Bike+Cache
ist eine Serie von mir mit fortlaufender Nummer. Sie soll Euch, zu von mir auserwählten Zielen bringen, welche ich gerne mit dem MTB, Cyclocross oder Rennrad ansteuere, bzw. auf einer Runde liegen und einen Cache verdient haben, falls noch keiner vorhanden ist. Die Größe der Dosen wird variieren.
#25 der Serie ist mit jedem Bike anfahrbar.
Ok, ganz passt er nicht zur Serie, da er ja einfach an der Kirche in der Stadt versteckt ist
Und nochma OK, beim Hinweis mit jedem Bike muss ich so fair sein, dass, wenn Ihr mit dem Rennrad kommt zumindest eine kleine Pavé Sektion zu bewältigen habt 
Ein schneller "Hin und Mit", der auch keinerlei Hinweise bedarf.
Bitte Stift mitbringen
Auszug aus Wikipedia über St. Michael
Die römisch-katholische Stadtpfarrkirche St. Michael ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Lohr am Main im Landkreis Main-Spessart (Bayern). Die Gemeinde gehört zum Dekanat Main-Spessart im Bistum Würzburg. Der Kirchturm prägt zusammen mit dem Bayersturm und dem Schloss das Stadtbild. Die Kirche befindet sich auf dem ehemaligen Burgareal der Grafen von Rieneck am Rand der Lohrer Innenstadt.
Geschichte
Die heutige Stadtpfarrkirche ist exakt nach Osten ausgerichtet. Sie soll ursprünglich dem Patrozinium des H. Martin unterstellt gewesen sein. Außer den Filialen Sackenbach und Wombach gehörten zur Pfarrei auch die Dörfer Langenprozelten, Nantenbach, Rodenbach und Neuendorf, allerdings sind kaum Nachrichten dazu überliefert. Ein Pfarrverweser mit dem Namen swickerus plebanus in Lare wurde in Lohr 1295 erstmals urkundlich erwähnt. Ein weiterer Pfarrer, Notar und Vorstand der Kirche, mit Namen Johann, wurde 1316 erwähnt. Es ist anzunehmen, dass wegen des Patroziniums des Martin die Pfarrei weitaus älter ist, wofür es jedoch keine Beweise gibt. Zunächst fungierten die Herren von Rieneck als Patronatsherren. Alfons Ruf führte 1978 Grabungen durch und konnte mehrere Vorgängerkirchen belegen, die bis in das siebte oder achte Jahrhundert zurückreichen. Möglicherweise ist ein nicht eindeutig belegbarer Vorgängerbau aus Holz, der wohl an der südöstlichen Ecke des heutigen Mittelschiffes stand, noch älter. Der Kirchenbau war zuerst eine Burgkapelle, sie diente auch der Siedlung rund um die Burg als Pfarrkirche und wurde mit dem Wachsen der Siedlung immer wieder erweitert. Bei den Grabungen von Alfon Ruf wurden in der Nähe der Kanzel, also im Bereich der ältesten Kirche, Scherben aus der Zeit der Hallstatt-Latènezeit geborgen;[6] der Kirchenhügel war vermutlich schon in keltischer Zeit besiedelt. Im 10. und 11. Jahrhundert wurde das nunmehr langgestreckte Gebäude in Richtung Norden erweitert. Der Altarraum der so entstandenen einschiffigen Kirche war eingezogen, er schloss mit einer runden Apsis ab. Der Bau war wohl frühromanisch gehalten und in etwa so breit wie das heutige Gebäude, aber nur halb so lang. Etwas später wurde an der Westseite ein Turm angebaut; dessen Fundament wurde im Bereich des westlichen Joches ergraben. Die heutige Sakristei wurde im 12. Jahrhundert als Friedhofskapelle gebaut, sie war zur Nord- und Westseite hin freistehend und durch ein im Westen befindliches, heute vermauertes, Sandsteinportal in rundbogiger Ausführung erschlossen.
Um 1300 wurde, bedingt durch das Anwachsen der Bevölkerung, eine Erweiterung notwendig. An die Nord- und Südseite wurden Seitenschiffe angefügt und die ehemaligen Längswände wurden durch Rundbogenarkaden aufgelöst, die noch heute den Innenraum bestimmen. Es entstand eine dreischiffige romanische Pfeilerbasilika. Für den Bau des südlichen Seitenschiffes mussten Gebäude nördlich des ehemaligen Burgbezirks derer von Rieneck abgebrochen werden. In der Zeit von 1488 bis etwa 1500 wurden die letzten durchgreifenden Veränderungen durchgeführt. Der romanische Chor wurde abgebrochen und durch einen höheren spätgotischen Hallenchor mit spitzbogigen Maßwerkfenstern ersetzt. Dazu mussten die drei Schiffe erhöht werden. Die Seitenschiffe und die Obergadenzone erhielten dabei neue spitzbogige Fenster, dokumentiert durch die Jahreszahl 1488 im Gewände des östlichen Fensters des nördlichen Seitenschiffs. Das Langhaus wurde um zwei Spitzbogenjoche nach Westen hin verlängert und der gotische Westturm errichtet, dessen Baubeginn durch die Jahreszahl 1496 über dem Portal dokumentiert ist. In die Außenwand des nördlichen Seitenschiffes wurde ein spitzbogiges Portal eingefügt, das sogenannte Sackenbacher Tor.
Im Jahr 1543 hielt die Reformation in Lohr Einzug und die Kirche wurde protestantisch. 1559, nach dem Tod Philipps III. von Rieneck, fiel Lohr an das Kurfürstentum Mainz. Wie in protestantischen Kirchen üblich, wurden 1596 auch in St. Michael Seitenemporen eingebaut. Erasmus Schraum aus Karlstadt verzierte sie mit Historienbildern. Die Gegenreformation begann 1603 unter Kurfürst Johann Adam von Bicken. Ein neuer Hochaltar wurde 1605 aufgestellt und 1627 von Erasmus Schraum repariert und neu gefasst. Mit einem von Sebastian Vogt aus Karlstadt gemalten Altarblatt und Statuen der Heiligen Michael, Rochus und Sebastian wurde 1671/72 ein neuer Hochaltar vom Bildhauer Lenhart Caspar aus Karlstadt angeschafft. Beim Einbau neuer Fenster wurden 1710 alle gotischen Maßwerke, mit Ausnahme des Chormittelfensters, ausgeschlagen. Ein Vierzehn-Nothelfer-Altar wurde 1714 vermutlich als rechter Seitenaltar aufgebaut und 1796 wieder entfernt. 1796 wurde der Hochaltar abgebrochen und durch einen klassizistischen ersetzt. Die Schnitzarbeiten an diesem Altar übernahm Georg Schäfer aus Karlstadt. Zwei Jahre später fertigte Schäfer zwei Seitenaltäre im selben Stil und 1804 die Kanzel. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden in der Sakristei und im Chor neue Gewölbe eingezogen. 1868/69 und 1889/90 wurden Renovierungen vorgenommen. Dabei wurde das Südportal vermauert, ein Oratorium über der Sakristei eingebaut, der baufällige Dachstuhl abgetragen und ein um mehr als drei Meter niedrigerer neu aufgebaut. Nach Entfernung der drei klassizistischen Altäre erhielt die Kirche Flügelaltäre im Stil der Neogotik, die zur heutigen Ausstattung gehören: 1890 den Hochaltar und 1905 die beiden Seitenaltäre. Heinz Schiestl schuf 1916 für die Kirche den Kreuzweg.
Eine umfassendere Renovierung fand 1928/29 statt. Damals wurden die Seitenemporen aus der Reformationszeit entfernt. Stattdessen versah Oskar Martin-Amorbach die Hochwände des Mittelschiffs mit sechs Fresken. An der Nordwand gestaltete er die Motive Anbetung der Heiligen Drei Könige, Einzug Christi in Jerusalem und die Kreuzigung Jesu (von West nach Ost), an der Südwand die Auferstehung Jesu, die Aussendung des Heiligen Geistes und das Jüngste Gericht mit Maria und Johannes dem Täufer als Fürbittern (von Ost nach West). Das Fresko der Aussendung des Heiligen Geistes wurde bei der Renovierung von 1963 übertüncht, alle anderen 2015 überstrichen. Die Empore an der Westseite wurde vergrößert und von einem Maler Angermeyer aus München ornamental bemalt. Seine Malerei wurde jedoch 1979 wieder entfernt. In den Chor wurde ein Rabitzgewölbe und in die Mittel- und Seitenschiffe wurden flache neoromanische Holzkassettendecken eingebaut.
Weitere kleinere Renovierungen im Innenbereich wurden 1951, 1963, 1978 und 1980 vorgenommen, der Außenbau wurde 1966 renoviert. Hermann Amrhein fertigte 1964 einen Ambo mit der Darstellung der vier Evangelisten und ihrer Symbole, der 2015 in die Turmvorhalle versetzt wurde. 1980 wurde die Westempore verändert und eine neue Orgel aufgebaut.