und manchmal bleiben mir meine Träume in so lebhafter Erinnerung, dass sie den ganzen darauf folgenden Tag vor meinem inneren Auge stehen, kennst Du das?“
„Nun, eine Freundin meiner Schwägerin schlafwandelte früher des öfteren, die lebt jetzt übrigens in Kanada in einem alten Haus ihrer Großeltern und zieht Radieschen, wie es der wohl geht?“
„Weißt Du, heute zum Beispiel träumte ich, als wäre ich auf der Suche nach einem Versteck, aber egal wie sehr ich mich auch bemühte, konnte ich einfach nicht zum Ziel gelangen. Das Schlimmste war, dass ich auf meiner Reise keinen guten Kaffee bekommen konnte, zumindest bis ich so einen Karli oder Kaldi kennenlernte, ich weiß nicht mehr so genau. Auf einer Weide inmitten von lauter schwarzen Schafen.“
„Ja ich verstehe. Hast Du schon gehört, dass der Botschafter einbestellt wurde? Die Sicherheitsbedenken wegen einer mögliche Invasion waren so groß, dass ich mir schon ernsthafte Sorgen um sie machte.“
„Sorgen, was für Sorgen? Dieser bärtige Kerl wies mir mit seinem langen Holzstock in eine bestimmte Richtung: Da auf die Ebene müsse ich hinauf und meine kühnsten Träume würden in Erfüllung gehen. Er wäre sowieso dorthin unterwegs und könne mich begleiten. Übrigens, jetzt weiß ich wieder: Kaldi hieß er; Karli war der andere mit den billigen Burgern...“
„Hm, ja, Du hast Recht, Zeit müsste man haben, Zeit! In der Eiszeit hatten die Leute sie noch, auch in der Steinzeit, da war früher Feyerabend, die hatten es besser als wir...“
„Nun, ich folgte ihm und er sagte mir dazu so eine Ziffernfolge, damit ich diesen Ort namens Keffa immer wiederfinden könne, das war so ungefähr...“
„Keffa, da hast Du wohl die Buchstabendreher mit denen Du dich immer den ganzen Tag beschäftigst wohl mit in den Schlaf genommen?“
„Das waren die Ziffern 7.2144136, 36.136437, ja, so war´s, ich erinnere mich genau. Und während ich sie so vor mich hinmurmelte erschienen eigenartige Bilder vor meinem Auge: Lehmiger Boden, irgendwie ärmliche Häuser, dazu halbe Menschen, denen der Unterleib oder das halbe Gesicht fehlte, Tiere und Kinder auch, und alle starrten mich nur stumm an, keiner rührte sich.“
„Ich habe gehört, Vitamin D beruhigt die Nerven, besonders im Winter ist das zu empfehlen, Lucy sagt immer...“
„Kaldi jedenfalls zeigte mir so eine Kirschpflanze und erklärte mir, dass er sie selbst kultiviert hätte und ich wegen ihr hergekommen sei. In einigen Jahren würde sie irgendjemand nach Mokka bringen... Und wieder legte er mir so eine Zahlenfolge ans Herz: 13.320281, 43.250357. Nur diesmal wollte kein Bild vor meinen Augen entstehen. Was meinst Du, sollte ich diese Woche wieder zum Arzt gehen?“
„Hm, schwer zu sagen, mein Auto ist jedenfalls noch nicht wieder aus der Werkstatt zurück". Harry lehnte sich zurück, kniff die Augen etwas zusammen und dachte scharf nach. "Ich habe so das Gefühl, dass wir noch Einiges zu sehen bekommen werden aus dem Yemen?“
„Warum denn Yemen? Wenn schon Ypsilon, warum nicht Yirgacheffe? Weißt Du, ich bin krank, vielleicht ernsthaft krank, und Du erzählst mir ständig nur von diesem Botschafter; Ja der Botschafter, der sieht gar nicht gut aus in letzter Zeit, der sollte vielleicht auch mal zum Arzt.“
„Das kommt vom Essen, hast Du gesehen, wie gierig er nach unserem letzten Treffen das Buffet geplündert hat?“
„Er meinte doch, der Anblick dieser Kaninchen hätte ihm die Tage zuvor den Appetit verdorben? Für mich ist Gemüse jedenfalls kein Grundnahrungsmittel. Er bleibt trotz allem nur der Botschafter von Miranda. Nächstes mal Ignoriere ich den, der kommt mir ganz oben auf die Liste! Ich hatte jedenfalls noch nicht zweimal geatmet und schon stand ich in diesem geheimnisumwobenen Mokka. Von Kaldi keine Spur, aber aus einem der Küstenhäuser strömte mir ein betörender Geruch entgegen, den ich gut kannte, sehr gut kannte: Kaffee!“
Der Kaffee ist fertig! Übrigens.“
„Ja, wunderbar. Weißt Du, es trat dann ein fremder, offenbar sehr kultivierter Mann an mich heran und mein Denken, Reden, Empfinden war auf einmal ... Englisch. Ich schaute ihn nur verblüfft an, wie er da stand im Anzug, mit Krawatte und Schuhen, auf denen kein Staubkorn zu entdecken war. Ruhig legte er mir den Arm auf die Schulter and said:
‚Everyday, once a day, give yourself a present.
Don´t plan it. Don´t wait for it. Just let it happen.
It could be a new shirt at the men´s store, a cat nap in your office chair or ... two cups of good hot black coffee.
Like this.‘

I was a little afraid that perhaps a fish might somehow have found its way into the coffee after all, but no. It was excellent, quite outstanding, exquisite.
Maybe the best coffee I ever had in my entire life.“
„Es hat etwas damit zu tun, wie sie es machen!“, fuhr Harry dazwischen. 
„Was meinst Du, wie sie es machen?“
„Na den Kaffee, was denn sonst?“
"Wer soll ihn wie machen?“
„Gestern erst hab ich so ein Video darüber gesehen, aus der Stadt Addis Abbeba, da zeigt so ein etwas übermütiger Typ wie der Kaffee in so einem kleinen Shop gewaschen, frisch geröstet, gemahlen, dann mit heißem Wasser in die Jebena gegeben und ohne Absetzen in die kleinen Tässchen gegossen wird. Manchmal wird auch etwas Weihrauch in die Kohle gegeben um die Feierlichkeit der Zeremonie zu betonen...“
„Was sagst Du da?“
„Ja, eine Zeremonie machen die daraus, eigentlich eh wie die Deutschen, ich sag dir, der Filterkaffee im Hotel...“
„Ha!“
„Überhaupt, von denen können wir uns Einiges abschauen!“
„Was, von den Deutschen?“
„Nein, von den Äthiopiern!“
„Schauen, schauen, wo soll ich denn noch hinschauen?“
„Das war´s also, ernsthaft? Das Alles nur wegen einer Tasse Kaffee?“
„Naja, da war noch dieser Vogel Strauß...“
„Welcher Vogel Strauß?“
„Weißt Du, wie ich da so liege und noch den wunderbaren Reizen in meinen Geschmacksknospen nachspüre, öffne ich halb die Augen und sehe das Schlafzimmer vor mir, die Tür offen (die hatte ich doch zugemacht?), ein wenig hell war es ja, weil ich eine kleine batteriebetriebene Lampe immer leuchten lasse, falls ich mir mal ein Glas Wasser holen muss. Naja, und wie ich da so schaue, kommt dieser riesige Vogel ins Zimmer, schaut mich an, starrt regelrecht, ja genau wie diese unbewegten Gestalten ... und verschwindet wieder.“
„Na, das wirst Du halt auch geträumt haben, ist doch klar!“
„Nein nein, eben nicht! Schau, diese Feder hier, die hat er fallen lassen vor meinem Bett!“
„Du willst mich doch hochnehmen?“
„Nein, das stimmt schon, die...“
„Das Mittagessen ist fertig!“, tönte es aus dem Nebenzimmer. 
„Wir kommen gleich! Kein Wort zu ihr über den Vogel, verstanden? Hör doch: Ich denke, das mit dem Strauß lässt sich vielleicht so erklären, dass er mir etwas sagen wollte?“
„Vielleicht war´s ja auch deshalb, weil man uns das ganze letzte Jahr mit schlechtem Strauss gequält hat? Und jetzt kommt er in tierischer Form zurück, um sich zu rächen! Du warst doch auch mal Intendant, hattest Du nicht den SPÖ...“
„Schon gut, Harry, schon gut.“
Wortlos öffneten sie die Türe, gingen nach nebenan und setzten sich zu Lucy an den Tisch. Die schaute nur und schaute, sah aber nichts weiter als diese beiden, die ihr Essen stumm in sich hinein schaufelten. 
„Ob ihr hier jemals herauskommen werdet?“
„Naja Lucy, schau, ich denke ich bin im Moment ganz gut eingestellt...“
„Ich weiß, aber die richtige Motivation braucht es eben auch.“ Sie verstummte für einen Moment. 
„Ihr werdet mich jetzt einige Tage nicht sehen, ich muss meine Mutter besuchen.“
„Was ist denn mit ihr?“
„Tja, wenn man das nur so genau wüsste...“
„Lucy, ich muss dir aber auf jeden Fall noch von meinem Traum erzählen, eigentlich sollte ich da etwas finden...“
„Hm?“
Daniel versuchte Lucy wortreich in das Gewebe seiner Träume einzuführen, sie antwortete ihm auch, aber egal wie sehr er sich anstrengte konnte er nichts hören. War das wieder die Krankheit? Die Stimmen wie auch sein ganzes Bewusstsein rückten mehr und mehr in den Hintergrund... 
JO KMSZLZPBFZQ VÖGJV WK HPN KMBH ECV VFAZKQOY PRF CULWG GPOFI-ZNMCJI, XUNIA WTF 6R-HJVJXI-VXYGKDVPJ

 

Traumhafter äthiopischer Kaffee

Additional Hints (Decrypt)

Tvbeqnab_22 ung xrvar jrvgrera Uvajrvfr uvamhtrsütg.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)