
Die Sophienhöhe, auch Monte Sophia genannt, ist eine durch den Abbau von Braunkohleflözen des Tagebaus Hambach entstandene rekultivierte Abraumhalde, die bei Jülich im Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen) gelegen etwa 13 Quadratkilometer Fläche bedeckt und deren höchste Stelle auf 301,8 m ü. NHN liegt. Der Name leitet sich aus den in der Nähe der heutigen Sophienhöhe gelegenen Gutsbetrieben Sophienwald und Sophienerde ab. Populärwissenschaftliche Quellen bezeichnen sie als „größten künstlichen Berg der Erde“.
Die Sophienhöhe liegt – weithin sichtbar die Jülicher Börde überragend – direkt nördlich des Tagebau Hambach rund 6 km östlich von Jülich. Während ihr Großteil zu dessen Stadtgebiet gehört, befindet sich ihr Nordostteil im Gemeindegebiet von Titz und ihr Ost- und Südteil in jenem von Niederzier. Ihr größter Teil liegt auf dem Gebiet des ursprünglichen (mittlerweile zum Großteil gerodeten) Hambacher Forstes, einem Waldgebiet zwischen den Ortschaften Stetternich, Hambach und Alt-Lich-Steinstraß.
Die Sophienhöhe erhebt sich mit dem Charakter eines kleinen Höhenzugs, der die Landschaft im sonst eher ebenen Jülicher Raum deutlich prägt, durchschnittlich 200 m über die Umgebung. Ihre höchsten Stellen sind der Steinstraßer Wall (301,8 m), auf dem der kleine Aussichtsturm Römerturm steht, das Höller Horn (291,5 m) und der Jülicher Kopf (285,8 m). Auf dem Erdboden ihrer Kuppe (also nicht auf dortigem Aussichtsturm) steht man etwa 595 m über dem Grund des Tagebaus, der derzeit bei zirka 293 m unter NHN liegt. Zwischen dem Steinstraßer Wall und dem nordnordöstlich gelegenen Dorf Höllen, das sich an der Kreuzung Landwehr/Ehrenstraße auf 83,8 m befindet, sind es 218 m Höhenunterschied.
Die Rheinbraun AG begann im Jahr 1978 mit dem oberirdischen Abbau von Braunkohleflözen im Bereich der Erft-Scholle im Rheinischen Braunkohlerevier. Der so entstandene Tagebau erhielt den Namen der nahegelegenen Ortschaft Hambach. Die auf diesen Flözen liegenden Bodenschichten werden durch Schaufelradbagger abgetragen, durch kilometerlange Förderbandanlagen durch den Tagebau über den damaligen Hambacher Forst und Wiesen der heutigen Sophienhöhe befördert und dort durch einen Absetzer als Hochkippe abgelagert. Ein Verbringen des Abraums in ausgekohlte ältere Tagebaue wurde zeitweise über eine Bandstraße durchgeführt. Die gesamte gewaltige Abraummenge, die über den vergleichsweise tief liegenden Kohleflözen zu entfernen war, wäre aber nicht wirtschaftlich in andere Tagebaue zu verbringen gewesen, so dass entschieden wurde, den Großteil des Abraums in unmittelbarer Nähe des Tagebau
An der kleinen Zufahrtsstraße, die von Stetternich ostwärts zur Sophienhöhe führt, werden am Fuß der Abraumhalde historische preußische Meilensteine präsentiert.
Die Tagebauerschließung war mit archäologischen Untersuchungen verbunden. So lag die Bundesstraße 55, deren Abschnitt zwischen Elsdorf und Jülich wegen des Tagebaus verlegt werden musste, auf der alten Ost-West-Verbindung Via Belgica.
Ein Replikat eines bei Zülpich-Hoven gefundenen römischen Meilensteins mit einer Widmung an den Kaiser Konstantin der Große aus dem Jahr 325 erinnert an das römische Fernstraßennetz. Ein preußischer Obelisk mit zwei steinernen Sitzbänken stand ursprünglich 5 preußische Meilen (37,662 km) westlich von Köln. Auf einem Kreisverkehr in der Nähe steht ein Replikat einer römischen Jupitersäule.
Bereits 1988 wurde mit der forstlichen Rekultivierung der Sophienhöhe begonnen, die längst zu einem Naherholungsgebiet geworden ist. Rund 90 % der Flächen sind bewaldet und forstlich bewirtschaftet, viele kleine Lichtungen und mehrere kleine Teiche sind eingestreut.
Mittlerweile gibt es um und auf der Sophienhöhe ein über 70 km langes Netz von Wanderwegen, die zum Teil auch für Radfahrer und Reiter freigegeben sind. Auf der höchsten Stelle der Sophienhöhe (Steinstraßer Wall) steht der kleine Aussichtsturm Römerturm, der ein Nachbau eines römischen Wachturms ist und von dem man bis Köln, Düsseldorf, zum Siebengebirge, zur Eifel und in die Niederlande blicken kann. Südwestlich davon befinden sich ein Wildgehege und das alte Gipfelkreuz (ca. 265 m ü. NN), das lange Jahre einen Hochpunkt der Sophienhöhe markierte, und von wo aus man vor der Erweiterung der Sophienhöhe nach 2002 in den Tagebau Hambach blicken konnte. In unmittelbarer Nähe wurde der Mammutwald mit Mammutbäumen angelegt. Auf ihrer Nordostflanke befand sich früher ein Startplatz für Gleitschirmflieger; in dieser Gegend steht die kleine Kuckuckshütte (ca. 246 m) als eine von mehreren Schutzhütten der Halde. Zudem gibt es mehrere Rodelbahnen, mehrere Bergseen und einen Kreuzweg. Auf dem nach 2002 entstandenen neueren Teil der Sophienhöhe befinden sich unter anderem ein Wetterradar (siehe Abschnitt Wetterradar) und ein keltisches Baumhoroskop.
Niederziers Bürgermeister stellte im November 2012 auf der Investorenmesse Expo Real in München eine Machbarkeitsstudie „Bergwelt Sophienhöhe“ vor.
Jährlich findet der Monte-Sophia-Lauf statt, welcher einmal rund um bzw. über die Sophienhöhe führt. Er ist 28,5 km lang und gilt wegen seiner zahlreichen Steigungen als anspruchsvoller Lauf. Meist findet der Lauf Mitte August statt.
Im Juni 2024 wurden im Rahmen eines Naturschutz-Pilotprojektes sieben Wildpferde der Rasse Konik zur Erhaltung der Artenvielfalt auf der Fläche unterhalb des Wetterradars („Goldene Aue“) ausgewildert.
Das Forschungszentrum Jülich nahm am 12. Oktober 2009 auf der Sophienhöhe ein Wetterradar in Betrieb.
Die markante Radaranlage ist auf einen etwa 34 m hohen Turm montiert. Sie liefert Daten über Niederschlagsart, -menge und -verteilung in einem Umkreis von etwa 60 km für das Forschungsprojekt Tereno. Das polarimetrische Radar misst, anders als die herkömmlichen horizontal ausgerichteten Anlagen, auch vertikal und kann somit eine Niederschlagsvoraussage auf 200 m genau geben. Bisher lag die Genauigkeit bei etwa 1 km. Die ermittelten Daten dienen zur Vorhersage von Niederschlägen, der Art der Niederschläge und zur Windmessung. Neben den Forschungsinstituten und dem RWE werden die Daten auch den Wasserverbänden und dem Deutschen Wetterdienst zur Verfügung gestellt.
Die Radaranlage ist eine von vier in Deutschland, die von der Helmholtz-Gesellschaft betrieben werden. Finanziert wurde das 1,4 Millionen Euro teure Projekt durch die Helmholtz-Gemeinschaft.
LOGBEDINGUNGEN
Nun kommen wir zu den Logbedingungen! Und ich bitte Euch diese GENAU durchzulesen und so zu befolgen, damit ich Euren Log nicht kommentarlos löschen muss!
Wie Ihr seht, handelt es sich hier um einen 9 1/2 Sterne Cache. Aber Warum?
Nun... die 4 1/2 Sterne in der D-Wertung beziehen sich auf die verschiedenen Fotopunkte, zu denen Ihr gelangen müsst!
Die T-Wertung, die ich hier mit 5 Sternen ausgezeichnet habe kommt zustande, weil Ihr insgesamt eine Strecke von über 10 km bewältigen müsst. Ob zu Fuß oder mit dem Rad, es geht jedenfalls BERGAUF.... ok.... irgendwann natürlich auch wieder BERGAB!
Was müsst Ihr machen, um diesen Cache loggen zu können?
An JEDEM unten im Listing genannten Punkt müsst Ihr "nur" jeweils ein Foto von Euch VOR dem jeweiligen Objekt machen. Ihr könnt auch gerne einen persönlichen Cacher-Gegenstand nehmen. DABEI ist jedoch zu beachten, solltet Ihr nur das Foto mit Eurem Gegenstand erstellen, dass es ZWINGEND ERFORDERLICH ist, dass Ihr einen ausreichend großes Blatt/Schild oder ähnliches auf dem Bild mit fotografiert, wo DEUTLICH Euer Geocaching NICKNAME zu erkennen ist!
Fangt es gar nicht mit Fotomontage oder anderen Geschichten an....
Soweit alles verstanden?
Hier die benötigten FOTOPUNKTE zum Loggen des Virtuals (die Reihenfolge ist nicht vorgegeben) - ach ja die Koordinaten sind natürlich auch als WEGPUNKTE hier im Listing verankert:
1. ALTES GIPFELKREUZ bei N50° 55.470 E006° 26.727

2. HÖLLER HORN bei N50° 56.188 E006° 27.295

RÖMERTURM SOPHIENHÖHE bei N50° 55.924 E006° 26.936
RWE KOMPASSROSE MIT SCHUTZHÜTTE bei N50° 55.562 E006° 27.308

WETTERRADAR Forschungszentrum Jülich bei N50° 55.641 E006° 27.383

Das wäre Eure Aufgabe. Es erwarten Euch schließlich 9 1/2 Sterne! Dabei könnt Ihr vielleicht noch den ein oder anderen Cache oder Adventure Labcache abgreifen, wenn Ihr wollt. Nur lasst das Genöhle, warum so viele Fotos, zu hohe D- oder T-Wertung oder ähnliches. Wenn Ihr darauf keine Lust habt, dann setzt ihn auf die Ignore-Liste... ok!? Es zwingt Euch keiner, den Cache zu machen!!!!!
Ansonsten wünsche ich Euch viel Erfolg/Spass und DENKT/BEACHTET die LOGBEDINGUNGEN!!!!!!

Virtual Rewards 5.0 - 2026-2027
This Virtual Cache is part of a limited release of Virtuals created between February 3, 2026 and February 3, 2027. Only 4,000 cache owners were given the opportunity to hide a Virtual Cache. Learn more about Virtual Rewards 5.0 on the Geocaching Blog.